Fast Food - heute einmal anders
Fast Food ist nicht gleich Fast Food. Seit dem die Gefriertruhe erfunden worden ist, ist es das Vorhalten von „frisch“ gekochtem für den schnellen Einsatz in der Küche ja kein Problem mehr.
Dass ich das meiste Gemüse nicht so gerne mag, dürfte sich bei Euch ja schon herum gesprochen haben. Aber ganz so schlicht ist die Wahrheit auch nicht. Es kommt immer auf die Dosierung und die Zubereitung an, ob ich etwas gerne esse, oder nicht. Grundsätzlich mag ich keinen Sellerie (weder Stange noch Knolle) und Karotten kann ich nicht ausstehen…. Außer…. Ja, z.B. wenn die Karotten in schmale Schnitze geschnitten und scharf angebraten wurden. Werden sie dann in Kokosmilch und scharfer Thai-Curry-Paste gekocht, esse ich sie mit.
Wenn der große Topf abgekühlt ist, fülle ich alles in die T-Dosen ab und friere die Sauce ein. Ich habe dafür flache und hohe Gefäße. Die werden dann später aufgetaut. Welche Menge hängt davon ab, was ich damit kochen will. Egal was daraus entsteht, diese Sauce macht mir gute Laune und schmeckt einfach nach Sommer.
Fürs Moussaka wird als erstes eine geputzte, in kleine Stücke geschnittene, rote Paprika in Olivenöl angebraten. Danach kommt eine „gewässerte“, kleine, geschälte und in dünne, halbierte Scheiben geschnittene Aubergine an die Reihe. Gewässert heißt, die Scheiben nach dem putzen zunächst mit Salz bestreuen und nach ca. 10 min mit Wasser abspülen und trocken tupfen. Dann anbraten. In beiden Fällen wird das Gemüse nach dem Braten erstmal beiseite gegeben.
Danach, bzw. in allen anderen Fällen, bratet Ihr den Speck schön kross und dann das Hackfleisch krümelig an. Abgelöscht wir das Ganze mit etwas Rotwein. Denn Rest kann man zum Essen trinken. 3-4 cm Tomatenmark aus der Tube und die aufgetaute „rote Sauce“ dazu. Dann wird die Ofenplatte auf etwas weniger als „halbe Kraft“ gestellt und der Deckel drauf gesetzt. Wenn‘s zu Blubbern beginnt, die Masse nochmal umrühren und ggf. das gebratene Gemüse (Paprika, Auberginen) dazu geben.
Jetzt die Temperatur soweit zurück fahren, dass die Sauce nur noch leicht köchelt.
Beim Chili gebt Ihr 30 min vor Ende der Garzeit Kidneybohnen und Mais hinzu. Ich verwende 2 Dosen Bohnen und eine kleine Dose Mais. Gewürzt wird mit einem Chiligewürz aus „der Tüte“, oder mit Cayennepfeffer, Kreuzkümmel und Piment. Hier muss man wirklich aufpassen, dass das Ganze nicht zu heiß wird. Das regelmäßige Umrühren nicht vergessen, sonst legen die Bohnen an.
Wer Gäste erwartet, kann das Chili auch noch in Weizentortillas füllen, zusammen rollen und in eine Auflaufform geben. Das Ganze wird dann mit Käse überstreut und 2-5 min auf 200 Grad mit der Grillfunktion des Ofens überbacken. Servieren könnt ihr die Wraps mit roter Salsa und Sauerrahm.
Beim Moussaka, den „griechischen Kartoffeln“ aus dem Ofen, als Topping zum Lammfleisch aus der Pfanne oder als Gemüsebeilage zum Hühnerschlegel wird lediglich die Sauce mit einer Prise Zimt nachgewürzt. Zudem ist es eine gute Idee, Schafskäse und bereits vorgekochte Kartoffeln im Haus zu haben.
Sowohl für Lasagne als auch für das Moussaka benötigt Ihr eine Béchamelsauce (ich nutze dafür den Thermomix) und Nudelplatten bzw. vorgekocht Kartoffeln. Und natürlich Parmesan.
Bei der griechischen Pizza kommt die Tomaten-Hack-Sauce auf den Hefeteig und wird mit rohen Zwiebeln, Oliven, Paprika und Schafskäse „getoppt“. 15-20 min (je nach Herd) muss die Pizza auf mittlerer Schiene bei 200°C im Ofen backen.
Letztlich sind Eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt Fleisch, Kartoffeln, Griechische Langkornnudeln, Gemüse, Nudeln und Schafskäse kombinieren, wie es Euch schmeckt. Mit dieser Basissauce sind viele mediterran oder auch mexikanisch „gefärbte“ Gerichte möglich. Meine Aufzählung ist alles andere als abschließend. Sie soll Euch lediglich zu eigenen Gerichten inspirieren und den Sommer noch etwas festhalten.
Kommt mir gut ins Wochenende, lasst es Euch gut gehen und bleibts ma gsund
Sunny
Dass ich das meiste Gemüse nicht so gerne mag, dürfte sich bei Euch ja schon herum gesprochen haben. Aber ganz so schlicht ist die Wahrheit auch nicht. Es kommt immer auf die Dosierung und die Zubereitung an, ob ich etwas gerne esse, oder nicht. Grundsätzlich mag ich keinen Sellerie (weder Stange noch Knolle) und Karotten kann ich nicht ausstehen…. Außer…. Ja, z.B. wenn die Karotten in schmale Schnitze geschnitten und scharf angebraten wurden. Werden sie dann in Kokosmilch und scharfer Thai-Curry-Paste gekocht, esse ich sie mit.
Sunny und eine GEMÜSEsauce?
Werden Karotten zusammen mit Zwiebeln, Knoblauch, Sellerie und Petersilie in kleinste Würfel geschnitten angebraten und zu einer Art Bolognese weiter verarbeitet, esse ich das Gemüse ebenfalls ohne mit der Wimper zu zucken mit. Die letztgenannte Kombination mag ich sogar super gerne. Und ich koche hier immer große Mengen von meiner Zaubersauce vor und friere sie in den amerikanischen, stapelbaren Gefrierbehältern (mit der lebenslangen Garantie und dem Deckeltauschservice) in verschiedenen Mengen ein.Zubereitung der Zaubersauce
Die o.g. Zutaten brate ich dazu in einer Mischung aus Oliven und Rapsöl an und koche das Gemüse dann mit passierten Bio-Tomaten aus der Glasflasche eine Stunde richtig durch, sodass alles weich, matschig und ein einziger Geschmacksbrei wird. Gewürzt wird diese Sauce immer mit Oregano, etwas Basilikum, etwas Rosmarin, Salz und schwarzem Pfeffer.Wenn der große Topf abgekühlt ist, fülle ich alles in die T-Dosen ab und friere die Sauce ein. Ich habe dafür flache und hohe Gefäße. Die werden dann später aufgetaut. Welche Menge hängt davon ab, was ich damit kochen will. Egal was daraus entsteht, diese Sauce macht mir gute Laune und schmeckt einfach nach Sommer.
Die Zaubersauce zu Fleisch und diversen Beilagen
Wir essen Fleisch, deshalb enthalten fast alle nachfolgenden Rezeptvorschläge Fleisch. Fleisch ist gesund und wichtig, nur muss man sich im Klaren sein, dass man für „würdig“ gewachsenes Fleisch ein paar Thaler auf die Theke der Hofschlachterei legen muss. Wenn man nicht bereit ist, das zu bezahlen, ist es vielleicht besser, man lässt es weg. Die Rezepte schmecken sicher auch ohne. Wenn vielleicht auch einfach ein bisschen anders.- Spaghetti Bolognese
- Lasagne, Moussaka
- Griechische Pizza, Ofenkartoffeln mit Hacksauce
- Chili
Zubereitung der verschiedenen Gerichte
Fürs Chili bratet Ihr zunächst eine geputzte, in kleine Stücke geschnittene, rote Paprika in Olivenöl an.Fürs Moussaka wird als erstes eine geputzte, in kleine Stücke geschnittene, rote Paprika in Olivenöl angebraten. Danach kommt eine „gewässerte“, kleine, geschälte und in dünne, halbierte Scheiben geschnittene Aubergine an die Reihe. Gewässert heißt, die Scheiben nach dem putzen zunächst mit Salz bestreuen und nach ca. 10 min mit Wasser abspülen und trocken tupfen. Dann anbraten. In beiden Fällen wird das Gemüse nach dem Braten erstmal beiseite gegeben.
Danach, bzw. in allen anderen Fällen, bratet Ihr den Speck schön kross und dann das Hackfleisch krümelig an. Abgelöscht wir das Ganze mit etwas Rotwein. Denn Rest kann man zum Essen trinken. 3-4 cm Tomatenmark aus der Tube und die aufgetaute „rote Sauce“ dazu. Dann wird die Ofenplatte auf etwas weniger als „halbe Kraft“ gestellt und der Deckel drauf gesetzt. Wenn‘s zu Blubbern beginnt, die Masse nochmal umrühren und ggf. das gebratene Gemüse (Paprika, Auberginen) dazu geben.
Jetzt die Temperatur soweit zurück fahren, dass die Sauce nur noch leicht köchelt.
Beim Chili gebt Ihr 30 min vor Ende der Garzeit Kidneybohnen und Mais hinzu. Ich verwende 2 Dosen Bohnen und eine kleine Dose Mais. Gewürzt wird mit einem Chiligewürz aus „der Tüte“, oder mit Cayennepfeffer, Kreuzkümmel und Piment. Hier muss man wirklich aufpassen, dass das Ganze nicht zu heiß wird. Das regelmäßige Umrühren nicht vergessen, sonst legen die Bohnen an.
Wer Gäste erwartet, kann das Chili auch noch in Weizentortillas füllen, zusammen rollen und in eine Auflaufform geben. Das Ganze wird dann mit Käse überstreut und 2-5 min auf 200 Grad mit der Grillfunktion des Ofens überbacken. Servieren könnt ihr die Wraps mit roter Salsa und Sauerrahm.
Beim Moussaka, den „griechischen Kartoffeln“ aus dem Ofen, als Topping zum Lammfleisch aus der Pfanne oder als Gemüsebeilage zum Hühnerschlegel wird lediglich die Sauce mit einer Prise Zimt nachgewürzt. Zudem ist es eine gute Idee, Schafskäse und bereits vorgekochte Kartoffeln im Haus zu haben.
Sowohl für Lasagne als auch für das Moussaka benötigt Ihr eine Béchamelsauce (ich nutze dafür den Thermomix) und Nudelplatten bzw. vorgekocht Kartoffeln. Und natürlich Parmesan.
Bei der griechischen Pizza kommt die Tomaten-Hack-Sauce auf den Hefeteig und wird mit rohen Zwiebeln, Oliven, Paprika und Schafskäse „getoppt“. 15-20 min (je nach Herd) muss die Pizza auf mittlerer Schiene bei 200°C im Ofen backen.
Wie bekommt man Hühnerschenkel so hin, dass die Haut knusprig wird und das zarte Fleisch saftig bleibt?
Die Hühnerfüße werden mit kaltem Wasser gewaschenen, trocken getupft und mit einer Marinade aus Rapsöl, Salz, schwarzem Pfeffer und scharfem Paprikapulver rundum eingestrichen. Dann kommen sie zunächst mit dem Gesicht nach unten für 15 min bei 200°C auf die mittlere Schiene in den Backofen. Alle 15 min wird gewendet und wieder etwas Marinade auf dem Hühnerschenkel mit einem Pinsel verteilt. Nach einer Stunde sind die Schenkel fertig. Die Haut ist knusprig, das Fleisch saftig. So muss es sein.Habt Ihr auch solche Zauber-Zutaten, die ihr vorbereitet und mit denen Ihr viele Gerichte kochen und variieren könnt?
Letztlich sind Eurer Phantasie keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt Fleisch, Kartoffeln, Griechische Langkornnudeln, Gemüse, Nudeln und Schafskäse kombinieren, wie es Euch schmeckt. Mit dieser Basissauce sind viele mediterran oder auch mexikanisch „gefärbte“ Gerichte möglich. Meine Aufzählung ist alles andere als abschließend. Sie soll Euch lediglich zu eigenen Gerichten inspirieren und den Sommer noch etwas festhalten.
Kommt mir gut ins Wochenende, lasst es Euch gut gehen und bleibts ma gsund
Sunny








Kommentare
;-D
einzig vorbereitete zutat ist eine gartenkräuter-gewürz-mischung, die immer dann zur anwendung kommt, wenn mir für das auswählen einzelner komponenten die muse fehlt. und vll. noch kiloweise vorgekochte pellkartoffeln.....aber auch reis, hirse und buchweizen wird meist für 2 tage gekocht - am 2. tag dann gern als auflauf (im winter) oder als salat (im sommer).
xxxx
Ich koche auch viel vor und friere genau wie Du in kleinen Portionen ein, um dann schnell etwas zur Hand zu haben. Allerdings friere ich die Soße gleich mit del Fleisch als Bolo ein. Und auf Vorrat im Glas mache ich eine Paste als Brühegrundstoff aus Salz, Möhren, Selerie, Lauch und Petersilie. Damit bekomme ich an Soßen und Suppen schnell Geschmack.
Ein kulinarische gutes Wochenende wünscht Dir Ines
"Brühegrundstoff aus Salz, Möhren, Selerie, Lauch und Petersilie." Wie funktioniert das?
BG Sunny
Liebe Grüße
Fran
BG Sunny
Vorbereitet habe ich nur Knoblauchwürfel, die sind eingefroren.
Schönes Wochenende, liebe Grüße Tina
Einzig bei Braten, da machen ich gerne mehr. Dann reicht´s auch noch zu Gerichten wo man keine
hat.
LG heidi
Liebe Grüße Sabine
Würzen nach Belieben, ich nehme gerne flüssige Butter, Currypulver, Pfeffer, Salz und Rosenpaprika.
Alles rein in die Woll-Pfanne mit Deckel, natürlich mit der Hautseite nach oben, Deckel drauf und nach 30 Minuten bei 175 Grad mit Ober- und Unterhitze den Deckel raus, Grillfunktion aktivieren und nach ca. 10 Minuten haben wir den Salat.
Supersaftige Hähnchenkeulen mit Knusperhaut.
;-))
Dein Rezept klingt sehr lecker und ich werde bald nachkochen, besonders die Idee, mit Weizentortillas zu essen! Lecker!
Liebe Grüße und noch eine schöne Woche!
Claudia
LG
Ari
Liebe Grüße, Rena
www.dressedwithsoul.com
Liebe Grüße!