[Green Living] Der erste Kontakt

Werbung ohne Auftrag
Tesla Model 3 - Elektroauto

Nein. Nicht mit einer außerirdischen Lebensform. Auch wenn man es fast glauben könnte. Aber davon später mehr. Den allerersten Kontakt mit einem Tesla Model 3 (Artikelverlinkung) hatten wir zu Beginn des Jahres im Münchner Tesla Motors Flagshipstore, wo wir den Wagen bereits einmal in Natura besichtigt hatten. Im Anschluss war ich mit Rudi und meinem Dad dann noch zum Weißwurstfrühstücken im Tal. Wer mir in den Insta-Stories folgt, kann sich vielleicht daran erinnern. Dort habe ich auch alle Stories rund um den Tesla aktuell als eigenes Highlight verlinkt.

Einen Tesla bekommen dauert länger als ein Baby auszutragen

Zwischenzeitlich konnte Rudi die gewünschte Ausstattung ordern. Nachdem das Auto die Zulassung für deutsche Straßen bekommen hat, wurde Rudi der Liefertermin bekannt gegeben. Von ihm das Geld überwiesen. Die Papiere zugeschickt. Alles ziemlich rucki-zucki. Der Elektriker hat gerade noch die Starkstromsteckdose in der Garage am Tag der Zulassung an die Wand bekommen. Die Zulassung lief problemlos. Das finden einer Kfz-Versicherung und passender Winterreifen/Felgen dann schon wieder tricky. Denn die deutschen Versicherer sind noch nicht wirklich auf E-Fahrzeuge eingestellt. Allerdings gibt es einige gute Foren, in denen sich die alten und neuen Besitzer von Elektroautos bzw. Teslas austauschen können.

Weißwurstfrühstück in München - Tal

Alles ist vorbereitet für unseren Tesla

Am 19. Februar war es dann endlich soweit und Rudi konnte mit meinem Dad und den neuen Nummernschildern zum Auslieferungslager fahren und den Tesla in Empfang nehmen. Ein Auto, auf das man fast 3 Jahre gewartet hat, muss natürlich gebührend gefeiert werden. Von mir gabs einen "gute Fahrt Kuchen", Rudi hat den Champagner ausgegeben.

Gefeiert wird mit Champagner und Kuchen

Mehrere 100 Kilometer mit einem Elektroauto

Den letzten Sonntag haben wir dann gleich für eine längere Fahrt genutzt. Das ist ja immer der Hauptkritikpunkt der meisten Autofahrer, dass man mit E-Autos keine längeren Strecken fahren könne. Das ist so nicht ganz richtig. Das Fahren und das "Tanken" eines Elektroautos ist einfach etwas anderes als das eines Wagens mit Verbrennungsmotot.

Der Ausflug führte uns gut 400 km über Landshut, wo wir Rudis Mutter zum Essen trafen und mit ihr dann weiter fuhren um seinen Vater auf der Kur einen Besuch abzustatten. Ein wirklich schönes Hotel hat er sich ausgesucht. Mit respektablem Fitnessraum, warmen Schwimmbecken, verschiedenen Saunen und einer schnieken Beautyabteilung.

Marlenehose mit Lonbluse und Longcardigan kombiniert

Elektroauto fahren ist ein echtes Abenteuer

Wenn man auf "bewährte Technik" setzten "muss", ist man wohl zum jetzigen Zeitpunkt mit einem "Benziner" noch besser beraten. Denn ein Elektroauto ist aktuell schon noch eher exotisch und durchaus auch ein kleines Abenteuer. Dazu muss man nicht zwangsläufig eine Rucksacktour im Amazonasgebiet machen. Eine Ausfahrt mit dem E-Auto ins niederbayrische Hinterland reicht eigentlich völlig aus um dem Sonntag ein paar prickelnde Wendungen zu geben. Lach.

Elektroautos haben nicht nur ökologische, sonder auch sehr viele ökonomische Verteile

Man kann aus ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten ein Elektroauto fahren. Ein E-Auto ist äußerst simpel aufgebaut und ist was die Wartung betrifft viel, viel günstiger als ein modernes, technisches Wunderwerk mit Verbrennungsmotor. Der Tesla Model 3 hat eine Automatik-Lenkradschaltung und ist trotz seines Gewichts von 1,7 Tonnen in unter 5 Sekunden auf 100. Da geht was und das Fahren macht Spaß. Aber nicht nur deshalb, es gibt auch noch andere Features, die das entspannte Fahren unterstützen und sogar das Zurückspeisen von Strom ist möglich, wenn man den Fuß vom Gas nimmt.

Ausflug ins Kurhotel nach Bad Füssing

Was ist eigentlich das Besondere an einem Elektroauto

Letztlich ist ein E-Auto nichts anderes als ein Tablet mit angeschlossener Peripherie und einem ziemlich mächtigen Akku. Das ganze Auto kann darüber genau überwacht werden. Exakter, sekundenaktueller Verbrauch, Ladestand, Navi, Musik, Reifendruck, Luftstrom und Heizung. Allerdings ist dieser Akku viel langlebiger als der Akku eines Handys. Bis zur 1,5 Mio km könnten mit einem solchen Akku gefahren werden. Eine Menge Holz.

Der Wirkungsgrad eines Elektroautos ist kaum zu toppen

Wirkungsgrad eines E-Autos liegt aktuell bei 37%. Autos mit Wasserstoff haben mit 17% einen vergleichsweise niedrigen Wirkungsgrad. Diese Technologie zu fördern ist energetisch gesehen einfach unsinnig. Im Vergleich dazu hat ein Wagen mit Dieselmotor bestenfalls einen Wirkungsgrad von 18%, eher von 15%.

Warum man auf einem Elektroauto nicht kochen kann

Letztlich verbraucht man in einer Woche, sofern man mit dem Auto ca. 20 km zur Arbeit fährt, ähnlich viel Strom, wie eine Familie mit ihrem Elektroherd. Zudem ist Strom vergleichsweise günstig. Eine Dreiviertelstunde laden hat uns am Sonntag 2 Getränke in einer netten Gaststätte und 2 € für einen vollen Akku gekostet.  E-Autofahren entschleunigt.

Die Stromaufnahme ist in der Tat nicht ganz so einfach.
  1. Es gibt noch unterschiedliche „Steckersysteme“, der Markt wird regeln, welche sich durchsetzen.
  2. Es gibt unterschiedliche Ladesäulen (Wechselstrom, Gleichstrom) mit unterschiedlicher Ladeleistung und damit Ladegeschwindigkeit.
  3. Wer Strom zapfen will, brauch passende „Karten“, über die das Tanken abgerechnet wird.

Strom und Sprit darf man nicht vergleichen

Aber das ist alles kein Zauberwerk. Es gibt sehr, sehr viele Anbieter. Aber nicht jede Säule funktioniert mit jeder Karte. Man sucht sich also am besten ein Dutzend Anbieter (Karten) aus, die auf den „üblichen“ Strecken liegen und möglichst schnelles und günstiges Laden bieten.
Um die dann im „Ernstfall“ zu finden, gibt es natürlich Apps. Hier konfiguriert man vor, welche Karten man hat und wie man laden möchte. Gekoppelt mit dem Navi findet man dann schnell eine passende „Zapfanlage“. Leider, oder sollte ich sagen zum Glück, sind die nicht weithin sichtbar, riesig und knallig beleuchtet wie es Tankstellen mit schädlichen Emissionen für gewöhnlich so sind.

Unser Tesla Model 3 - Elektroauto - beim Stromtanken

Eine Stromtankstelle, platzsparender geht es eigentlich kaum

Vermutlich wird man das eigene Auge schulen können um die kleinen Kästen schneller zu entdecken. Vielleicht werden sie auch auffälliger, wenn es mehr davon gibt. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass die Zapfsäulen häufig zugeparkt werden, weil aktuell das einfach noch niemand so wirklich auf dem Schirm hat. Und vermutlich auch nicht so oft jemand da steht, und den Akku eines E-Autos auffüllt.
Wenn jetzt jemand kommt und sagt, jaaaa… Aber der Strom, den ihr da „tankt“, der stammt ja auch aus einem Atomkraftwerk…. Denn kann das sein. Das stimmt. Das kommt halt einfach drauf an, wo man
a)    den eigenen Strom bezieht und
b)    welche Karten man außerhaus benutzt.

Wo Ökostrom drauf steht muß kein echter Naturstrom drin sein

Ökostrom ist so wenig ein geschützter Begriff wie Bio. Die Stromleitung bietet Strom aus einem großen Becken. In das alles eingespeist wird, was Strom ist. Ist so ähnlich wie im Babybecken des Freibads. Da gibt’s auch keine reinen Pinkelecken.

Aber man kann seinen Strom bei einem zertifizierten Naturstromanbieter kaufen. Der gibt nur so viel Strom ab, wie er an regenerativen Energiequellen einspeist. Hier ist wirklich Vorsicht geboten, wenn man darauf Wert legt. Denn die europäischen Stromanbieter können sich gegenseitig ganz legal einen grünen Anstrich verkaufen, damit alle die vorgeschriebene Quote erfüllen.

Warum darfst Du eigentlich meinen Strom nicht kaufen?

Und wenn man denkt, man könnte mit seiner eigenen Photovoltaikanlage eine Stromtankstelle betreiben, weit gefehlt, das ist per Gesetzt verboten. Wo kämen wir denn da hin? Oder wo käme er denn dann hin? Der ganze staatlich geförderte Braunkohle- oder Atom-Strom?

Werbung für eine innovative Idee mit Zukunft

Zugegeben, der Tesla ist kein günstiges Auto. Auch das Model 3 ist nicht günstig. Ich würde sogar sagen, er ist teuer. Aber es gibt zwischenzeitlich immer mehr Elektroautos, von unterschiedlichen Herstellern, die auch schon für wenig Geld zu haben sind. Jeder, der ein neues Auto kaufen muss, sollte wenigstens einmal darüber nachdenken, ob ein E-Auto nicht vielleicht eine Option darstellt.

Kommt mir gut durch den Donnerstag, lasst es Euch gut gehen und bleibts ma gsund
Sunny


Kommentare

  1. Oh Gratulation. Sicher ein Grund zum Feiern. Tolle Infos rund ums E Auto, die ich echt nicht wusste.
    Liebe Grüße aus Thailand, Tina

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  2. Hui, 3 Jahre. Das ist wirklich lange. Ich hatte mal das Vergnügen einer Probefahrt mit einem Tesla. Leider weiß ich nicht mehr, welches Model es war. War schon interessant, so ein Auto. Und ohne Geräusche. Das hat mich sehr irritiert.
    Ich wünsche deinem Mann viel Spaß mit seinem neuen Auto. Und dir natürlich auch.
    Liebe Grüße
    Andrea
    https://hereiam-andrea.blogspot.com

    AntwortenLöschen
  3. Liebe Sunny,
    wir werden ja mit unserem "Halbelektrischen" nach München kommen - sprich mit dem Hyundai IONIQ Plug-In. Der hat im Vergleich zum ganz-elektrischen Vor- und Nachteile. Einer der für uns entscheidenden Vorteile ist, dass man ohne Unterbrechung von Wien nach München fahren kann - und vermutlich auch wieder zurück, denn wenn man ihn sowohl mit Elektro als auch mit Sprit voll betankt hat, hat er eine Reichweite von rund 900 Kilometer. Wir hoffen natürlich, dass wir ihn in München mit Strom betanken können, vielleicht ja beim Hotel. Müssen wir noch klären. Eine Strom-Betankung hält allerdings nur für ca. 60 km, das ist im Vergleich zum "echten" Elektro-Auto natürlich mickrig. Danach fährt er mit Hilfe von Sprit im Hybrid-Modus, d.h. er lädt sich auch selber wieder mit Strom auf, aber immer nur "kleinweise". Eine Vollbetankung mit Strom dauert bei unserem ca. 4 Stunden, aber man kann ihn auch an den Hausstrom (z.B. bei Hotels oder wenn man Freunde besucht und sie erlauben, dass man bei ihnen Strom zapft ;-)) anhängen. Ein weiterer Vorteil für uns ist der Preis, der liegt so ca. bei der Hälfte vom Preis eines Tesla Model 3. In unserem Navi werden übrigens alle Stromtankstellen auf einer Strecke bzw. im Umkreis angezeigt, vielleicht gibt's das bei eurem ja auch? Wir sind damit aber auch schon in die Irre gelaufen, denn auch Tankstellen für E-Fahräder und Private E-Tankstellen sind offenbar in der Liste drin. Das müssen wir ev. noch klären... Ich wünsch euch auf jeden Fall viel Freude mit dem "Neuen"! Der Gute-Fahrt-Kuchen sieht ja herzig aus! :-)
    Alles Liebe, Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2019/02/unique-nicht-perfekt-aber-einzigartig_27.html

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  4. Öjm, hab überlesen, dass ihr eh solche Apps am Navi habt ;-))

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  5. Super, dass Ihr einen Tesla fahrt. Es ist einfach nötig, dass es Vorreiter gibt in solchen nachhaltigen Sachen.
    Und Du erklärst auch noch alles so prima!
    Wir fahren ja kaum mehr mit dem Auto, sondern viel mit dem Rad und der Bahn. Das ist ja auch gut und unser Beitrag zum Umweltschutz.
    Als wir aber kürzlich im Bay. Wald waren in Grafenau, da hatte unser kleines Hotel einen Anschluss für Tesla außen an der Hauswand. Also, wenn Ihr mal eine Adresse braucht zum Urlaubmachen im Bay. Wald...
    Viel Freude beim Fahren wünscht Sieglinde

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  6. Allzeit gute Fahrt wünsche ich Euch.

    Liebe Grüße Sabine

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  7. Ich bin ja sowieso ein erklärter Fan des Tesla. Dummerweise kann ich mir den gerade nicht leisten. Aber WENN ich es irgendwann kann, dann kaufe ich einen und streichle ihn den ganzen Tag :-)
    Liebe Grüße
    Fran

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  8. Viel Spaß mit dem neuen Gefährt.
    Welches mein nächster Wagen wird weiß ich noch nicht. Kann auch noch lange dauern.
    Und auf etwas Besonderes lange zu warten, ist manchmal so. Auf Hundeline musste ich auch ein paar Wochen warten. Und das ging schnell. Ich weiß von anderen die warten bis zu zwei Jahre und mehr. Die Rasse ist halt sehr selten ;)
    LG heidi

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  9. Glückwunsch und ganz viel Freude mit dem neuen Schmuckstück-Flitzer!
    Toller Beitrag!
    Liebe Grüße,
    Claudia

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