Mein Farbtyp und wie ich ihn gefunden habe

Ich sags Euch gleich vorweg, es war doch ein längerer und auch steiniger Weg der mit diversen Fehlkäufen und Enttäuschungen verbunden gewesen ist.


Was ist damit gemeint? Selbsteinschätzung.

Schon Mitte der 80er war das ein Thema in Frauenzeitschriften. Verbunden mit so genannten Tests, wo man die eigene Haar-, Augen und Hautfarbe beurteilen muss(te). Das ist ja heute auch nicht anders.
Nur habe ich landläufig gesehen "braune" Haare und meine Augen wirken durch die "goldenen Sprengsel" eher grün. Oder vielleicht grau... und blau, eigentlich nicht.
Demnach müsste ich ein Herbst-Typ sein und in kräftigen Gewürzfarben hervortrefflich aussehen. Schön. Die gefallen mir gut.

ABER: Ich neige sowas von Null zu Sommersprossen. Meine Iris hat einen grauen, klar abgegrenzten Rand. Meine Haut ist schneeweiß und bräunt nur langsam. Das Braun ist eher graustichig, als golden.
Demnach könnte ich auch ein Wintertyp sein.


Erfahrungen

Die klaren Farben des Wintertyps, vor allem Schwarz und grau, habe ich in meiner frühen Teenagerzeit super gern getragen. Ich habe mir die Haare sogar schwarz  gefärbt. Und das hatte bei meiner blassen Haut immer den gewünschten Effekt.


So mit 16 hatte ich dann eine Pastellphase. Außer Aprikot standen mir alle Farben gut. Dafür habe ich mich nach wie vor mit roten und blonden Strähnen auf dem Kopf ausgetobt. Na, das mag ausgesehen haben.


Irrwege und Umwege

Dann gab es einen Schwenk zu den heißgeliebten Gewürzfarben (so im Indischen Stil). Ich habe das mit aller Gewalt durchgezogen, mich im Gesicht braun angemalt, mich in die Sonne geknallt, mir goldene Strähnen machen lassen. Ich war mit dem Ergebnis irgendwie nie richtig zufrieden. Ich war da nie glücklich damit.

Also blieben die warmen Farben wie Oliv, Beige, Braun nur noch als Hosen und ich habe sie "unterm Gesicht" mit viel Weiß und Schwarz kombiniert.



Mein ganzer Stil wanderte dann etwas Richtung Cowgirl, mit entsprechenden Boots, Jeansshorts, weißen Shirts, Lederjacken und Indianer-Silberschmuck.


Nach und nach kamen dann Oberteile in diversen Lilatönen, in Knallblau oder Smaragdgrün dazu, die ich vorwiegend mit Schwarz kombinierte. Oder Twilljeans in sattem Tintenblaublau plus Ton in Ton bestickter, langer Weste und weißer Bluse fürs Büro.



Und Leggings im Pucci-Design. Dazu weite Krepphemden in klaren, kühlen Tönen, bis zum Knie. Schwarze Boyfriendblazer und Overkneestiefel. Fragt nicht..... Dazu überschulterblattlange Haare und "Beine bis zum Hals".... Stressig.

Damals habe ich diese Farbgeschichte aus den Augen verloren. Vermutlich hätte ich mich als Sommer eingestuft, da meine Haare nicht sooo dunkel sind. Die kühlen, nebeligen Töne des Sommers mag ich auch. Aber sie sind nicht so optimal wie kräftige, kühle, klare dunkle Töne.

Professionelle Einschätzung

Vor ca. 15 Jahren habe ich dann im Urlaub in einer Gruppe von 7 Leuten so eine Farbberatung mitgemacht. Es waren sogar 3 Herren mit dabei.


Wir hatten einen ganzen Tag Zeit und ALLE Teilnehmer wurden im Schatten, aber bei Tageslicht, einzeln beraten. Es gab für jeden 2 Runden.
In der ersten saß man, wie man war (mit etwas Urlaubsbräune), vor einem "Tageslichtspiegel" und bekam einen dicken Stapel Tücher und den Hals gelegt. Und Ihr werdet es glauben oder nicht: Manchmal "verschwand" das Gesicht des "Kandidaten", manchmal strahlte es, als hätte man ein Licht angeknipst. (Die Tücher wurden unter dem Hals "umgeblättert").



Maisgelb und Pink waren dabei die besten Indikatoren. Keiner strahlte mit Pink so sehr wie ich. Keiner hatte optisch weniger Falten am Hals wie ich, als das Schwarz darunter gehalten wurde.

Kleiner Einschub von mir: Es tragen viel zu viele Menschen Schwarz, denen das ü-ber-haupt nicht steht.

Noch krasser wurde das beim 2. Durchgang, als man um die Haare zu verdecken, ein hochweißes Häubchen aufgesetzt gekommen hat.


Hochweiß oben und Hochweiß unterm Kinn und ich verwandelte mich in die 17 jährige, unschuldige Braut. Phänomenal. Ich habe das mit diesem Farbtypen-Kram nie mehr angezweifelt. Dafür standen mir die übrigen "Weißtöne" mittel bis gar nicht.



Wir haben übrigens 2 Wintertypen (mein Dad ist auch einer, der hat den Test auch mitgemacht) 2 Herbsttypen (mein Ex und ein anderer Herr), 2 Frühlings- und eine Sommerdame gefunden.
Zum Abschluss gab es für alle noch jeweils einen Farbpass mit gefärbten Stoffmustern.


Tatsachen

Meine Augenbrauen sind extrem Dunkel und meine natürliche Haarfarbe ist ein sehr dunkles, vor allem aschiges Blond.
Das mit dem Wintertyp bestätigt sich immer mehr. Meine Haare sind schon ziemlich weiß vorne rum. Und ich sage bewußt weiß, nicht grau. Wintertypen ergrauen angeblich besonders schnell und verhältnismäßig früh.
Ohne Sonne ist meine Haut Schneeweiß (Schneewittchen) und bräunt auch nur ganz langsam.



Trotzdem bin ich natürlich nicht der klassische Wintertyp. Zwischenzeitlich gibt es auch noch ein 10er, 12er und sogar ein 16er System. Ich kann z.B. Oliv gut tragen, weil meine Augen grünlich wirken. Dafür kann ich sonnengelb nicht anziehen, das steht mir einfach nicht.
Vermutlich - nach Selbsteinschätzung - bin ich ein "cool" oder ein "tinted" winter, der DIESE Farben tragen "sollte".


Außer dem Sonnengelb ist da keine dabei, die ich nicht mag. DIESE Grafik zeigt, das der "cool" winter, zwischen Winter und Sommer liegt. Darin finde ich mich, bzw. meinen Schrankinhalt, ziemlich genau wieder.


 
 
Und was sagt uns das? Hört auf Euer Bauchgefühl, schaut in den Spiegel und tragt einfach die Farben, die Euch strahlen lassen. Wer natürlich immer wieder Kleidung kauft, die er dann nicht trägt, sollte vielleicht doch einmal auf eine professionelle Farbberatung zurück greifen.


Wie ist das bei Euch? Habt Ihr schon mal eine entsprechende Beratung gemacht? Wart Ihr zufrieden? Hat sie Euch was gebracht?
Oder ist Euch das schnurz und Ihr teert die Haare und spachtelt das Gesicht so hin, dass der Farbtyp einfach stimmt?


Ich lasse mir ja gerade meine Farbe aus den Haaren wachsen. Der Friseur hat das nicht schlecht gemacht, zumindest was die Farbtiefe und -helligkeit betrifft. Aber die gefärbten Haare haben immer einen Rot/Gold/Blondstich, der entsteht, wenn Pigmente heraus gelöst werden. Und das möchte ich nicht mehr. Dann sollen sie lieber wieder dunkel sein und weiße Strähnen haben.

Was haltet Ihr von diesem Thema? 
Wisst Ihr, welcher Farbtyp Ihr seid? Haltet Ihr Euch daran, oder ist es Euch egal? 
Was denkt Ihr? Liege ich mit meiner persönlichen Einteilung richtig?

Warum ich gerade diese Bilder ausgewählt habe? Keine Ahnung. Es hätten auch beliebig andere sein können. Im Prinzip sieht das immer recht ähnlich aus. Wenig Muster. Meist zwei kontrastierende Hauptfarben, viel Weiß, Schwarz, Rot.

Bei diesem Ü30 Blogger Special sind folgende Blogger-Kolleginnen mit dabei.
Klickt Euch einfach mal durch , und schaut, was die Euch zu diesem Thema zu erzählen haben. Ich bin dann übrigens mal "weg", interessiert mich nämlich brennend.





Lasst es Euch gut gehen
Sunny

Kommentare

  1. ich sah als junges mädchen wirklich aus wie schneewittchen im hollywoodfilm. insofern war klar wo die reise hingeht. auf die gewürztöne habe ich aber ende der 80er/anfang 90er auch gestanden - und viel zu dunkles makeup benutzt....
    aber ich denke da hat die schiere jugend noch viel rausgerissen ;-)
    lachen musste ich über "haare teeren und gesicht spachteln" - schön formuliert!!!
    du wirst begeistert sein wenn du deine naturhaarfarbe wieder hast! unglaublich wie dann alles stimmt. ich hab´s ja schon mit mitte 30 getan - seitdem bin ich silbern. und nie bereut. meine extrem dunklen haare haben mich oft genervt - es ist als wäre ich "innerlich" schon immer silberweiss gewesen.......
    xxxxxx

    AntwortenLöschen
  2. Guten Morgen,
    ich früher Vogel will gleich den Sonntag genießen und habe darum schon mal vorbeigeschaut.
    Sunny, das ist ein großartiger Post!!! So ausführlich, soooooo viele Bilder und dermaßen interessant - klasse! Schon bei Deinen ersten Sätzen dachte ich, dass ich das meiste davon auch geschrieben haben könnte (hab' ich im Grunde auch, nur nicht so ausführlich. ;) ), insofern wundert es mich gar nicht, dass Du auch zu den Wintertypen zählst. Tatsächlich dürfte meine Original-Haarfarbe Deiner auch recht ähnlich sein, aber die wilde Färberei und das mit den Augen ... - nun ja. Kenn' ich. :)
    Wünsche Dir einen wunderfeinen Sonntag. Ich fahr' jetzt "in die Berge" - hehe ...
    LG
    Gunda

    AntwortenLöschen
  3. Danke für deinen tollen ausführlichen Bericht und die vielen Fotos. War spannend, deinen Weg zu sehen, wie du zu "deinen" Farben und Stil gefunden hast. Ich bin noch immer etwas auf der Suche, es wird seit einem Jahr aber immer besser, je mehr ich mich damit beschäftige ;-)
    Ich wäre aufgrund deiner Haarfarbe übrigens niemals auf die Idee gekommen, das du ein Wintertyp sein könntest...

    LG
    Jessi

    AntwortenLöschen
  4. Jetzt glaub ich hab ich noch mehr Lust auf eine professionelle Farbberatung bekommen. Es klingt Mega spannend dieses Experiment. Und ich glaube sofort, dass es sich so verhält wie du es beschrieben hast. Würde man mir gewisse Töne unter das Gesicht halt, schwups sähe ich krank aus.
    Vom schwarz kann ich mich leider nicht trennen, macht ja auch schlank ;) aber ich versuche es dann mit einer anderen Farbe abzubrechen in Zukunft.
    Deine Outfits sind übrigens immer so stimmig, dein Weg hat sich also gelohnt. Du weißt was zu dir passt! Tolle Sache.
    Liebe Grüße Ela

    AntwortenLöschen
  5. Guten Morgen Sunny, nein nur nicht spachteln und teeren. Haare färbe ich nicht solange ich keine grauen habe und dann überlege ich mir das auch nochmal wenn ich das so lese hier.... und Make zp benutze ich keins, ich mag das Gefühl nicht im Gesicht.
    Ich finde das Thema von Dir super umgesetzt und bin ganz geblendet von Deinen tollen Bildern und Outfits. Danke dafür.
    Wünsch Dir viel Spaß beim hoppen, liebe Grüße Tina

    AntwortenLöschen
  6. Guten Morgen liebe Sunny, auf deine "neuen" Haare bin ich schon sehr gespannt! Und wenn ich deinen Blogbesuche sind die Farben, die du trägst immer so schön stimmig. Farbberatung hat sich eindeutig ausgezahlt! Hab noch einen achönen Sonntag und Lg com Sommertyp, Sabina | Oceanblue Style

    AntwortenLöschen
  7. Hi Sunny,

    interessant wie aufwendig bei Eurem Farbtest vorgegangen wurde. Bei uns (bei der VHS) kriegte nur jede eben schnell ne goldene oder silberne Karte unters Kinn gehalten. Und der Dozent macht das dann im Schnelldurchlauf "sommer....sommer...sommer...herbst...sommer...sommer..." so in etwa ging das. Ich finde das übrigens sehr spannend mit den "Zwischentypen", die Du im Web gefunden hast. Diese Theorie gefällt mir besser als die mit den 4 Farbtype - habe schon immer gedacht "es MUSS doch sowas wie Zwischentypen geben" (ich habe z.B. auch "Herbstaugen", einen "Winterteint" und "Sommerhaare"). Allerdings scheint es in der Hinsicht nur wenig Literatur zu geben - habe jedenfalls nichts entsprechendes gefunden. Das ist offenbar "Insiderwissen", was die Farbberater ohne dass man eine professionelle Farbberatung bucht nicht gerne herausgeben. Schade.

    Lg, Annemarie

    P.S.: Kommen meine Kommentare eigentlich noch an? Ich kriege leider keine "Vollzugsmeldung" mehr von Deinem Blog.

    AntwortenLöschen
  8. Huhu Sunny,
    ist schon interessant, wie viele Menschen anscheinend den selben Weg gegangen sind. Du kommst mit deinen Farben immer gut rüber und die Outfits sind stimmig. Ich mache hier auch keine Experimente mehr. Außer Haare färben. Meine Haare sind im Laufe der Jahre nachgedunkelt und kaum grau. Daher kommt immer ordentlich Blau-Schwarz auf den Kopf. Und du hast recht: Viele Menschen tragen zu viel Schwarz, was ihnen gar nicht steht. Ich habe auch festgestellt, dass ganz viele Frühlingstypen zu Sommerfarben greifen. Soll aber jeder so machen wie er will.

    LG Sabine

    AntwortenLöschen
  9. Guten Morgen liebe Sunny,
    was für ein toller und ausführlicher Post! So viele Gedanken zum Thema Farbe habe ich mir noch nie gemacht. ich verlasse mich da meist eher immer auf mein Bauchgefühl und trage was mir gefällt. Wobei das auch mal phasenweise wechseln kann. Lila ist da bei mir so ein Beispiel, trage ich in manchen Jahren sehr gerne, dann bleibt es wieder 2-3 Jahre unbeachtet im Schrank.Und manche Farben die bleiben stetig, unabhängig von der Mode, wie Dunkelblau zum Beispiel.
    Ganz toll hast Du den Post gestaltet! ich geh jetzt mal weiter bei den anderen Damen schauen.
    Schönen Sonntag und liebe Grüße
    Monika

    AntwortenLöschen
  10. Dein Haare werden so klasse aussehen, wenn sie wieder ganz natürlich sind, weil das silbrige einfach perfekt zu Dir passt. Dass die ganz reinen Winterfarben einen Hauch zu knallig für Dich sind, empfinde ich auch so. Deshalb einen Touch abtönen oder dunkler nehmen, damit es noch besser passt. Oliv gibt es in eher gelblich und eher gräulich. Bei Dir werden die gräulichen Olivtöne noch besser passen als die gelblichen. Dir nehme ich :) .

    AntwortenLöschen
  11. Hallo Sunny! Habe deinen Farbtyp Bloghop Beitrage grade verschlungen ,super erklärt und nachvollziehbar :)
    Bin ja sowieso schon verunsichert ob ich tatsächlich Sommer bin. Trage zwar Winterfarben ,aber glaube ja fest daran das ich mich nur als Winter verkleide.
    Allerdings stehen bei dir jetzt so viele Sachen ,wo ich mich auch wiederfinde. Grade das mit den "grauen" Haaren ,die bei mir ebenfalls weiß sind.
    Wunderbarer Post ,tolle Arbeit <3

    Liebe Grüße :)

    AntwortenLöschen
  12. Hallo Sunny, Respekt für deinen Bericht, aber ich habe auch nichts anderes von dir erwarte, immer alles perfekt bei dem was du tust. Die vielen Outfits, da kam ich schon ins schwitzen nur bei dem Gedanken wie oft du dich umgezogen hast. Ich finde dich immer gut egal was du anziehst. Bin allerdings schon gespannt wie du mit der neuen Haarfarbe aussiehst.
    LG Petra

    AntwortenLöschen
  13. Liebe Sunny,

    es war ja wirklich ein langer Weg bis zu deinen Farben ;)
    Aber wie du es so schön sagst: das Bauchgefühl zeigt einem den Weg!
    Denn instiktiv greift man häufig zu den richtigen Farben...

    LG Kerstin

    AntwortenLöschen
  14. Dein textlicher Rückblick war sehr interessant. Auch Deine ausgewählten Bilder dazu gefallen mir. Ich habe bei Dir auch noch nie eine Farbe entdeckt, die mir an Dir nicht gefiel.
    Ich selber weiß bei mir nicht, was für ein Farbtyp ich bin. Ich trage einfach die Farben, die mir gefallen :-).
    LG
    Ari - Ari Sunshine

    AntwortenLöschen
  15. Wirklich spannend wie Du Deinen Farbtyp gefunden hast .Das hat ja eine richtige Geschichte ,. Finde ich super es so zu entdecken . Deinen Stil und die Art wie Du was kombinierst finde ich immer sehr gelungen . Klasse . Gefällt mir richtig gut . Bin gespannt wann ich anfange grau zu werden . Und das dunkel haarige das eher sehen will ich wohl glauben .
    LG und einen schönen Restsonntag für Dich

    AntwortenLöschen
  16. *wow* sunny, du hast ja eine richtige abhandlung geschrieben. und so schön reichlich und bunt illustriert. mir gefällt ja auf deinen fotos immer extrem gut, wie alles bis ins kleinste detail zusammen passt. ich wäre aber nicht darauf gekommen, dass es mit diesem farben-dingens zu tun hat. du weisst, ich halte nix davon, mache es wie ari - ich ziehe an, was mir gefällt und das war's. lg ☼

    AntwortenLöschen
  17. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

    AntwortenLöschen
  18. Ich glaub, man greift intuitiv zu passenden Farben. Irgendwann habe ich erfahren, dass die Farben, die ich gerne mag auch zu meinem Farbtypen passen. Und wenn es nicht so wäre, wäre es auch egal, hab mich wohl gefühlt.

    Herzliche Grüße!

    AntwortenLöschen
  19. Sehr interessant, liebe Sunny.
    Du hast alles sehr schön beschrieben.
    Viele Grüße,
    Luzerne

    AntwortenLöschen
  20. Hallo Sunny,
    sehr interessanter Bericht, aber auch sehr kompliziert für eine nicht so modebewusste Frau wie mich. Ich denke,das ich ein Sommertyp bin, denn meine Naturhaarfarbe ist wie bei Dir und grüne Äuglein habe ich. Nach Dein Bericht hast Du mich jetzt total durcheinander gebracht :) Ich trage gerne Tücher und an den Farben sehe ich gut, wo mein Gesicht frisch aussieht oder weniger, das ist ja wie mit den Farbkarten bei einer Farbberatung. Habe ich mal ein doofen Tag mit müden Gesicht,dann greife ich automatisch zu ein Tüchlein,das mich auffrischt und ändere notfalls meine Kleidung, sollte es nicht zusammenpassen. Im Sommer tendiere ich zu frischen Farben wie aqua, mint. Braun steht mir überhaupt nicht und bei Schwarz gucke ich nicht in Spiegel:) Je älter man wird, umso sicherer wird man sich mit den Farben, aber so ein Farbstil- Kurs werde ich auch mal besuchen,das finde ich sehr interessant. LG Andrea

    AntwortenLöschen
  21. Hallo Sunny,

    das war eine interessante Auffrischung meiner eigenen Erfahrungen. Eine Farbberatung habe ich ebenfalls mal im Urlaub gemacht, das war so Ende der 1980er Jahre und durchaus erhellend. Meine Naturhaarfarbe war damals noch ein mittleres Aschblond, in das ich gerne hellere Strähnchen eingefärbt habe, meine Augenfarbe ist so ein Grün-irgendwas-Gemisch. Was ich immer schon wusste, war, dass mir weder Weiß (leider meine Berufskleidung) noch Schwarz stehen und auch keine richtig klaren Farben. So war es für mich schnell nachvollziehbar, dass ich ein Sommertyp bin. Neu war für mich damals, dass ich gut pastellige Farbabstufungen von Farben tragen kann, von denen ich dachte: das geht gar nicht. Gelb und Braun sind solche Farben. Vanillegelb geht gut und alle Brauntöne, die eher ins Graue tendieren. Ich mochte eigentlich Gewürztöne gerne, aber sie stehn mir in dem Moment tatsächlich nicht, in dem sie irgendwie zu Orange tendieren. Im Grunde halte ich mich bis heute an das Sommerschema. Die Haare sind zwar inzwischen mehr Grau als Aschblond, aber so groß ist der Unterschied nicht. Meine Lieblingsfarben sind pastellige Aquafarben, verwaschenes Jeansblau, Grautöne . . . aber wenn mir so richtig danach ist, wird sowas dann auch mal mit knalligen Accessoires aufgepeppt. Das geht immer. Nach wie vor kein Weiß, kaum Schwarz - und da ich inzwischen auch nicht mehr berufstätig bin, geht das jetzt auch problemlos. Wenn man sich einmal mit der Materie beschäftigt hat, dann bekommt man ein Gespür dafür, was einem schmeichelt und was nicht.
    Lieben Gruß
    Elke
    _____________________________
    www.mainzauber.de

    AntwortenLöschen
  22. Ja,, so eindeutig ist das oft nicht. Ich kann Herbst und auch Winter tragen. Manches mag ich einfach nicht, selbst wenn ich diese Farben tragen könnte. Schwarz trage ich oben wie unten am liebsten, da ich darin nicht - wie manche - wie eine Leiche wirke und es mir richtig gut steht. Rot mag ich auch sehr, untenherum geht auch Blutrot, obenherum eher das leicht blaustichige. Ich werde dagegen schnell braun, liegt vielleicht an meinen südfranzösischen Vorfahren.

    Schwarz trage ich auch gern aus praktischen Gründen denn man sieht nicht jeden Fleck darauf. Da ich viel unterwegs bin und mich dann kaum umziehen kann und will.

    Pastell trug ich nur als Schwangere, da hatte ich mal das Bedürfnis und als meine Kinder sehr klein waren. Danach mochte ich es nicht mehr.

    Gelb mag ich prinzipiell nicht bei Kleidung, mir würde aber das zitronengelb oder dieses kalte eisige Gelb stehen. Nur als 12jährige besaß ich mal so ein grauenvolles Kleid in Gelb mit brauner Schnalle vorn am Bauch - wo ich doch Kleider ohnehin schon nicht mag und dann noch Gelb! Und das hat wohl für den Rest des Lebens gereicht *lach* Oder Orange - finde ich auch grauenhaft und würde ich nie tragen!

    Ist mir nur in jungen Jahren passiert, daß ich mal Kleidung kaufte, die ich dann nicht trug. Habe das sehr schnell herausgefunden - und allerdings paßte mein Kleidngsbestand viele Jahre lang in einen 1 m-Schrank. Ich mochte schon in jungen Jahren nicht zu viel Zeug beherbergen Heute ist der Schrank zwar etwas breiter, er beherbergt allerdings auch Sommer- wie Winterbekleidung und zum Teil noch anderes. Ich liebe es im Alltag einfach praktisch und unauffällig. Wenn ich mal Lust auf etwas Besonderes habe, ist alles Notwendige vorhanden. Doch das kommt eher selten vor. In meinem Alltag muß es vor allem praktisch, schnell zu pflegen und überwiegend wärmend sein.

    Manche Modeteile gefallen mir zwar, jedoch nicht die Materialien oder die Herkunft und deshalb kaufe ich sie nicht, da bin ich sehr konsequent! Alternativen gibts da oft nicht, außer selbernähen und das ist ja so gar nicht mein Ding. ;-)

    Farbberatung wäre nichts für mich - ich hab' dafür selbst ein sehr gutes Auge und würde viele Farben ohnehin nicht tragen wollen, weil ich sie an mir trotz alledem nicht mag. Die Wirkungen der Farben sind mir durchaus bewusst. Auch in meinem Umfeld. Meiner Mutter stehen einige Farben gar nicht,, damit wirkt das weiße Haar bzw. der gesamte Mensch weiß - das geht gar nicht oder die Haut bekommt einen ungesunden gelblichen Ton, das ist schon faszinierend! Meinem Mann rate ich am liebsten zu Azurblau oder Dunkelblau, ,das ihm am besten steht, ebenso schwarz aber auch Rot jedoch eher Rostrot. Doch ihn kümmern die Farben eher wenig. ;-) :-) Mir ist allerdings durchaus sehr wichtig, wie die Wirkung einer Farbe an mir ist.

    Haare gefärbt bzw. eher ausgebleicht habe ich auch mal, jedoch erst als junge Mutter. Blond war meine Traumhaarfarbe aber eigentlich steht Blond mir überhaupt nicht. Bin froh, jetzt wieder meine Originalhaarfarbe dunkelbraun zu haben. Heute frage ich mich, wie kann man nur so dumm sein! ;-)

    Du kannst vieles tragen, liebe Sunny und es war interessant hier von Deinen Erfahrungen zu lesen.

    Liebe Grüße
    Sara

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Wer noch kein Google Konto hat, kann sich HIER ruckzuck anmelden.
Wer sich bei den angebotenen Optionen nicht wiederfindet, darf gerne wie gehabt eine Mail an

info(at)sunnys-side-of-life.de

schicken. Danke!
Bitte habt Verständnis, dass dieser Kommentar dann natürlich nicht hier auf dem Blog erscheint.

Beliebte Posts aus diesem Blog

#fashionpassion - ü30Blogger & Friends

Feiern im Mai

Die 10 schönsten Sommerideen 2017

Ich und Jack Sparrow

Bloggen zwischen Hobby und Kommerz #6