Die Zukunft ändern - jetzt!

Dieser werbefreie Artikel erschien zuerst auf Sunnys side of life.
Ich habe Euch in einem meiner letzten Blogposts über meinen "neuen" Mind-Style oder besser von einem Gedanken berichtet, der in meinem Kopf eine immer klarere Gestalt annimmt.


Vermeiden! Reduzieren! Verzichten!

Bei vielen von Euch sträubt sich noch etwas gegen die Vorstellung, auf gewohnte Bequemlichkeit und Luxus zu verzichten. Es geht hier auch nichts ums verzichten müssen, sondern um freiwilligen, bewusst gewählten und erlebten Verzicht. Wir sind hier nämlich in der äußerst luxuriösen Lage uns bewusst und freiwillig für bestimmte Dinge zu entscheiden.
Ob wir kurze oder lange Haare tragen, ob wir sie färben, ob wir Culottes schön finden, ob wir Pelz und Daune tragen wollen. Wir dürfen alles, wir können uns alles leisten.



Viele kleine Siege

Wir sind doch keine hirnlosen Modepüppchen. Wir habenschon so vieles erreicht. Die meisten von uns sind in den 50er oder 60er Jahren geboren. Waren dabei als man für Frieden und Freiheit demonstriert hat. Unser Aufbegehren hat mit Sicherheit dazu beigetragen, die Wiederaufarbeitungsanlage (für ausgebrannte Kernstäbe) Wackersdorf zu verhindern. Viele von uns investieren und setzen auch heute noch auf erneuerbare Energien. Weltweit ist die Kernenergie auf dem Rückzug.


Wir haben in den 80ern recyceltes (Brief)Papier gekauft und so als Verbraucher ein Zeichen gesetzt.
Der Spruch Jute statt Plastik stammt auch aus den 80ern. Mein Arbeitgeber und alle Behörden die ich kenne, verwenden nur "graues" Umweltschutzpapier. Obwohl es zwischenzeitlich auch weißes davon gibt, wird das als Statement beibehalten.
Ob wir nun maßgeblich daran beteiligt waren, dass die Pershing 2 und Cruise-Missiles aus der BRD abgezogen wurden, oder ob es letztlich Ronald Reagen war, der "Russland" schlicht zu Tode gerüstet hat. Einfach solange nachgelegt, bis der Russe bankrott ging. Wer weiß das schon? Fakt ist, die Waffen kamen weg und wir fühlten uns nicht mehr als große Zielscheibe direkt hinter dem eisernen Vorhang. Nein. Ich fühlte mich damals und heute gut, weil ich diese Dinger und die Politik nicht kritiklos hingenommen habe.

Eine neue Zukunft

Wir sind sogar die Mauer los geworden und die Welt war weder für uns, noch für die östliche Seite noch länger an dieser Stelle zu Ende. Mein Dank geht an Willi Brandt für seine großartige Vorarbeit.
Meine Zukunft wäre 89 sicher eine andere gewesen, als sie es wurde, weil die Mauer fiel.


Wir wählen unsere Zukunft

Warum sollten wir heute resignieren müssen? Warum sollten wir heute nicht aufstehen und handeln können? Wir haben schon so viel überstanden und zum Besseren wenden können.
Da muss einfach was gehen. Jeder kleiner Schritt zählt. Ich werde in nächster Zeit immer wieder auf dieses Thema zu sprechen kommen. Gemeinsam mit Euch Ideen zusammentragen, wie man in kleinen Schritten etwas für uns, nein für alle Menschen und unsere Erde tun kann.

Ganz tolle Ideen gibt es dazu auch immer bei Traude Rostrose und Ihrem A New Life Projekt, das sie zum Glück auch nächstes Jahr fortsetzen wird.

Genießt den Samstag, lasste es Euch gut gehen und bleibts ma gsund
Sunny

Kommentare

  1. BRAVOOO!!!
    danke sunny für diesen aufruf!
    ich freue mich sehr dass du dich mit dem thema der positiven und aktiven veränderung befasst. ich denke sogar dass dein vorbild mehr gewicht hat bei bestimmten leuten - für die frau hummel oder ich nur komische, in der pampa wohnende freaks sind. aber jemand "etabliertes" wie du ist da genau richtig :-)
    wenn ich dich unterstützen kann - sag bescheid!
    xxxxx

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    1. Ach Quatsch. Du weißt weinigstens, von was Du wirklich redest. Ich bemühe mich zwar. Aber ich bin fast noch ganz am Anfang. Du bist mittendrin. Ich werde mir also sicher das eine oder andere Mal Informationen bei Dir einholen.
      Aber jeder Versuch zählt.
      LG Sunny

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  2. Bravo Sunny. Ich bin da jetzt sicher jemand der nur kleine Schritte unternimmt, in einigen Dingen auch sicher unbelehrbar ist, aber immerhin bin ich die mit der Jutetasche ;)
    Dieser Post ist klasse und ich freu mich auf ein neues Jahr mit Dir und Deinen Ideen. Meine ist es ja eindeutig öfter meinen eigenen Kleiderschrank zu shoppen und viel bewußter, hochwertiger zu kaufen.
    Schönes Wochenende, liebe Grüße Tina

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    1. Das sind doch perfekte Pläne. Jede auch nur winzige Veränderung zum "Bewußten" ist wichtig. Und dann auch in aller Regel nachhaltig.
      Ich muss bei uns im Studio immer grinsen. Von 100% Anmeldungen nach Weihnachten, bleiben maximal 10% mehr als ein Jahr am Ball. Mehr darf man nicht erwarten, dass ist schon eine gute Ausbeute.
      Und auch ich bin sicher nicht unfehlbar. Aber ich bemühe mich stets zu dem zu stehen, was ich "aufgerufen" habe. LG Sunny

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  3. Guten Morgen Sunny,
    ich denke, viele unserer Generation (und auch der anderen Generationen) gehen durchaus bewusst mit Ressourcen um. Sei es die Plastiktüte, die ich noch nie wirklich gerne genommen habe, auch als sie noch "umsonst" war. Oder mit Energie, die zwar aus der Steckdose kommt, aber dort halt nicht entsteht. Frieden und Freiheit ist für uns keine Selbstverständlichkeit.
    Hirnlose Modepüppchen sind mit Sicherheit auch eher auch in der Minderheit, auch wenn nicht in jedem Post etwas zum Thema Nachhaltigkeit und Konsum geschrieben wird. In meinen privaten Umfeld kenne ich niemanden, der einfach nur konsumiert ohne Rücksicht auf Verluste.
    Jeder kleine Schritt zählt, die Welt ein bisschen besser und auch für nachfolgende Generationen lebenswert zu erhalten. Da sind sich hoffentlich die meisten einig. Und das daran erinnert macht immer wieder Sinn. Denn es regt an, nochmals zu überdenken, zu hinterfragen.
    Schönes Wochenende und liebe Grüße
    Andrea

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    1. jaaaaein. Also. Ich bei manchem in meinem privaten Umfeld ist der Arsch glaub ich näher als die Hose. Das sind alles liebe, nette Leute. Aber wenn der persönliche Komfort leiden KÖNNTE... ne. Das wird nicht diskuttiert. Dafür tun die dann wieder Dinge, was bürgerliches Engagement etc. betrifft, da kann ich mir wieder eine Scheibe abschneiden.
      Es ist nicht alles schwarz weiß. Und ich bin sicher kein Umwelt-Engel. Aber wenn ich mich "falsch" verhalte, ist es mir bewußt. Und ich versuche das zu kompensieren.
      Mir geht es auch nur darum das Thema Nachhaltigkeit "bewußt" zu machen. Nicht nur Euch. Schon auch mir. LG Sunny

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  4. Ein wichtiges Thema, liebe Sunny, mit dem Du mich auch schon beim letzten Mal angesprochenen hast. Auf einige Dinge, wie beispielsweise mein morgendliches kurzes Duschen, lege ich Wert, das darf auch bleiben. (Gut, zu dem Thema muss ich allerdings auch ergänzen, dass das in Deutschland ungenutze Trinkwasser den Ländern mit Wasserknappheit leider auch nicht hilft. Ausserdem müssen die Stadtwerke ansonsten die Kanalisation bei zu geringem Wasserdurchfluss mit Trinkwasser spülen, damit die großen Rohre sauber bleiben - was ja dann auch unsinnig ist...) Aber das Thema Konsum, das muss wirklich mal ganz klar angesprochen werden. Bei unseren Großeltern durften Sachen doch auch alt werden. Möbel wurden nicht alle paar Jahre bei Ikea ausgetauscht, Kleidung nach einer Saison ausrangiert, da unmodern geworden. Und dieser ganze technische Galopp heutzutage. Wenn ich höre, dass sich Leute alle paar Jahre ein neues Handy, einen neuen Fernseher oder privat einen neuen Computer zulegen - nicht weil das alte Teil nicht mehr funktioniert, sondern da es mittlerweile einfach schon wieder ein alter Hut ist, dann muss ich echt den Kopf schütteln... Ich habe auch immer schon eine Jutebeutel in der Tasche, damit ich keine extra Plastiktüten brauche. Benötige ich doch mal ausnahmsweise eine, dann wird die aber auch wiederverwendet. Im Urlaub muss ich nicht ewig weit verreisen, um mich zu erholen, das klappt auch näher ausgezeichnet. Wenn Fleisch und andere Lebensmittel zu einem Schleuderpreis verramscht werden, dann sollte man sich mal überlegen, warum und wer am Ende die Zeche zahlt. Usw. und so fort.
    Da darf sich aber jeder selbst seine Gedanken dazu machen. Alles soll aus freien Stücken, aus eigener Überzeugung und bitte bloß nicht verbissen militant gelebt werden. Nobody is perfekt. Aber jeder hat einen hoffentlich gesunden Menschenverstand, der auch mal was hinterfragen kann.

    Liebe Grüße noch!

    Hasi

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    1. Ich halte das wie Du, ich habe immer eine kleine und eine mittelgroße Tüte im Seitenfach dabei. Und alle die ich bisher irgendwie bekommen habe, habe ich weiterverwendet. Zum Einkauf nutze ich einen Korb usw. Und Sachen werden bei mir auch verwendet, bis sie nicht mehr reparierbar sind. Und dann überlege ich: muss das ersetzt werden, oder kann ich auch ohne?
      Den Rechner hier, gibts weil ich ihn beruflich brauche. Bei Mann (Job) und Sohn (Studium) sieht es ähnlich aus. Dafür haben wir keinen TV (der Opa schon. Der ist aber Smartphone und Rechner "frei").
      LG Sunny

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  5. Guten Morgen Sunny,
    jetzt hast Du sie mal voll erwischt, Deine "ruhige" Mitleserin aus Köln. Da hast Du einen super Beitrag zum 4. Advent gepostet. Ich empfinde mich ja schon manchmal als Dinosaurierin mit meiner Erinnerung an Großdemos in Bonn (1982) und Positionierung gegen Atomkraft. Scheint für die heute Zwanzigjährigen alles kein Thema mehr zu sein, ich erlebe sie eher unpolitisch.
    Danke für Deine Worte hierzu und Deine vielen Beiträge im Jahr 2016, die ich alle mit Interesse und Vergnügen gelesen habe.
    Herzlichen Gruß Susa

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    1. Das freut mich zu hören. Vor allem, dass Du meine Beiträge in 2016 nicht "umsonst" gelesen hast, sondern es diesen Sonntag einen gab, der ins schwarze getroffen hat.
      Ja. Mein Sohn wird 21. Und er ist politisch sehr interessiert. Das ist in seiner Altersstufe aber scheinbar so gar kein Thema. Er äußert sicher darüber auch immer entäuscht. Es ist kein Backgroundwissen da und auch kein "brennen" für wichtige Themen, wie das bei uns noch üblich war.
      LG Sunny

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  6. Hallo Sunny,

    Du schreibst: "Meine Zukunft wäre 89 sicher eine andere gewesen, als sie es wurde, weil die Mauer fiel." Was denkst Du, wie sie geworden wäre?

    Ich überlege auch oft, was jetzt wäre, wenn es die DDR noch geben würde? Ich würde natürlich noch in meinem Beruf arbeiten, wahrscheinlich jetzt schon lange selbständig, wie damals die meisten Damenmaßschneider. Würde Camping-Urlaub in Mecklenburg machen, wie so oft früher. Politisch gesehen würde ich mich nicht frei fühlen, aber sozial abgesichtert.

    Zur Wende-Zeit war ich auch demonstrieren, aber erst, als es nicht mehr gefährlich war, ich war erst 18 damals. Politisch gebildet waren wir schon als Kinder sehr gut und konnten auch schnell unterscheiden, was wir lernen und wissen sollten und was Wirklichkeit war. Dein Dank gilt Willy Brandt, meiner an Gorbatschow.

    Ich sag immer zu mir selbst, dass ich eigentlich ein verkapptes Öko-Püppchen bin, gerne hübsch zurecht gemacht, aber in der Natur und auf dem Wasser leben und es funktioniert wunderbar. Ich brauche keinen Jute-Beutel, um zu zeigen, was ich denke, ich habe halt immer einen Nylon-Beutel dabei, Hauptsache, ich lebe so.

    Liebe Grüße,
    Moppi

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    1. Keine Ahnung. Für uns war das schon immer irgendwie strange, dass da eine harte Grenze ist. Und dahinter nur "grau". Lauter arme, unfreie, ausgebeutete Menschen.... böse Russen mit weiteren geknechteten, unfreien Staaten. Waffen die auf uns zielen.
      Dieser Mauerfall kam für mich einem Wunder gleich. Man kann also was erreichen, wenn man nicht klein bei gibt. Das habe ich gelernt.
      Von Gorbi habe ich wirklich nur eine waage Vorstellung. Ich glaube die Vorgänger waren viel härtere Nüsse, aber ich glaube ich, dass er gar nicht mehr den Druck hätte aufbauen können, um den Mauerfall zu verhindern.
      Sich hübsch zu machen steht finde ich auch nicht im Widerspruch zu naturverbundenem, umweltbewußten Verhalten.
      LG Sunny

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  7. Super Thema, bei vielen bin ich schon ganz gut und ganz gut aufgestellt, klar in einer Großstadt hat man manchmal mehr Möglichkeiten, aber auf alle Fälle finde ich es toll, wenn du dich mit den Themen auseinandersetzt und hin und wieder mal die Augen offen hälst... man lernt ja bekanntlich nicht aus.
    Liebe Grüße Jacky

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  8. Ich habe mir auf Sylt einen fair produzierten Pulli aus öko Baumwolle gekauft. Sehr hohe Preisklasse, die Marke war mir neu. Er wurde mir in schmucker Papiere mit Gurtbandhenkeln überreicht, die Tüte wurde mit Seidenpapier ausgestopft und mit "Meeresbrise" eingenebelt. Normalerweise wasche ich alle meine Sachen vor dem ersten Tragen, aber zwischen Sylt und Weihnachten, Berlin und meiner Familie lagen nur ein paar Tage. Also steckte ich den neuen Pulli ein und zog ihn gestern morgen an. Schon nach dem Frühstück hatte ich schlimmen Juckreiz auf dem Dekolleté , den Schultern, im Nacken, auf den Oberarmen. *grrrrr* schnell wieder runter damit. Dieser Versuch ging ziemlich daneben. Nun hoffe ich, dass der Fummel nach der Wäsche tragbar ist. Liebe Grüße - Bärbel

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