[Tall Fashion] Endlich mal wieder richtig Sommer!
Ja, Ihr könnt es mit eigenen Augen sehen. Ich schwitze. Und das gleich wieder nach dem Duschen. Sonnencreme drauf - und zack. Und das schon morgens um 9 Uhr. Könnte daran liegen, dass es Sommer ist und dass uns vorgestern (Sonntag) wieder ein sehr heißer Tag bevorstand. Draußen blies ein anständiges Lüftchen, das auf ein vorzeitiges Gewitter hoffen lies. Wir waren bei Rudis Eltern zum Familientreffen eingeladen, so wie jedes Jahr an diesem Tag (letztes WE im Juni).
Das Treffen war schön, auch wenn sich offensichtlich alle Gäste – vor allem die über 80 – ein kühleres Wetter gewünscht hätten. 36 Grad sind kein Pappenstiel für den Kreislauf. Ich habe dieses Treffen um den Siebenschläfertag nun schon zum 18. Mal besucht. Und wir hatten schon jedes Wetter. So schön, sonnig und heiß war es aber noch nie. Woher ich das weiß? Ich schreibe das Wetter täglich auf. Seit 1985. Hab ich von meiner Oma übernommen. Die hat das 1925 begonnen.
Für meinen Ort im bayerischen Alpenvorland werden die offiziellen Klimadaten meist von den großen Wetterstationen wie München-Stadt oder dem Flughafen im Erdinger Moos abgeleitet. Diese zeigen seit den 1980er Jahren einen Trend zu mehr Sonnenstunden (von ca. 1.700 Stunden im Jahr 1985 auf teils über 2.000 Stunden im Jahr 2025).
Südlich von München gibt es durch die geografische Nähe zum Alpenrand aber tatsächlich deutlich weniger(!!) Sonnentage als vor 40 Jahren. Meine Aufzeichnungen täuschen mich also nicht. Sauerlach liegt im direkten Einflussbereich des Alpen-Nord-Staus. Die feuchten Luftmassen, die aus dem Norden heranziehen, werden an den Alpen zum Aufsteigen gezwungen. Das führt schon seit längerem zu langanhaltenden Stauwolken und intensiven Niederschlägen. Auch die reine Anzahl der moderaten Gewittertage hat bei uns spürbar abgenommen. Während früher regelmäßige Westwetterlagen verlässlich für eine Abkühlung sorgten, blockieren heute oft stabile, heiße, aber zu trockene Hochdruckgebiete diese Dynamik.
Im Sommer zeigt sich aber auf alle Fälle eine verlässliche Regelmäßigkeit. Statistisch lässt sich die Siebenschläfer-Wetterregel auf das Sauerlacher Mikroklima mit einer hohen Trefferquote von ca. 70 Prozent anwenden. Das Siebenschläfer-Phänomen basiert auf dem Jetstream, der sich Anfang Juli (27.06. – 07.07., je nach Kalender) stabilisiert - wenn wir Glück haben. Verläuft der Jetstream in diesem Zeitraum stabil weit nördlich über Skandinavien, blockiert er Schlechtwetterfronten. Der Weg für das Azorenhoch ist frei. Es dehnt sich nach Mitteleuropa aus und bringt uns wochenlang Sonne und Wärme. Nach der reinen Lehre folgt dann erst im 2. August-Drittel ein markanter Wetterbruch, wenn arktische Kaltluft auf das aufgeheizte Alpenvorland trifft. Aber der aktuelle Jetstream scheint nicht so besonders stabil zu sein, wir werden also vermutlich wieder einen wechselhaften Sommer bekommen. Schade.
Ein Blick zurück in die 1980er Jahre zeigt mir aber nicht nur einen meteorologischen, sondern auch einen tiefen gesellschaftlichen Wandel in der Wahrnehmung des Sommers. Damals gab es bei uns zu Hause selten ein Jammern über "zu heiße" Tage. Wenn die Sonne schien, freuten wir uns unbeschwert aufs Baden in einem See oder die lauen Abende im Biergarten. Die Hitze wurde dankbar als ein kurzes aber intensiv genossenes Geschenk angenommen. Und da musste man auch in der Schule, in der Uni oder bei der Arbeit „schuften“. Klimaanlagen gab es weder im Bus, im Zug noch im Büro. Wir stellten einfach die Füße in einen mit Wasser gefüllten, leeren Papiermülleimer.
Heute zeigt sich ein aus meiner Sicht ein paradoxes Bild: Während bereits über moderate Sommertage geschimpft wird, reisen jährlich Millionen Menschen (ca. 9 Millionen im Vergleich zu schätzungsweise nur 900.000 in den 80er Jahren) in extreme Hitzegebiete wie die Türkei, Ägypten oder nach Asien. Eine Flucht vor dem heimischen Sommer, um sich dann bei über 40 Grad im Schatten eines Hotelpools zu bräunen?
Das echte Gefühl von Sommer und Freiheit sah in den späten 80er Jahren ganz anders aus: Drei Wochen im Sommer, mutterseelenallein an einem wilden Strand in Griechenland. Ohne Schirm, ohne Liege, meist ohne den Schatten eines Baumes. Es war knackig warm (in der Mittagshitze sicher 40 Grad), aber es war das pure Glück – geprägt von nichts als Sonne, der Weite und dem türkisblauen, glasklaren Wasser. (M)Eine Erinnerung an eine Zeit, in der das Wetter noch ungefiltert gelebt und nicht bloß diskutiert und politisiert wurde.
Heute hab ich den dritten Look mit der Zitronen-Taschenklappe für Euch dabei. Das erste Mal hab ich sie Euch mit der Majolica Tunika und einer weißen Capri-Hose gezeigt. Das zweite Mal zum weißen Sommerkleid mit einem Viskose-Chiffon-Jäckchen und heute mit einem Sommerkleid in Aquatönen. Das war übrigens 2021 schon einmal die Hauptfigur bei einer ü30Blogger Monatsaktion.
Die Taschenklappe funktioniert tatsächlich nicht nur mit Weiß, Blau und Gelb. Ich habe extra den grünen Taschenkörper dazu genommen um die Aquatöne des Rocks einfangen zu können. Die habe ich dann um einen türkisgrünen und einen knallgelben Armreif aus den 80ern kombiniert und auch noch einen türkisen Puschel an die Tasche gehangen. Om das Gelb nicht so alleine stehen zu lassen, statt des passenden grünen einfach einen hellgelben Taschengurt dazu. Was sagt Ihr?
Ich hoffe, Ihr müsst nicht zu sehr unter dem heißen Sommerwetter leiden, könnt es vielleicht irgendwie genießen. Greislich wird es in den nächsten Monaten noch lange genug sein. Leider. Kommt mir gut durch den Dienstag, lasst es Euch gut gehen und bleibts ma gsund
Sunny







Mir gefällt der Look von Kopf bis Fuß💕 Die Farben sind einfach wunderschön sommerlich. Die Tasche ist mega dazu und auch die Armreifen., das sind tolle Teile. Dein Outfit erinnert mich an Sommer am Meer.
AntwortenLöschenIrgendwie schön, dass du die Tradition deiner Oma mit den Wetteraufzeichnungen fortführst.
Die Puschel an der Tasche wären als lange Kette getragen auch cool zu dem Kleid. Könnte funktionieren.
Ich wünsche Dir einen schönen Dienstag, liebe Grüße Tina
PS für euch sind die Wettervorhersagen ja gruslig für Sommerliebhaber. Bei uns ist immer noch 30 Grad und weiter über schon 30 angesagt. Relativ stabil. Na ja Vorhersagen.
Das freut mich, dass es Dir gefällt. Ich hab ja unlängst erst gelesen, dass Du gerade auch ganz verliebt in Deine Armreifen bist. Diese beiden habe ich viele Jahre "stiefmütterlich" behandelt, aber jetzt haben sie sprichwörtlich ihren zweiten Frühling. Das mit dem Wetter aufschreiben ist quasi schon immer meine Achtsamkeitsübung. Auch schon "damals", als ich noch gar nicht wusste was es mit "dieser" Achtsamkeit auf sich hat.
LöschenJa, eine schöne Idee, die Puschel an eine Kette zu hängen. Mal gucken, ob ich eine habe, wo sich der super-goldene Karabiner nicht mit dem Rest zu beißen droht.
Ja, der Regen und das nasse Sommerwetter ist die Strafe, die deutlich heißen Tagen hier auf dem Fuße folgt. Schau mer mal, wies weiter geht.
BG Sunny
Du hast die Achtsamkeit erfunden.😉
LöschenVielleicht auch einfach ein farbiges Lederband. Seit deiner Taschenketten als Halskettenidee denke ich oft ein wenig um die Ecke. Und das Kleid und die Puschel passen ja wie Faust aufs Auge.
Regen zieht hier oft vorbei, der Göga muss immer alles gießen. Bei uns ist es nicht so krass, der Temperaturabfall und wir haben immer Sommerwetter für Mannheim in der Vorhersage. Mir macht es nur an Arbeitstagen etwas aus.
Liebe Grüße Tina
Zu Grün sieht die Taschenklappe auch schick aus. Glaube mit ihr wirst du noch viel Freude haben.
AntwortenLöschenDein Look ist perfekt für den Sommer!
Das du das tägliche Wetter aufzeichnest ist ja interessant. Hier haben wir auch weniger Sonnenstunden als früher. Die letzten beiden Sommer waren zwar warm, aber oft leider gar nicht sonnig.
Schönen Nachmittag! Liebe Grüße
Danke, es freut mich, dass Dir der Look gefällt. Ja, diese verregnete, unstete Schwüle ist nicht wirklich etwas, was man braucht. Aber aussuchen kann man es sich ja dann leider auch nicht.
LöschenKomm gut durch den Rest der Woche.
BG Sunny
Wenn der Sommer sich so gestaltet, dass in den Arbeitsräumen (Südseite) konstant ü 30 Grad herrschen und wir wegen der 40 Grad ohne Schatten (Südseite) im Garten gar nicht mehr raus können bzw. einem beim Aufstehen regelmäßig Sternchen vorm Gesicht tanzen, dann - finde ich - hat das nix mehr mit Jammern oder "Schimpfen" zu tun. Der Sommer ist aggressiv und beängstigend. Du kannst dir nicht vorstellen, welche Auswirkungen die Temperaturen auf ADHS-Kinder haben. Das ist echt Wahnsinn. Während die meisten Büros klimatisiert sind, sitzen wir in der Sauna. In vielen Teilen Asiens (du meinst bestimmt Südostasien) herrscht im August übrigens Regenzeit vor, was bedeutet, dass die Temperaturen weit verträglicher sind als z.B. von Februar bis April. Und weitaus verträglicher als z.B. in Griechenland - ich war schon in beiden Regionen im August, kann also mitreden :-))). Aussuchen kann ich mir die Zeit des Sommerurlaubs übrigens auch nicht, da die Einrichtung geschlossen ist, ich muss also im August den Urlaub nehmen. Türkei, Griechenland oder Süditalien stehen längst nicht mehr zur Debatte.
AntwortenLöschenInteressant, dass du dir das Wetter aufschreibst. Schöner Sommerlook mit "kühlenden" Farben btw.
Liebe Grüße Maren
Ich gestehe Dir Deinen persönlichen Eindruck zu. Vermutlich ist das in München auch anders, als hier auf dem höhergelegenen Land direkt am Ortsrand. Wir haben haben auch Süd-West-Lage am Haus. Kein normaler Mensch würde sich hier zwischen 11 und 17 Uhr in der Sonne aufhalten.
LöschenUnd klar, man muss früh aufstehen, um 2-3 h durchzulüften, bevor man wieder alles verrammelt.
Trotzdem waren mir die 36 Grad am Sonntag lieber, als die 16 Grad bei kräftigem Dauerregen heute. 16 Grad und Regen haben wir gefühlt das halbe Jahr. Damit bekommt man mich nicht hinter dem Ofen vor. Ein Glück, dass ich nicht raus muss, wenn ich nicht will.
Keine Ahnung, in meinen vergangenen 37 Dienstjahren hatte ich noch kein klimatisiertes Büro. Selten Vorhänge und noch seltener Rollläden. Das "klassische, städtische Dienstbüro" ist ein verkommener, liebloser 60er Jahre Bau. Ich war unlängst in einem Büro, da klebt heute noch das Blut an der Wand, das meine Nase verspritzte, als ich vor 18(!!) Jahren über das Netzwerkkabel stolperte und mir das Nasenbein brach. Dienstunfall. 8 Stunden mit 4 Leuten vor 4 PCs sitzen. Ohne Vorhang, ohne Rollladen. Südlage. Ich weiß was das heißt. Harte Kämpfe wurden da um die mit Wasser gefüllten Papiermülleimer ausgefochten, in die man die Beine gestellt hat.
Trotzdem würde ich solch einen Sommer gegen keine andere Jahreszeit eintauschen wollen. Da braucht man übrigens kein ADHS um sich nicht mehr konzentrieren zu können. Aber die Arbeit muss trotzdem gemacht und Urlaubsabwesenheiten der Kollegen kompensiert werden.
Ja. Jeder soll den Urlaub machen den er möchte. Entweder in der Sahara, am Südpol oder zu Hause. Ich fahre NUR an Orte, wo ich 2 Wochen Sommergarantie habe. Sonst kann ich auch zu Hause bleiben.
BG Sunny
P.S.: Eine räumliche Verlagerung der Gruppenräume ist nicht möglich? Wäre ja vielleicht eine Option.
"Geduscht, Sonnencreme drauf und zack, schon wieder geschwitzt" - 😅☀️ Bei fast 40 Grad ist selbst das Nichtstun schon anstrengend, liebe Sunny!
AntwortenLöschenIch finde es total interessant, dass du das Wetter seit 1985 aufschreibst und damit eine Familientradition deiner Oma weiterführst. Das sind echte Zeitdokumente! Respekt!
Und dein Look gefällt mir richtig gut! 💛🩵 Die Zitronen-Taschenklappe ist einfach ein Hingucker und harmoniert sehr schön mit den Aquatönen. Der gelbe Gurt und die Armreifen machen das Outfit für mich erst richtig rund – sommerlich und mit ganz viel guter Laune. 🍋😊
Ich hoffe, ihr konntet das Familientreffen trotz der Hitze genießen. Jetzt drücken wir einfach mal die Daumen, dass uns der Sommer noch viele schöne Tage schenkt – gerne mit ein paar Grad weniger. 😉☀️
Gruß & Kuss,
Claudia
Naja. Es waren 36 Grad. Ich bin eine Kopfschwitzerin und trinke immer viel. Die Creme, die killt mich in diesem Falle immer. 40 Grad sind schon nochmal eine andere Liga. 32 Grad sind für mich perfekt.
LöschenDie 16 Grad bei kräftigem Dauerregen heute dagegen schon wieder richtig nervig. 20 Grad weniger in 2 Tagen (!!)
Ja, ich schreibe das auf. Immer wenn ich zu Hause bin. Sehr interessant tatsächlich.
Freut mich, dass Dir das Outfit gefällt. Ja das Treffen war toll. Im kühlen Haus waren auch die Verwandten ü85 durchaus recht fidel. Es hat übrigens niemand geklagt, dass es ach so schrecklich heiß wäre.
Ich wünsche Dir auch einen schönen, sonnigen Sommer. BG Sunny
Gut möglich, dass früher weniger darüber geschimpft wurde, dass es zu heiß war. Kein Wunder, es war ja auch schlicht und ergreifend nicht so heiß wie in solchen Extremwochen wie der vergangenen. Wenn das Thermometer selbst im kühlen Hamburg und in Schleswig-Holstein an der 40-Grad-Marke kratzt, dann ist das ein neues Phänomen. Auf solche Temperaturen sind (zumal im Juni) wir nicht eingestellt, weil es sie bisher allerhöchstens im Juli/August mal gab und wenn, dann gerade mal für zwei Tage. Nicht für fast eine Woche. Maren hat schon recht: Der Sommer hat aggressiv und beängstigend begonnen.
AntwortenLöschenUnd dass viele Menschen in Ländern Urlaub machen, in denen es eher heiß ist, hängt vielleicht einfach auch damit zusammen, dass man die Temperaturen im Urlaub, wenn weder Büro noch Haushalt erledigt werden wollen, sondern man entspannen und sich jederzeit mit einem Sprung ins Wasser erfrischen oder bei Bedarf ins klimatisierte Hotelzimmer zurückziehen kann, wesentlich besser aushält als im normalen Alltag. Mir zumindest geht es so. 38 Grad im Büro sind wesentlich schwerer zu ertragen als 38 Grad beim Spaziergang am Meer :-)
Liebe Grüße
Fran
Naja. Sooo heiß wars jetzt nun auch wieder nicht. Wir hatten 1 Tag 36 Grad. Der Rest der Woche hing zwischen 26 und 30 Grad. Also ein Blick in meine Aufzeichnungen zeigt, dass die Hitzefrei und Schwimmbad-Saison von Mitte Juni bis Ende April reichte. Seit etwas 30 Jahren sind unsere Sommer hier nasser und weniger warm und beständig.
LöschenEs tut mir natürlich leid, wenn Du den diesjährigen Sommer als aggressiv und beängstigend wahrgenommen hast. Von meiner Seite aus können wir uns auf ein "selbstbewusstes Auftreten" einigen.
Ich war ja seit 2018 nicht mehr im Sommerurlaub. Wahrscheinlich genieße ich es deshalb auch so sehr, dass wir hier endlich mal wieder Sommer haben. Ich arbeite ja fast nur im Homeoffice. Fange früh an, mache lange Pause und runde dann vor oder nach dem Abendessen mit dem untertags angefallenem ab.
Sommer ist für mich dann, wenn ich auf der Nordseite im Schatten auf der Liege schlafen kann, ohne dabei zu frieren.
BG Sunny
der jetstream "eiert" neuerdings so extrem, weil es in der arktis jetzt viel zu warm ist - ganze 2,4 grad im jahresmittel..... also meinetwegen wird noch vielzuwenig "politisiert" in sachen wetter. stattdessen weiter fleissig am ast gesägt, auf dem man sitzt.......... der konsumbürger wird sich noch wundern, diese extremhitze und die ständigen starkregen mit muren und fluten sind erst der anfang.
AntwortenLöschenals ich kind war, bekamen wir bei 26° hitzefrei - war aber nie warm genug dafür!
und sommer war 8 wochen keine schule, nur draussen unterwegs und baden in eiskalten teichen im wald - und 3 wochen ferienlager. 3 wochen keine nervigen eltern :-D meistens regnete es, störte uns aber nicht.
die taschenkombi ist super!
xxx
Ich politisiere "das Ganze" schon seit Anfang der 80er. Und ja. Es hat sich vieles verbessert. Auch das Bewusstsein der Menschen in Summe ist gewachsen, wird aber wohl gerade vom "Überlebensinstinkt" überwuchert. Dieser hätte nicht so getriggert werden müssen, hätte man die letzten 40 Jahre nicht Massen an billigem Schrott gekauft, sondern lieber hochwertige, hierzulande produzierte Waren. Gibts ja nun nix mehr. Und mit schweren Waffen kann keiner 1. keiner was anfangen und sie sich 2. auch gar nicht leisten.
LöschenBei uns gabs bei 27°C im Schatten, morgens um 10h. Auf dem Thermometer des Sekretariats, vor dem Fenster, an der Nordwand. Hitzefrei. Und das gabs tatsächlich in meiner ganzen Schulzeit zwischen Pfingst- und Sommerferien ziemlich oft. Mindestens 2-3 Mal die Woche.
Ich würde Sagen in Bayern war früher echt Sommer zwischen Mitte Juni und Mitte August. Klar gabs mal Gewitter und es war dann 1-2 Tage schlecht. Aber in Summe hatten wir immer tolle, unbeschwerte Sommer um die 30 Grad.
BG Sunny
Ein schöner sommerlicher Look. Die Taschenklappe ist schon sehr kombinierfreudig.
AntwortenLöschenBei uns an der Küste war es nicht ganz so heiß, obwohl Schleswig-Holstein die 40 Grad Marke geknackt hat in diesem Jahr. Ich muss gestehen, dass selbst ich an meine Grenzen gekommen bin, was den Kreislauf betrifft. Und ich bin sonst nicht so zimperlich. Hitzewellen gab es ja schon immer. So extreme wie die letzten Jahre aber nicht. Zwischen den Meeren kommt dann noch die schwülheiße Luft dazu, weil sich das Wasser aufheizt. Nord- Und Ostsee haben im Juni schon 21 Grad, sonst erst im August. Außerdem wird die sogenannte "Todeszone" in der Ostsee wegen Überwärmung immer größer. Der Klimawandel macht sich also deutlich bemerkbar.
Aaaaaber: Ich will nicht meckern. Der Sommer ist mir 1000 mal lieber als die Kälte im Winter.
Liebe Grüße
Sabine
Nein, bei uns waren die letzten Sommer nicht besonders heiß. Sehr nass und unbeständig. Das Frühjahr ist in der Tendenz "zu warm" und dadurch zu unstet. Da wir aber oft kalte Luft dazu bekommen, schneit es über die Maßen viel auf einen Schlag oder hagelt Hühnereier große Körner.
LöschenDefinitiv. Das Klima wandelt sich. Es wird gerade "etwas" wärmer, bevor uns dann die nächste Eiszeit ins Haus steht. Werden wir wohl nicht mehr erleben.
Ich bin auch Team Sommer. BG Sunny