Mein Name ist Sunny und ich bin Onlineshopperin

Momentan wird gerade mal wieder die "Support your local brewery" Sau durchs Dorf getrieben. Also, weniger online shoppen und mehr die lokalen Händler unterstützen.

Auf den ersten Blick ist das grundsätzlich eine gute Idee. Vor allem, wenn der lokale Händler tatsächlich ein Einzelhändler und keine Kette ist. Er zahlt dann Gewerbesteuer am Ort und gibt in den meisten Fällen Menschen eine Arbeit. Die Innenstädte bzw. Ortskerne werden belebt, sehen schöner aus als mit viel Leerstand. Das lädt zum Bummeln ein und sorgt meist auch bei den umliegenden Gastronomen für Umsatz. Soweit die Theorie.

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Warum ich bekennende Onlinshopperin bin

Es wohnt aber nicht jeder in einer großen Stadt. Und auch nicht jeder in einer kleineren. Viele wohnen total im Outback, ohne vernünftige Busverbindung. Manche sind krank oder gehbehindert und können das Haus nicht ohne größeren Aufwand verlassen. Wieder andere Menschen haben schlicht keine Zeit, um zu bummeln, sich in den Ladengeschäften inspirieren zu lassen, oder stundenlang durch die Stadt zu hechten, um das Angebot zu sondieren oder ggf. einen vergriffenen Schuh in einer bestimmten Farbe oder Größe andernorts aufzutreiben.

Seine Einkäufe auf diese Weise zu tätigen, dauert meist eher lang und ist auch nicht immer zu 100%  von Erfolg gekrönt. Eine Suche im Netz dauert dagegen nur ein paar Sekunden. Und funktioniert weltweit. Online kannst Du Dich jederzeit über das aktuelle Angebot informieren. Und klar. Gerade Kleidung und Schuhe muss man probieren. Oftmals viele Teile, in verschiedenen Größen. In vielen Läden. In schlecht beleuchteten Umkleiden.

Da liegt es doch nur auf der Hand, dass ich mir meine Auswahl nach Hause kommen lasse. Hier kann ich zu jeder Tages und Nachtzeit probieren, Sonntags, und selbst im Winter Sandalen zum Sommerkleid. Der ganze Fundus steht einem zur Verfügung. Vielleicht kann man sogar mit ein paar Nadeln die Länge neu abstecken.

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Ich muss mich nicht sofort entscheiden, kann den Kauf nochmal überschlafen. Ich kann Freundinnen oder Familienmitglieder um Rat fragen. Ich kann Bilder machen, um festzustellen wie etwas tatsächlich aussieht. Ich kaufe eigentlich gar nicht mehr im Laden. Ich brauche nämlich weder eine verstopfte Innenstadt, noch lange Schlangen an den Kassen. Verkäufer, die mich mit einem Sektchen bezirzen wollen, kann ich ebensowenig ausstehen, wie wenn ich halb nackt in einer Umkleide stehe und weit und breit keine Verkäuferin zu sehen ist, die mir ein Teil ggf. in einer anderen Größe bringt.

Onlineshopping muss kein Klimakiller sein

Ja. Alles schön und gut, werden manche jetzt sagen. Das ist aber doch total aller genannten Vorteile absolut unökologisch immer alles durch die Gegend zu schicken. Das stimmt. Noch schon. Aber schon bald werden auch auf deutschen Autobahnen elektrisch betriebene LKWs Waren autonom von A nach B transportieren. Glaubt Ihr nicht? Aber ganz bestimmt. Und warum? Weil es um ein vielfaches billiger ist, als LKW mit Verbrennungsmotoren.

Was verursacht die hohen Kosten beim Diesel LKW?

  • Diese brauchen zwingend einen Fahrer, 
  • haben irre viele Verschleißteile und 
  • u.a. einen höheren Verbrauch. 

Dagegen erscheinen mir die Vorteile eines elektrisch betriebenen LKW geradezu riesig

  • Tagsüber können diese selbständig mit Sonnenenergie aufladen und 
  • nachts machen die LKW unbemannt ihren Job und fahren die Ladungen zum Zielort.
Das ist viel ökonomischer UND ökologischer als Bahn und Diesel-LKWs. Zukunftsmusik? Vielleicht, aber sehr nahe Zukunft. IT-technisch ist das problemlos zu realisieren.

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Selbst wenn keine Sonnenenergie lokal zur Verfügung steht, ist der Wirkungsgrad der Energie, die aus Kohle oder Öl in Großkraftwerken erzeugt wurde, um das 2,5 fache höher als der eines Verbrennungsmotors. Einem elektrischen Antrieb ist allein deshalb schon immer der Vorzug zu geben.

Ich glaube, bis auf das Ringelshirt und die weiße Jeansjacke, hier drüber in der Mitte zu sehen, ist alles online geshoppt. Sonnenbrillen, Sneaker, Tasche, Top, Tunika, Marlenehose und Strickjacke. Sogar das Handy und die passende Hülle.

Onlineshopping-Rückläufer sind nicht bloß einfach nur noch Müll

Und kommt mir jetzt nicht mit, daß die vielen Rücksendungen ALLE vernichtet werden. Das stimmt so nicht. Bei den Läden, bei denen ich bestelle, gehen die Rücksendungen wieder in den Shop. Schon des Öfteren konnte ich bei einem zunächst ausverkauften Teil, etwas später dann doch noch einen "Rückläufer" in der richtigen Größe ergattern. Ich glaube nicht, dass ein großer Laden in der Stadt diesen Service bewerkstelligen kann.

Aber es liegt natürlich auch viel an den Käufern selbst. Ich probiere die Teile zeitnah nach der Lieferung. Was nicht passt, muss ja nicht die Größe sein, sondern auch der Schnitt passt oft nicht, verpacke ich sofort wieder ordentlich mit allen Einlegepapieren in die richtige, sorgfältig geöffnete Tüte, sodass man sie wiederverwenden kann und schicke die Teile alsbald zurück.

Wenn man mit den quasi "entliehenden" Sachen pfleglich umgeht, ist es nichts anderes, als wenn man im Laden kauft. Da ist mir eher schon mal ein mit Makeup beschmiertes Stück in die Finger gekommen. Eine Frechheit. Also nicht nur dem, der als nächstes probiert, sondern auch dem Laden gegenüber. Das Ding wird er niemals mehr los. Das wäre noch ein Grund mehr, zu Hause und ungeschminkt das Eigentum anderer zu probieren.

Wie hat sich Euer Shoppingverhalten in den letzten Jahen verändert? Glaubt Ihr durch einen Verzicht auf Onlineshopping gegen den Klimawandel etwas tun zu können? Oder gegen die Verödung der Innenstädte?

Kommt mir gut durch den Sonntag, lasst es Euch gut gehen und bleibts ma gsund
Sunny

Kommentare

  1. Hallo,
    mein Kaufverhalten hat sich verändert, nachdem in den Kaufhäusern die Kleidung nach Label geordnet wurde. Früher konnte man z.B. bei den Hosen suchen. Heute muss man jeden Stand absuchen....das ist mir zu blöd. Es ist mir nämlich wurscht,ob ein Teil von Esprit oder sonstigwem ist.
    Liebe Grüße
    Barbara

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    1. Das ist doch bestimmt schon 20 Jahre so? Wie machst Du es denn jetzt?
      Bestellst Du online? Bei Online-Händlern mit gemischtem Angebot?
      BG
      Sunny

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  2. Ja, und versuch mal in unserem Kaff oder in Baden oder zumindest in Wien und Umgebung einen Laden zu finden, in dem du Fair-Trade-Öko-Bio-Kleidung in der passenden Farbe, im zu dir passenden Stil, in der richtigen Größe zu finden. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit! Ich kaufe ja nur noch sehr wenig ein, aber dann entweder im Second-Hand-Laden oder am Flohmarkt - oder eben Online in ausgewählten Shops (die bestimmt keine Waren vernichten) und manchmal beim Kaffeeröster, denn der hat auch Biomode..
    Deinen blau-blumigen Look mag ich sehr!
    Alles Liebe und angenehmen Sonntag, Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2019/06/schone-zeiten-im-mai-2019-ein-ruckblick.html
    PS: Bei diesem Satz - im ersten Absatz unter der letzten Unterschrift - ist dir offenbar war verloren gegangen oder so...: "Schon des Öfteren hatte ich glaube nicht, dass ein großer Laden in der Stadt das bewerkstelligen kann."

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    1. Das gibts hier auch nicht. Sämtliche Fair-Trade-Öko-Bio-Onlinehändler werden von mir gescannt.
      Läden wüsste ich in München auch keine. Und die haben nichts "in der passenden Farbe, im zu dir passenden Stil, in der richtigen Größe". Hier was in S,M oder L zu bestellen, würde ich mir nicht trauen. Das kann alles und nichts sein. Und ich befürchte, es ist nichts. Ich suche ja schon bei Neuware die Stecknadel im Heuhaufen. Ich befürchte auch hier wird das Angebot in Second Hand Läden eher nicht vorhanden sein. Ich suche ja z.B. eine rote Palazzohose aus Naturfaser (Seide, Leinen, Baumwolle oder Viskose). In 44. Innenbeinlänge ist da schwierige, weil der Schritt bei diesen Hosen immer Tief sitzt. Aber so 116 cm ab Hüftknochen müssen sein.
      Oder einen "bunten" Hosenanzug. aus Naturfaser (Seide, Leinen, Baumwolle oder Viskose). In 44/46. Tailliert. Weite Beine. Gibt es nicht. Weder bei den "Kinderknechtern", noch sonstwo. Bei den Knechtern ist es allerdings noch denkbar.
      Danke für die Info mit der Textpassage. Ich habe gestern auf Rudis Läppi gearbeitet, da ist es immer etwas tricki mit dem Mouspad.
      BG Sunny

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  3. Selbst in größeren Städten wie Kiel ist es schwierig, individuelle Mode zu bekommen. Oft nur der übliche Einheitsbrei oder teure Designerkleidung, die ich mir nicht leisen kann oder will. Ich bin bekennender Online-Shopper, weil ich in der Stadt meistens nichts finde.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Besonders individuell wäre mir jetzt gar nicht wichtig. Preis auch nur bedingt. Heißt ich würde für einen schönen Hosenanzug in Aquablau/Orchidee/Dunkelrot durchaus auch 400/450€ hinlegen. Oder mit einer Änderung darauf kommen würde. Ich finde aber keinen. Weder im Laden noch online.
      BG Sunny

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    2. Ich denk mir, wenn du bereit bist, so viel für einen schönen Hosenanzug hinzulegen, dann kannst du ihn dir auch maßschneidern lassen. Also ev. den Stoff online shoppen und damit zur Schneiderin / zum Schneider gehen. Oder direkt bei der Schneiderin nach einem passenden Stoff fragen... Ich bin zu "meiner" Schneiderin, die eigentlich eine Änderungsschneierin ist, mit zwei Röcken hingegangen, die ich habe und mag und nach deren Schnitt ich mir meine neuen Röcke vorstellen konnte. Sie hat nach dieser Vorlage gearbeitet, als sie meinen Seidensari in zwei Seidenröcke umgebastelt hat... So jemanden muss es doch auch in München geben! (Kostenpunkt für die zwei Röcke samt dem Wendegürtel insgesamt 120 Euro... und die Stoffkosten...)

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  4. Ich shoppe seit Jahre vorzugsweise online. Mit kleinen Kindern im Laden? Nein Danke. Dazu die Anfahrt, Parkplatzsuche.....online ist einfacher. Außerdem shoppe ich oft Second Hand. Das wäre hier vor Ort gar nicht in dem Umfang verfügbar, ich retourniere auch zeitnah und ordentlich verpackt. Im Laden werfe ich die Sachen ja auch nicht auf den Boden. Ab und an kaufe ich auch vor Ort, aber meist zusammen mit meiner Tochter. Die muss noch anfassen, damit sie ein Gefühl für die Sachen bekommt.
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Du hast Recht. Etwas Erfahrung, wie das dann "in echt" ausschaut, sich anfühlt und fällt, braucht man zum erfolgreichen Onlineshopping. Du shoppst Online 2nd Hand? BG Sunny

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  5. Ich kaufe tatsächlich wieder viel offline mittlerweile, bzw. ich kaufe gar nicht mehr viel und das wenige offline. Liegt auch ein wenig daran, dass das für uns eher ein Event ist. Die ganze Familie geht los, das Kleidungsstück was wir brauchen wird gesucht und aktuell meist im Laden zwei gefunden. Das erste scheint immer nix zu sein, aber vielleicht ist das die Jagd nach was besseren und dann gibt es Kaffee und Kuchen. Gerade leider weil wir sehr eingeschränkt sind mit dem Rollstuhl ist das so unsere Insel. Jetzt haben wir langsam raus, wo wir hin können.
    Liebe Grüsse Ela

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    1. Wenn ihr wisst, wo ihr fündig werdet, dass ist das toll. Und dann kann man es wohl wirklich als Event feiern. Mein Vater und Lo kaufen ihre Jeans auch am liebsten im Laden. Aber denen passt halt auch einfach alles. Rudis Hosen bestelle ich meist. Und die, die von der Länge Rumpf/Beine passen, dürfen dann bleiben. Aber das kommt alle 1-2 Jahre vor.
      Der kauft eher CDs. Und da geht dann auch nichts zurück. Lach.
      BG Sunny

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    2. Manchmal is schon schön wie unkompliziert unsere Männer sind :)

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  6. Ich sehe das wie Du: Wenn man offline nicht das Passende findet, dann spricht null und nichts gegen Onlineshoppen. Bei Deinen Größenanforderungen wirst Du online immer mehr Auswahl haben als im Laden, das geht ja schon bei der Jeanslänge los. Da Du Deine Chefdealer kennst, werden sich auch die Retouren in Grenzen halten (oder daran liegen, dass sie Sachen nicht gut beschrieben waren oder geschnitten sind und das ist dann nicht Deine Schuld).

    Wenn ich in die City fahre, ist das umweltschädlicher, als wenn ich mir ein Paket liefern lasse. Wichtig finde ich wie Du, die Dinge zeitnah und in tadellosem Zustand zurückzusenden.

    Für mich kaufe ich im Urlaub auf Sylt und an der Ostsee – entweder antisaionale Schnäppchen oder einfach schöne Sachen. Den Rest bestelle ich meistens online bei ein oder zwei Händlern. Der Mix macht’s für mich. Aber wenn ich alles online bekäme, würde ich noch weniger offline kaufen. In der Hamburger Innenstadt gehe ich nie gezielt für mich einkaufen. Da gehe ich nur mit Kunden hin, weil das Sortiment so groß auf den Punkt ist, so der Erfolg der Einkaufsbegleitung leichter zu bewerkstelligen ist in zwei Stunden.

    Einen entspannten Sonntag wünscht Dir
    Ines

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    1. Liebe Ines, herzlichen Dank. Wo würdest Du mit mir in Hamburg hingehen, wenn ich dagen wir mal einen bunten Hosenanzug mit weiten Beinen suchen würde?
      BG Sunny

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    2. Ich würde mit Dir in Hamburg zu estomo ins Atelier (nicht in die beiden Läden) gehen und von der Designerin einen Anzug für Dich fertigen lassen.

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  7. im prinzip wird sowieso viel zu viel gekauft.
    elektrische LKW? gibts seit knapp 100 jahren - heisst eisenbahn mit elektro-lok.
    ich habe über all die jahre 2 paar schuhe online gekauft.....
    aber ich bin ja auch privilegiert - ich nähe mir im notfall selbst was :-D
    und ansonsten kaufe ich mir nur die BHs & unterbuxen neu - und die im laden - soviel zeit muss sein - alle 2-3 jahre.
    königsblau steht dir!
    xxxx

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    1. Die Eisenbahn gibts schon fast 200 Jahre. Dummerweise ist sie fest in der Hand des Staates und wurde seit Kriegsende kaputtgespart. Da passt nix mehr drauf auf die Schiene. Das System ist nachweislich ausgebucht. Gefahrgüter machen da den größten Posten aus. Was auch gut so ist.
      Und natürlich hast Du Recht. Die meisten Menschen kaufen mehr, als sie brauchen. Und was ich noch schlimmer finde, sie werfen mehr weg, als tatsächlich kaputt ist. Aber das wird man auch nicht verhindern können, wenn man ihnen das Onlineshopping madig macht.
      BG Sunny

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  8. Ich kann Dich da gut verstehen, obwohl ich selbst gar nicht so die Online-Shopperin bin. Liegt vielleicht daran, dass ich ein bekennender Fan der "retail therapy" bin. ich mag es, durch Second-hand-Läden oder TK Maxx zu stromern und Schnäppchen zu machen. Das ist für mich eben kein Stress. Aber wie gesagt, ich kanns verstehen, wenn es jemand nicht mag. Dein Blumen-Look sieht mega aus, richtig sommerlich-fröhlich!
    Liebe Grüße, Maren

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    1. Ich glaube es gibt da mehrere Ansätze. Entweder lasse ich mich inspirieren, ob da im 2nd hand was hängt, was mir für mich auch gefallen würde. Oder ich habe eben eine ganz konkrete Vorstellung was ich suche.
      Als mein Sohn klein war, haben wir viel unter Freundinnen getauscht oder ich habe am Bazar/2nd Hand verkauft. Das hörte sich dann auf, als er wirklich seine Klamotten aufgetragen hat, weil er überall rumrutschte, raufstieg und vollkleckerte. Lach.
      Bei mir dauert es sehr lang, bis etwas aufgetragen ist. Ich verschenke dann schon mal was, ähnlich unserem Swap, weil ich es doch nicht so mag, wie gehofft. Oder weil ich es tatsächlich an mir nicht mehr sehen mag. Aber das kommt selten vor. Die allermeisten meiner Klamotten trage ich sehr oft, sehr gern und sehr lange. Und dann nimmt sie eh kein 2nd Hand mehr. Wenn ich mal was gefunden habe, was gut sitzt und mir steht, dann geb ich es so schnell nicht wieder her.
      BG Sunny

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  9. Im Prinzip soll einfach jeder so kaufen, wie es für ihn passt. Wenn allerdings Riesenpakete mit drölfzig Klamotten bestellt werden in dem Bewusstsein, dass man die eh alle wieder zurückschickt, dann frage ich mich schon, ob die Menschen, die das tun, ein ernstliches Freizeitproblem haben ;-)
    Wenn denn erstmal die Lkws elektrisch und autonom fahren, dann mag die unmittelbare CO2-Belastung sinken. Was bleibt, sind die übervollen Straßen. Dagegen werden dann halt mehr Straßen gebaut. Ob das tatsächlich zukunftsfähig ist? Ich weiß es nicht. Transporte auf die Schiene zu verlagern funktioniert nicht wirklich, solange die Bahn für die Planung einer neuen Strecke Jahrzehnte braucht.
    Amazon beginnt demnächst mit einem Pilotprojekt, bei dem per Drohne ausgeliefert wird. Ist das der Weisheit letzter Schluss? Keine Ahnung. Wo dieses Pilotprojekt stattfinden wird, wird übrigens nicht verraten. Vermutlich aus Gründen.
    Die Frage, die wir uns letztendlich stellen werden müssen ist, schlichtweg die, WAS wir überhaupt brauchen und ob unsere Umwelt es aushält, dass wir weiterhin so viel brauchen. Oder zu brauchen glauben.
    Die Innenstädte werden auf Dauer eine andere Funktion bekommen müssen als die des Einkaufens. Mag sein, dass die eine oder andere Großstadt auch in 50 Jahren noch Offline-Shopping bietet. Ich persönlich glaube das nicht. Und das, obwohl ich offline-shoppen sehr mag. Ich würde mal sagen, dass ich ungefähr 70-80 Prozent meiner Kleidung offline kaufe. Es funktioniert. Ich habe allerdings auch keine exotische Größe. Aber in zehn bis zwanzig Jahren wird es damit dann wohl auch vorbei sein, schätze ich.
    Liebe Grüße
    Fran

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    1. Ich kann mir gut vorstellen, dass man mit autonom fahrenden LKWs nachts die Straßen durchaus sinnvoll "beschicken" könnte. Tagsüber/Berufsverkehr, ist hier die Hölle los. zwischen 22h und 4h bist Du quasi allein auf der 3-6 spurigen Autobahn.
      Das mit den Drohnen finde ich ziemlich spooky.
      Wie Du sagst, ich bin ebenfalls sehr gespannt, was in 20 oder 30 Jahren eine Innenstadt ausmachen wird. Irgendwie flasht mir da kurz so eine Art Mad Max Szene durch denn Kopf.
      BG Sunny

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  10. Nachtrag zu den Retouren: Ob die vernichtet werden oder nicht liegt am Händler. Zum Teil wird genau das getan. Ich finde das pervers. Aber verhindern kann ich es auch nicht. Die meisten Händler machen zu diesem Punkt übrigens keine Angaben. Fragen wir uns einfach mal, warum nicht.

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    1. Am meisten bestelle ich bei S.Oliver. Und habe mich hier entsprechend "informiert".
      https://soliver-group.com/verantwortung/themen/recycling/
      Wie gesagt, ich habe schon oft den Alert genutzt und Rückläufer von anderen dann für mich bestellt. Da muss man verdammt schnell sein, um den dann zu bekommen.
      Die deutsche Kleiderstiftung hat in ihrer gestrigen Mail an mich u.a. folgendes geschrieben:
      "Kleidung spenden, nicht vernichten ­
      ­ ­ ­
      ­ Die Deutsche Kleiderstiftung freut sich auf Pakete mit Textilien und Schuhen. ­
      ­ ­ ­
      ­ Liebe/r SpenderIn und UnterstützerIn,
      die falsche Größe, die falsche Farbe oder ein unpassender Stil: gerade Kleidung wird häufig über das Internet bestellt und retour gesandt, ohne dass tatsächliche Beschädigungen vorliegen. Ganz Deutschland diskutiert gerade die Vernichtung von Retoursendungen mehrerer Online-Händler. Der Deutschen Kleiderstiftung liegt Nachhaltigkeit besonders am Herzen. Die aktuelle Debatte um die Vernichtung von Retoursendungen beschäftigt uns schon länger. Wir unterstützen daher jeden Versuch, Spenden attraktiver zu gestalten.

      Wir leisten national und international Hilfe mit Textilien und Schuhen. Dafür erhalten wir aus der gesamten Bundesrepublik Kleiderspenden. Neuwaren, die nicht verkauft werden konnten und an uns abgegeben werden, sind ein großer Gewinn für die Transporte. Einige wenige Online-Händler sind bereits auf diese Möglichkeit der Spende aufmerksam geworden. Doch mehr und größere Unternehmen könnten gern dem Trend folgen. Wenn die Unternehmen durch die Mehrwertsteuer davon abgehalten werden, intakte Kleidung zu spenden, so muss über eine Steuerbefreiung für diesen Fall ernsthaft nachgedacht werden. Die gängige Praxis, vernichtete Produkte abzuschreiben, ist weder nachhaltig noch sozial."

      Denn fett markierten Satz finde ich besonders wichtig.

      BG Sunny

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  11. Guten Morgen, ich kaufe das meiste auch Online! 1. Habe ich keine Lust nach Dienstschluss oder vor Dienstbeginn mich in stickigen Kaufhäusern aufzuhalten! 2. Gibt es dort meist nichts in meiner Größe was mir gefällt! Online kann ich in Ruhe stöbern/überlegen! Ich bestelle mit bedacht, ich möchte Retouren soweit möglich vermeiden und das klappt bislang auch gut! Blöd ist es nur, wenn man meint man könne sich seine gut passende Jeans nochmals bestellen und bekommt dann die Lieferung und die Hosen passen nicht, obwohl es die gleiche Größe - gleiche Marke ist! Sehr ärgerlich! *** Na guck*** du suchst auch einen Hosenanzug - ich auch - werde auch nicht fündig - irgendwann ist er dabei, da bin ich mir ganz sicher! Ich wünsche Dir eine schöne Woche! Liebe Grüße Patricia

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    1. Du meinst ganz nach dem Motto, kommt Zeit, kommt Hosenanzug. Klassische in Dunkelblau oder Grau gibt es natürlich öfter. Aber ich möchte ja JETZT einen knalligen. Solange er auch modern ist...:-)
      BG Sunny

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  12. Hallo Sunny, ich bin Tina und auch bekennende Online-Shopperin. Mein Lieblingsladen ist ein großer Onlineversand für Große Größen. Oft kenne ich die Größe und Marke die mir passt. Offline würde ich kaufen, finde aber meine Größe nicht in den Läden. Die anderen Vorteile sind natürlich die, wie Du schon schreibst, dass ich besondere Anforderungen habe an Material, Qualität und Größe und die online besser finde. Scheinbar ausverkaufte Teile, die ich zu spät entdecke kann ich meist auch noch auftreiben. Mein Onlinehändler vernichtet auf keinen Fall Kleidung, die landet wieder im Shop, das kann man sehen. Ich freue mich auch dass viel mehr Onlinehändler Co2 neutral verschicken.
    Es tut mir natürlich leid, dass die Innenstädte aussterben, da sollte man sich Gedanken machen. Aber nicht nur die Käufer, zuallererst die Händler. Wie unattraktiv und nervig manche Läden sind. Mit grottigem Service.
    Wenn ich Einzelhändler wäre hätte ich parallel einen Onlineshop. So kann die ganze Welt in meinem Laden kaufen. So habe ich jetzt z.B. eine Tasche, die beim Hersteller bereits ausverkauft ist, in einem Modehaus in Bad Kötzting online gefunden. Ein Modehaus für eigentlich offlineshopping. Diese Kombi finde ich genial.
    Second Hand Käufe in einer Größe sind auch nicht von großem Erfolg gekrönt. Bei Ebay entdecke ich ab und zu etwas, eher verkaufe ich dort aber Kleidung, wenns doch nicht das Lieblingsteil ist.Wird immer seltener.
    Hast Du Dich mal bei Boden direct umgesehen? Ich weiss jetzt nicht ob die aktuell Hosenanzüge haben aber die bieten von der Größe her (fällt groß aus) einiges und auch schon mal in Normal Petite und langgrößen. Die Qualität ist auch ordentlich.
    Liebe Grüße Tina

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    1. Boden kenne ich zwar, aber ich war schon länger nicht mehr dort. Danke für den Tipp Tina.
      BG Sunny

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    2. Ich hätte wirklich gerne sowas
      https://xcdn.next.co.uk/common/Items/Default/Default/Publications/G52/shotview-315x472/1358/914-624s2.jpg
      Nur leider gibt es das nur in normallangen Größen. Und diese Art von Hosen gehören einfach lang, sonst sieht das bei mir immer nach Hochwasser aus.
      BG Sunny

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  13. Ich kaufe auch Online meine Kleidung und vieles andere, weil in Emden ist nicht so große Auswahl für große Frauen an Kleidung. Nur frage ich mich manchmal bei alldem, was Du hier an Pro für Online Shoppen aufzählst, wie haben wir früher überlebt, ohne Internet? Wir werden immer anspruchsvoller und können das Kleine nicht mehr schätzen. Leider ist der Einzelhandel auch selber schuld, das die Kunden ausbleiben, denn Kunde ist König, das war vielleicht in den 80 iger noch, aber heute ?
    Bloß bei alldem nochmal, wie haben wir früher ohne Internet überlebt, ohne Handy ? Ich war glücklich auch ohne den Kram.

    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Ich kann es Dir nicht beantworten, denn bis 1999 lebte meine Mutter, die mir als Damenschneidermeisterin alles änderte, bzw. nähte was ich haben wollte, wenn ich es so nicht bekommen habe.
      Ich trug meist Herrenjeans, die an der Taille eingenommen werden mussten.

      Schuhe waren ein Drama. Ich hatte als Teenager nur Turnschuhe, Espandrillos und Cowboystiefel an. Waren Unisex.
      Die Läden tragen nur bedingt die Schuld, an der kleinen Auswahl. Zumeist wird auch gar nicht viel in Randgrößen hergestellt. Andere Dinge kaufe ich eigentlich nicht online. Ich kaufe eigentlich sowieso kaum andere Dinge.

      Für die Musikfreunde und kleinen Bands ist das Netz ein Segen. Früher musste ein Plattenladen eine gewünschte Schallplatte extra aus USA oder Australien importieren. Dazu musste man aber erst mal wissen, das es das überhaupt gab. Die LPs waren Schweineteuer und es dauerte Wochen oder Monate bis man sie bekam.

      Das Internet ist hervorragend um Daten auszutauschen. Informationen. Ich möchte es nicht mehr missen. Fahrpläne abrufen. Konzertkarten und Kinokarten kaufen, ganz ohne anstehen, für eine andere Stadt. Gucken wo die S-Bahn steckt, Verspätung, Ausfall? Früher war das Ding viel verlässlicher als heute und es wurde nicht dauernd was geändert. Öffnungszeiten von Ämtern. Online mit dem Amt kommunizieren, aus dem Ausland Dinge in der Heimatgemeinde regeln.
      Das ist mein Job. Ich arbeite für den Bürger. Und der wünscht sich das.

      Wer KEINEN Netzzugriff hat, ist hier rund um München in ganz armes Würstchen. Oder er hat sehr viel Zeit bzw. nimmt halt einen Tag Urlaub und stellt sich in die Schlange.

      BG Sunny

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    2. Ich war bis vor einem Jahr bekennende Online-Shopperin, aber ich gehe nun inzwischen wieder lieber in Geschäfte vor Ort zum Einkaufen. Ich wohne nicht im Outback, bei uns gibt es eine Reihe toller Läden, ich kann die Sachen anprobieren UND meine Fehlkaufrate ist enorm gesunken.
      Ich denke, es hat alles ein Für und Wider. Eine Freundin von mir wohnt irgendwo im Nirgendwo und hat Übergewicht. Sie findet im Internet natürlich eher tolle und günstige Anziehsachen, als bei ihr zu Hause im Dorf.
      LG
      Sabienes von https://frau-sabienes.de

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  14. Kann dein Kaufverhalten sehr gut nachvollziehen, es hat schon auch Vorteile inline zu shoppen. In erster Linie bestimmt die Auswahl. Ich kaufe meist offline ein und denke schon, das ich damit die Geschäfte in meiner Umgebung unterstütze. Mir gefällt das. :)

    Liebe Grüße <3

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  15. Ich kaufe sowohl in Geschäften als auch online. Oft kam es schon vor, dass ich mir ein bestimmtes Teil in den Kopf gesetzt habe, dieses in den Geschäften vergeblich gesucht und anschließend online bestellt habe. Wenn ich viel um die Ohren haben und erst abends zu Hause bin, finde ich den rund um die Uhr r Bestellservice mehr als angenehm. Die Hose gefällt mir sehr gut an Dir. Sie ist ein richtiger Hingucker.
    LG
    Ari

    ARI SUNSHINE BLOG

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  16. Hi Sunny, Du sprichst mir aus der Seele und ich unterschreibe auch, dass ich Online-Shopperin bin :) Die Hose ist super und wie ich sehe auch absolut universell einsetzbar!
    xx from Bavaria/Germany, Rena
    www.dressedwithsoul.com

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  17. Zuerst ein Kommentar zu deinem wunderschönen Look! Ich habe das Outfit schon auf Instagram bewundert, einfach der Hammer! Die Hose ist genial und du hast sie sehr schön kombiniert!
    Ich mache beides,ich kaufe in Geschäften und auch online! Vielleicht sogar ein bisschen mehr online, manchmal aus Bequemlichkeitsgründen, manchmal weil ich das Gesuchte nicht im Geschäft vor Ort bekomme. Aber, jeder nach seinem Geschmack!
    Dieser Post passt perfekt zu meinem Post vom nächsten Montag,verpasst es nicht!Ich werde dich auf jeden Fall verlinken!
    Liebe Grüße,
    Claudia

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  18. Als ich vor 12 Jahren meinen Online-Shop da sempre eröffnet habe, hatte ich vorher noch nie was online gekauft. Ich war 56 Jahre alt und es ging auch. Aber ich merkte, dass es sich verändern würde - auch in meinem persönlichen Einkaufsverhalten. Zudem wollte ich einen Laden, aber auch nicht immer zu festen Zeiten in einem Laden stehen, sondern ebenso flexibel arbeiten, wie die Kund*innen flexibel einkaufen können sollten.
    Eigentlich hatte ich meine Kund*innen als auf dem Land lebend vermutet. Aber das Gegenteil ist der Fall: wir haben haben viele Lieferungen nach Berlin, Köln, München.... Damals - wie heute - war meine Zielgruppe"Frauen 50 plus" und diese waren oft noch nicht mal online. Das hat sich geändert und meine Risikofreude und eine gewisse Naivität ist belohnt worden. Heute einen Onlineshop zu installieren, der sich auch wirklich trägt, ist gar nicht so einfach. Da hatte ich es damals tatsächlich ein wenig einfacher, weil es u.a. noch nicht so ausgefeilte SEO brauchte, denn ein persönlich geführter Onlineshop muss ja mal auch erst gefunden werden im www.
    Unser Versand geht CO2 neutral mit DHL. Ob das dann mal tatsächlich mit selbstfahrenden LKWs nachts auf der Autobahn gehen wird? Wer weiß, ob ich das noch erlebe.
    Mit Drohne jedenfalls, das wäre mir unsympathisch.
    Unsere Kundinnen (zu 90 % haben wir weibliche) - und auch ich als Kundin bei anderen Online-Shops - schicken die Waren fast ausschließlich in einwandfreiem Zustand zurück, so dass sie auch wieder in den Verkauf gehen können. Und zum Glück sind es relativ wenige Retouren, weil meine Kund*innen sich ihre Käufe sehr bewusst überlegen. Das mag auch an unserem Warenangebot liegen, das nicht für alle attraktiv ist, weil es eher "slow fashion" ist (den Begriff habe ich soeben bei Tina und Beate für mich neu gelernt).

    Du hast ja schon alles geschrieben, was fürs Onlineshoppen spricht und ich kann dem nur zustimmen.
    Wie unsere Innenstädte mal aussehen werden, das kann ich auch nicht vorhersehen. Es wäre mal eine spannende Sache für Stadtplaner in Zusammenarbeit mit Geschäftsleuten oder Start-ups z.B.
    Aber wie sie heute aussehen, ist es auch nicht attraktiv, z.B. die Fußgängerzonen mit ihren Allerweltsläden und dem Ramsch. Was war ich enttäuscht, als ich mal in Frankfurt auf der berühmten Zeil war. Nix wie weg!
    Wenn die Mieten nicht gebremst werden, dann werden sich auch keine kleinen Händler mehr halten können und die Städte sehen weltweit gleich öde aus. In Dänemark habe ich dies kürzlich schon etwas traurig festgestellt. Da gabs früher mehr Vielfalt, obwohl es immer noch im Verhältnis zu hier in Großstädten eine feine Auswahl gibt. Aber das liegt sicher daran, dass Dänemark auch ein gutes Verhältnis zu Design und Ästhetik hat. Davon könnten wir ein wenig abschauen.

    Ohne meine großartigen Kund*innen gäbe es meinen Shop nicht, also ist ja klar, dass ich mich freue, wenn Onlineshopping auch den Ruf bekommt, der ihm zustehen sollte.

    Danke für Deinen feinen Post darüber!
    Herzliche Grüße von Sieglinde

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