Goldene Hochzeit

Eigentlich hätten meine Eltern am 7.7.2017 ihre Goldene Hochzeit gefeiert. Wie die meisten von Euch wissen, ist meine Mutter schon 18 Jahre tot. Außer einem Besuch auf dem Friedhof, standen an diesem Tag für meinen Dad keine Feierlichkeiten oder Verabredungen an.
Ich habe den Termin zum Anlass genommen, die Hochzeitsbilder meiner Eltern durchzublättern. Ein paar Fotos aus diesem Zeitraum gab es hier bereits im Beitrag "Dahoam is dahoam" zu sehen.


Wie feierte man vor 50 Jahren Hochzeit?

Ich habe mich darüber gefreut, dass sie so glücklich aussehen und augenscheinlich eine schöne Feier hatten. Den Mantel aus Seidenspitze, den meine Mutter auf dem rechten Foto trägt, hat sie später schwarz einfärben lassen. So habt Ihr es auch schon gesehen, als Ela sich einmal als Modell für Mamas Entwürfe zur Verfügung gestellt hat. Da viele Gäste aus Niedersachsen angereist waren fanden Polterabend, Standesamt und kirchliche Feier an einem Wochenende an. Scheinbar war man da früher hart im nehmen und hat dann eben drei Tage durchgefeiert.

Aber ich habe auch noch ein paar andere Beobachtungen gemacht und aus denen durchaus auch den einen oder anderen gesellschaftspolitischen Schluss gezogen.

Was hat man vor 50 Jahren auf einer Hochzeit getragen?

Die Braut natürlich weiß. Und lang. Mit Schleier. Versteht sich. Und sonst? Die Brautjungfern. Beide im langen Kleid aus Rosaseidentaft mit Pompom!!!! Borte. Wie schön. Meine beiden Cousinen, damals so um die 15 Jahre alt. Die Herren? Dunkler Anzug mit ganz dünner (meist roter!!!) Krawatte.

Die Damen? Zumindest die im "tanzenden Alter"? Etuikleider oder Kostümkleider mit Jacke drüber. Mein Vater und sein Trauzeuge im Smoking.

Wie waren sie, die Hochzeiten vor 50 Jahren?

Was schließe ich daraus? Früher wurde nicht so ein Brimborium um eine Hochzeit gemacht, wie es heute oft der Fall ist. Braut und Bräutigam standen im Vordergrund. Die Gäste waren ordentlich angezogen und hatten einfach Spaß. Und. Ja auch das verpönte Schwarz gab es auf Hochzeiten, da tanzt unten rechts gerade ein schwarzer Rockzipfel durchs Bild. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass meine Eltern jemals kommentiert hätten, was ihre Gäste auf ihrer Hochzeit angehabt haben.

Exzentrisch zum Standesamt?

Zum Standesamt ging mein Vater im schimmernden Anzug und meine Mutter in schwarz. Und Lackschuhe!!! Irgendwie waren die beiden schon auch etwas exzentrisch (hüstel). Ich vermute aber, meine Mutter (als Damenschneidermeisterin) hätte sich nie für meinen Vater interessiert, hätte der nicht immer die neuesten und perfekt sitzende Anzüge getragen. Ich vermute auch, meine Eltern gehörten in den späten 60ern zu den Hipstern in München. Stammgäste im P1, Parkcafé, Café Reitschule, Café Fischer.


Wie sahen unsere Straßen vor 50 Jahren aus?

Auch die Autos sind mir diesmal erstmals bewusst ins Auge gesprungen. Ein Opel mit braunem Zierstreifen. Wie stylisch. Ich glaube der gehörte meiner Mutter. Daneben der Mercedes von meinem Onkel und oben der weiße BMW von meinem Dad. Nur deutsche Autos. Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass es einmal keine Japaner auf deutschen Straßen gegeben haben könnte. Und ihr? Mir gefallen die ja, diese "dynamischen" und dabei so "unökologischen" nach vorn geneigten Fronten.


Schürzen? Eine Uniform für Frauen?

Und dann fällt mir noch was auf. Meine Oma väterlicherseits steht oben auf der Treppe und trägt eine Schürze!!!! während ihr Sohn auf dem Weg zum Standesamt ist. Wer würde heute freiwillig mit einer Schürze aufs Erinnerungsfoto? Wie mir scheint, waren Schürzen damals noch üblich. Zumindest bei Frauen. Männer habe ich noch nie mit Schürze auf einem Foto aus der damaligen Zeit gesehen.

Dafür sehe ich hier auch meine Mutter in der Schürze. Die trägt sie über ihrem Seidenkostüm (klar, muss geschützt werden) während sie meinem Vater Erbsen auf den Teller gibt. Er freut sich sichtlich, dass er von ihr bedient wird und strahlt sie glücklich an. Aber das ist jetzt schon etwas knackig. Im Hintergrund sieht man ebenfalls eine einzige Frau, die die Männer am Tisch bedient. Es ist meine Tante.

Ich habe meinem Sohn das Foto gezeigt und gefragt, ob ihm etwas auffällt. Ja. Die Frauen teilen auf dem Bild das Essen aus. Ich bin froh, dass ihm das auffällt. Und das dass heute nicht mehr "das übliche Bild" ist. Witzigerweise ist mir das früher gar nie aufgefallen.

Die Zeiten ändern sich

Aber ich bin definitiv froh, dass es heute "anders" ist. Das man gemeinsam die Gäste bedient, das man gemeinsam in der Küche das Essen vorbereitet. Und ja. Auch, dass man sich gemeinsam um die Kinder kümmert. Ich will mich nicht beklagen. Ich hatte einen tollen Papa. Der immer für mich Zeit hatte. Der mit mir gespielt hat, zum Schwimmen gefahren ist. Der mit mir Ski fuhr. Der mir das Radeln gelernt hat. Der mich aber eher verzogen, als erzogen hat. Wenn ihr versteht, was ich meine. Ich war aber brav und er lieb. Deshalb habe ich davon keinen bleibenden Schaden genommen.



Freiheit für alle Menschen

Und eines steht für mich fest. Keine Schürzen mehr. Und auch keine Kopftücher. Sie wurden früher von verheirateten Frauen getragen, als Zeichen dafür, dass man "unter der Haube" war. Wenn man sich vorstellt, früher mussten die Männer es erlauben, wenn die Frauen arbeiten wollten. Hallloooo.
Ich werde alles dafür tun, dass diese von vielen Frauen hart erkämpften Rechte und Freiheiten geschützt und beibehalten werden. Für solche Devotionalien habe ich null Komma null über.

Umso mehr habe ich mich über die Übergriffe auf Frauen zu Beginn dieser Woche geärgert. Eine psychisch kranke, 20 jährige Eritreerin wurde in einem Obdachlosenheim Opfer eines Exorzismus.
In Schorndorf (BW) gab es neben Krawallen auch sexuelle Übergriffe auf Frauen.

Liebe Leute passt auf Euch auf, feiert, wenn es was zu feiern gibt und lasst es Euch gut gehen
Sunny



Kommentare

  1. Schöne kleine Erinnerungsreise. Ich bin immer wieder von der Ausstrahlung und Schönheit Deiner Ma beeindruckt.

    Schürzen trage ich der in der Küche immer beim Kochen, auch wenn Gäste da sind. Seitdem bleiben meine Kleider sauber dabei. Bei Tisch nehme ich sie natürlich ab.

    Zum Auffüllen gab es vor ein paar Jahren eine lustige Szene bei uns am Tisch. Wir hatten 5 Nachpaarpaare eingeladen zum Mittagessen auf eine Suppe als Dank für die nette Nachbarschaft und dafür, dass sie immer so nett die Pakete für uns annehmen und das Haus in Abwesenheit bewachen. Wir haben einen langen Tafeltisch und ich saß an einer Ecke. Den riesigen hübschen Suppentopf stellte ich einfach in die Mitte und drückte dem Herrn, der dort in der Mitte saß, die Kelle in die Hand mit der Bitte, aufzufüllen. Zu ihm konnten alle gut ihre Teller anreichen. Der Mann (damals Ende 70) hat eine freie Frau und selbst viel die Kinder gehütet. Er guckte mich allerdings völlig entsetzt an, was er mit der Kelle solle. Seine Frau lachte laut und sagte: "Na, Sie sind mutig. Da haben sie den richtigen ausgesucht. Mein Mann hat in seinem Leben noch keinen Teller aufgefüllt zu Hause." Ein Witwer - der musste das ja gelernt haben - hat dann die Kelle übernommen und uns bestens bedient :) .

    Bei meiner ersten Hochzeit war das Standesamt auch direkt am Tag nach einem bis in den Morgen gehenden Polterabend. Wir waren halt alle mal fitter :) .

    Liebe Grüße
    Ines

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    1. Bei Hochzeiten kann ich leider nicht mitreden, wenn es um die Eigene geht.

      Das ist ja genau die passende Storry zu meinem Eindruck, Deine Suppenkelle.

      LG Sunny

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    2. Hallo liebe Sunny - meine Eltern hätten heuer am 7.7. ihren 70. (siebzigsten!!!) Hochzeitstag gehabt! Also selbes Datum, zwanzig Jahre früher, 7.7.1947. Leider ist mein Vater vor 10 Jahren gestorben - wenige Monate vor dem sechzigsten HT. Meine Eltern waren in vielen Belangen unkonventionell, überhaupt für die damalige Zeit, aber ich glaube, ihre Hochzeit war ziemlich klassisch, mit weißem Kleid und Anzug - vom Fest gibt es keine Fotos. Mein Bruder wurde sechs Monate nach der Hochzeit geboren (ein Frühchen? ;-))) und ich selbst ca. 14 Jahre danach. Mein Vater war ein sehr partnerschaftlicher Mann und für mich ein Dad, wie sie HEUTE eher vorkommen - er hat mich gewickelt, er war stolz mit dem Kinderwagen unterwegs, er hat gut und gerne gekocht (und weniger gerne, aber trotzdem häufig Geschirr gespült), er war froh, dass er eine aktive, sportliche Frau hatte, die auch gern wieder in die Berufstätigkeit einsteigen wollte, als ich mit der Schule anfing. Sie teilten es sich dann so ein, dass meine Mutter tagsüber für mich da war, und wenn mein Vater von der Arbeit kam, war er für mich zuständig. Meine Mutter ging 4 x die Woche vom späten Nachittag bis zum Abend zu ihrem Job bei der Post, und an diesen Tagen kochte mein Vater Resteküche und wir sahen uns zusammen mehr oder weniger dümmliche, aber zumeist lustige Vorabendserien an. An diese Zeit habe ich wunderbare Erinnerungen.
      Schön auch die Fotos, Schilderungen und Erinnerungen, die du mit uns geteilt hast, dadurch wurde ich jetzt zu meiner eigenen Zeitreise inspiriert...
      Alles Liebe, die Traude
      (die übrigens sowohl zur Hochzeit ihrer besten Freundin als auch zur eigenen schwarz getragen hat...)

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    3. PS: Zu deiner Frage neulich: Ich KENNE Waldviertler Schuhe, habe aber selber keine. Mein Zimmerkollege im Büro hat welche, sehen edel aus, aber lieber trägt er seine Sportlatschen ;-))

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    4. Danke für Deine Zeitreise. Das klingt auch schön und in der Tat unkonventionell. LG Sunny

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  2. deine mutter war soooo hübsch! und auch dad macht echt was her :-)
    und wirklich superschick angezogen alle beide!!
    was die gesellschaft betrifft ist götterseidank nicht alles schwarz&weiss. ich erinnere die opas und meinen vater sehr wohl mit schürze und kochend, abwaschend, putzend und auch essen verteilend. obwohl die omas super hausfrauen waren (mam eher ein ausfall). aber die frauen im osten gingen halt 9h arbeiten, anfangs sogar samstags - später 8.5h. da mussten die männer mit ran. und fragen ob sie arbeiten dürfen mussten die damen auch keinen. deswegen trage ich ganz ohne hintergedanken und aus praktischen gründen kopftücher und schürzen. (so wie ich sie auch damals in der fabrik getragen hab aus arbeitschutzgründen) diese textilien haben mit wirklicher emanzipation doch nix zu tun - da müssten ja auch die ganzen *tussis/tanten/torten/trutschen* die jetzt gar "trendy" in der (kunst)lederjoppe rumrennen alles rockerbräute sein - haha....

    schön dass dein sohn emanzipiert aufgewachsen ist! denn sehen wir der sache ins auge - es sind die mütter die die jungs erziehen - ob zu paschas oder zu guten kameraden!
    xxxxx

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    1. Das mit der Ssmstagsarbeit gabs hier bestimmt auch bis in die 60er.

      Obwohl ich keine direkten Erfahrungen im Vergleich ost wesr habe, glaube ich wohl dass das Familienpolitische Modell im Osten sicher ein guter Ansatz war. LG Sunny

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  3. Oh ich mag deine Ausflüge in die Vergangenheit und deine Spitzfindigkeit Dinge die sich arg unterscheiden sehr gern... meine Mama hatte auf dem Standesamt auch ein schwarzes Kostüm an.
    Tja, heute ist glücklicherweise vieles einfacher und selbstverständlicher, obwohl wir es uns manchmal vor Augen führen sollten... wobei ich glaube Großstädte wie Berlin waren wohl immer eher moderner, da gab es beizeiten berufstätige Frauen.
    Liebe Grüße jacky

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    1. Das glaub ich wohl. Meine Ma hat für damalige Verhältnisse mit 33 sehr spät geheiratet. Hatte ein Schneideratelier mit Angestellten und Lehrlingen und einen Führerschein. Gab es also auch in München. Im Verhältnis zu Berlin natürlich trotzdem schon immer ein Dorf. LG Sunny

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  4. die hochzeitsfotos sind großartig, die mit dem ootd zum standesamt mag ich aber noch mehr! keine kopftücher? wenn meine haare länger sind und ich ohne kopftuch im cabrio sitze, brauche ich tage, ehe ich sie durchgekämmt habe. keine schürzen? nun, sicher nicht täglich, wie meine großmutter als rentnerin. aber wenn wir eine party schmeissen und ich das futter nicht vom traiteur habe und am herd stehe, dann habe ich über dem feinen fummel solange eine schürze, bis ich fertig bin.
    lg

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    1. Ich habe auch Schürzen, die ich bei "spritzigen" oder "staubigen" Tätigkeiten in der Küche trage, wenn ich für Gäste was koche. Aber die kommt definitiv runter, wenn der Besuch da ist und spätestens, wenn ich mich setze. Es geht mir eher um die "Uniform" Schürze, die man auf Fotos zu sehen bekommt.
      Mir geht es auch nicht um Kopftücher als Funktionskleidung. Mir geht es auch hier um die "Uniform". Verheiratete, "anständige" Frau trägt Kopftuch.
      LG Sunny

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  5. Für meine Antwort benötige ich eine Tastatur, mit der ich schnell schreiben kann, denn mit 3 Worten ist das nicht getan. Meine Eltern sind jetzt 53 Jahre verheiratet und die Bilder von der Hochzeit sind ähnlich. Auch die Geschichte dahinter: In der Woche fix zum Standesamt (mein Vater zwischen zwei Nachtdiensten, damit er nach der kirchlichen Hochzeit etwas frei haben konnte), Polterabend mit Aufräumen vor der kirchlichen Trauung (inklusive aufräumen) und trotzdem glücklich am Hochzeitstag sein.
    Modisch waren meine Eltern und die Gäste auch auf der Höhe der Zeit (Pfennigsabsätze, chice Kleider etc.) und gefeiert wurde (den Bilder zufolge) ähnlich ausgelassen.

    Mein Vater hat übrigens nie eine einzige Windel gewechselt, auch nur ein Fläschchen gegeben (nur als Fake für ein Foto, wie ich von meiner Mutter weiß), nie den Kinderwagen geschoben (dafür bei meinen Kinder um so lieber, aber damals war das wohl uncool) und auch heute schmiert meine Mutter ihm die Brote. Kein Witz - leider.Dafür hilft er (seit er Rentner ist) bei der Hausarbeit (aber bloß nichts, was von draußen gesehen werden könnte, wie Fensterputzen etc.).

    Für mich ist diese "Bedien- Mentalität" etwas, was mit der Generation meiner Eltern geendet hat. In meinem Alter kenne ich da niemanden, der das noch macht. Zum Glück.

    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Witzig. Aber Du hast Recht, es Endete mit der Genaration unserer Eltern. Meine Cousine (die blonde Brautjungfer) ist zwischenzeitlich auch schon... grübel...43 Jahre verheiratet. Und ihr Mann hat zumindest Kinderwagen geschoben. Kochen, Garten, das macht er. Aber drinnen Putzen oder Waschen auch nicht.
      LG Sunny

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  6. Ich liebe so alte Familienfotos! Meine Eltern konnten ihre goldene Hochzeit nicht mehr feiern, weil drei Monate vorher der Hirntumor entdeckt wurde. Sie hat den Tag zwar noch erlebt, aber feiern geht anders. Meine Großmutter hat übigens in schwarz geheiratet - damals (um 1920) war das in Westfalen nicht unüblich.
    Wie die Sache mit den Frauenrechten weitergeht, da lasse ich mich mal überraschen. Ich bin teilweise entsetzt bis verdutzt, wenn ich mir die Haltung vieler junger Mädels ansehen, die Frauenrechte für überflüssig halten und lieber einen "Kerl mit Geld" wollen als auf eigenen Füßen stehen...
    Liebe Grüße
    Fran

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    1. Nur noch einen mit Knete, sagte einst eine Mieterin von uns. Und das war vor 1990. Gabs also wohl doch schon immer.
      Oh.... das mit Deiner Ma tut mir leid.
      Meine Oma hat 1930(?) auch in Schwarz geheiratet. Sie hatte damals aber schon 2 Kinder. Weiß wäre mit 29 auch nicht mehr ganz angebracht gewesen.

      LG Sunny

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  7. Deine Eltern sehen toll aus an ihrem Hochzeitstag alle Beide. Wunderschöne Fotos hast Du da entdeckt. Du siehst Deiner Mam sehr ähnlich finde ich. Den Mantel habe ich schon an Ela bewundert, wunderschön.
    Wir haben auch alles an 3 Tagen hintereinander gefeiert ;)
    Zur Rollenverteilung sehe ich das ganz genau wie Du.
    Liebe Grüße aus London Tina

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    1. Du hast letztens schon geschrieben, wie lange Du schon verheiratet bist. War auch schon eine ganze Ecke. Ja, wir haben heute schon richtig Glück, dass wir vieles aktiv mitgestalten und uns auf die Art und Weise einbringen können, die uns liegt.
      LG Sunny

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  8. Liebe Sunny, super schön beobachtet. Und ich muss immer zweimal hinschauen, so ähnlich siehst Du Deiner Mutter, ich denke beim ersten Schauen, dass Du das bist. Ich weiß über die Hochzeiten, die bei uns damals gefeiert wurden, dass man sich abends umzog, und zwar ein langes Kleid. Und Deine Eltern waren eindeutig Hipster, sehr cool! Übrigens teile ich bei uns daheim auch immer das Essen aus :) Tsts.
    Liebe Grüße, Rena
    www.dressedwithsoul.com

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    1. Das kommt mir bekannt vor. Ich schnappe mir meist ein Löffel, weil die anderenn nix dergleichen tun.
      LG Sunny

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  9. Ah wie herrlich! Danke für die wunderschönen Familienfotos!Du siehst Deiner Mama wirklich sehr ähnlich!
    Schürzen trage ich - aber nicht mehr so oft - noch in der Küche beim Kochen....Spaghetti Bolognese, KEIN PROBLEM! ;)
    Ich glaube ich könnte einen Roman über meine Mutter und mein Vater schreiben, ich erzähle es dir aber lieber einmal gerne persönlich!
    Liebe Grüße,
    Claudia

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    1. Persönlich? Gut. Wann hast Du vor, wieder nach München zu kommen?
      LG Sunny

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  10. Ach, das sind schöne Erinnerungsfotos! Und Du siehst Deiner Mutter tatsächlich unglaublich ähnlich. Danke für den Post, liest sich super und ist interessant und spannend, jetzt tut es mir fast Leid, dass ich die alten Fotos bis auf wenige weggeschmissen hab...:-).
    Was die Frauenrechte angeht, war es nicht sogar erst Anfang/Mitte der 70er, dass Frauen selbst entscheiden durften, ob sie arbeiten oder nicht? UN-glaub-lich!! Mir jommt es auch so vor, dass Dinge, die für mich selbstverständlich sind, plötzlich wieder in Frage gestellt werden, z.B. wie "unterwürfig" sich die Mädels verhalten, aber das betrifft sicher nur einen bestimmten Kreis, hat auch was mit Kultur etc. zu tun, trotzdem. Mein Vater hat gekocht, gebacken, staubgesaugt und Wäsche gewaschen, es war selbstverständlich - ich würde im Traum nicht darauf kommen, meinem Freund die Hemden zu bügeln, zumal er es viel besser beherrscht als ich. Deshalb wundere ich mich manchmal über viel jüngere Frauen! Tja, wer sich unterdrücken lässt...
    LG Maren

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    1. Du hast glaub ich unlängst wo geschrieben, Deine Eltern waren recht jung. Meine Ma war 35 als sie mich bekam. Das war Ende der 60er schon extrem spät. Mein Pa war seit er 20 war in ganz Deutschland beruflich unterwegs und extrem eigenständig. Sonst wäre das mit den beiden auch nicht gegangen. Meine Mutter hatte ihr gut eingeführtes Schneideratelier. Das hätte sie sich auch nicht nehmen lassen, das weiter zu machen.

      Es gibt immer mal wieder Männer, die versuchen einen zu unterdrücken. Aus eigener Erfahrung weiß ich, das sind die mit den größten Minderwertigkeitskomplexen.

      Ich glaube unkraut vergeht nicht, starke Frauen lassen sich Unterdrückung ab einem bestimmten Reifegrad auch nicht mehr gefallen. Weil es ihnen zum Halse heraus hängt und sie auch wissen, ohne den Macker geht es ihnen besser.

      LG Sunny

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  11. Das ist ja interessant. Ganz tolle Fotos! Ich muss dringend meine Eltern fragen wie das mit dem Polterabend war. Dein Post hat mir gezeigt das ich da einiges nicht weiß.
    Bis auf das, mit dem Fragen müssen, ob Frau arbeiten darf. Das war noch so als ich ein kleines Kind war. Das haben mir meine Eltern erzählt. Echt voll arg und unvorstellbar!!!
    LG Natascha

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  12. Liebe Sunny! Danke für den wirklich tollen Artikel! Ein Post, den ich ganz langsam gelesen habe und bei dem ich immer wieder auf die Bilder geschaut habe! Bei dem ich überlegt habe, was Deine Mama wohl für eine Frau gewesen sein mag... Selbstbewußt schaut sie schon aus! Mir kam es damals auch nie so vor, als ob Frauen benachteiligt wären, weil meine Mama auch immer gearbeitet hat und mein Vater auch! Zuhause gab´s oft ,,Haushälterinnen". Aber natürlich hast Du vollkommen recht! Alles Liebe, Nessy

    www.salutarystyle.com

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  13. So schöne Erinnerungen liebe Sunny. Da geht einem das Herz auf. Kann mich noch gut an die 60er erinnern, als meine Eltern heirateten. Die Bilder sehen ähnlich aus.

    Deine Eltern waren ein schönes Paar.

    Liebe Grüße Sabine

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