[Tall Fashion] Nachtaufnahmen - Crash Outfit Februar 2026 - Serientipp: Person of Interest
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Die Fotos heute entstanden wieder nach dem Crash Besuch. Ohne Filter, ohne Nachschminken. So wie ich in den frühen Morgenstunden zur Haustür rein gekommen bin. Ich mach mir meinen Schlaf-Bun, putze mir die Zähne, wasche mir die Hände und hänge meine Klamotten zum Lüften auf. Und dann gehts in die Falle.
Die Shirt-Bluse aus Viskose und die schwarze Long-Weste kennt Ihr schon von mir. Ich hab z.B. beides getragen, als ich mit meinem Sohn vor 9 Jahren ein Fotoshooting hatte. Ich verlinke Euch den Post nochmal. Hose und Schuhe sind allerdings diesmal andere. Sowas nenne ich Flexibilität.
Person of Interest (Staffeln 1-5) - joyn
Für uns IT-Nerds ist die Serie der perfekte Mix aus Action (Reacher), New Yorker Polizeiserie (Kojack, Castle), Verschwörungstheorien (Akte X) und Hacker-Genie (Mr. Robot). Da fällt mir ein, Reacher habe ich Euch noch gar nicht ans Herz gelegt und Castle auch nur einmal hier auf dem Blog kurz erwähnt. Die Serie Bones hat es noch gar nicht auf den Blog geschafft. Ihr merkt schon. Ich hinke teilweise nicht nur um Monate, sondern tatsächlich um Jahre hinterher.
In den ersten Staffeln von "Person of Interest" schützen die beiden Hauptakteure Reese und Finch vor allem einzelne „irrelevante“ Nummern. Die "Maschine" liefert ihnen die Sozialversicherungsnummer von Menschen, die vom staatlichen Sicherheitsapparat als statistisch unbedeutend eingestuft werden. Dabei sind die Menschen in Lebensgefahr oder könnten für andere zur Gefahr werden. Während die Regierung die „Maschine“ zur Verhinderung von Bedrohungen für die Gesellschaft (Terroranschläge) nutzt, retten Reese und Finch das Leben einzelner New Yorker, unabhängig von deren sicherheitspolitischer Einstufung.
Im Laufe der Folgen verschiebt sich der Kontext von Einzelschicksalen auf einen KI-Grundkonflikt und ist damit heute aktueller denn je. Finch hat seine "Maschine" bewusst mit ethischen Beschränkungen programmiert und ihr im Gegenzug eine gewisse Autonomie zugestanden. Die "Maschine" lernt, wägt ab und respektiert den freien Willen der Menschen. Ihr gegenüber steht „Samaritan“, eine unbeschränkte Super-KI ohne moralische Grenzen, die effizienter, strategischer und kompromissloser agiert.
Der zentrale Konflikt der Serie ist damit aber nicht nur ein Technikkampf, sondern ein philosophisches Duell zwischen zwei Weltbildern:
- Sicherheit durch totale Kontrolle
- Schutz des Individuums trotz Risiko
Die empathische, aber durch Programmierung begrenzte "Maschine" droht gerade deshalb zu unterliegen, weil sie Rücksicht nimmt, während "Samaritan" objektiv im Vorteil ist. Auch 10 Jahre später, wo die Nutzung von KI auf breiter Front Fahrt aufnimmt, ist "Person of Interest" eine großartige Serie. Die Reihe endet, zumindest für die Maschine und ihre Aufgabe, nicht gut aber doch offen. Sie ist geschwächt, aber nicht vernichtet.
In diesem Sinne. Es gibt immer noch einen Funken Hoffnung. Das darf man nicht vergessen. Lasst es Euch gut gehen und bleibts ma gsund
Sunny







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