What to know - über selbstgenähte Mundschutze
Eigentlich sollte mein nächster Post sich wieder um eine der schönsten Nebensachen der Welt drehen. Nämlich um Mode. Um die für Frühjahr und Sommer 2020 geplanten, angesagten Materialien und die Architektur der Schnitte. Aber das kann warten. Denn Corona ist im Moment einfach wichtiger.
Ein effektiver Schutz vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus Covid 19 ist nur mit einer Maske möglich, die mindestens die Schutzstufe FFP2 aufweist. FFP3 wäre sogar noch besser. Die Maske tragen sollte die Person, die sich NICHT infizieren soll (also Arzt und Pflegepersonal). Aber am besten natürlich auch die, die schon infiziert ist. Dr. Nessy hat bereits Ende Februar darüber geschrieben.
Die Sprecherin eines Nähprojekts für selbstgenähte Mundschutze äußerte in einem Interview: „Deshalb sind Stoff- und Materialspenden natürlich herzlich willkommen!!! Außerdem interessieren wir uns auch brennend für geeignete Filterstoffe, um die Mundschutze noch effektiver zu machen.“
Ohne geeignete Filterstoffe sind diese Mundschutze niemals effektiv.
Viren sind winzig, nur rund 20 bis 300 Nanometer groß. Deshalb kann man sie unter einem gewöhnlichen Lichtmikroskop auch nicht erkennen, sondern benötigt ein Elektronenmikroskop. Also eine Zahnarztmaske oder etwas selbst genähtes, kann niemals so dicht sein, um Atemluft eindringen und Viren abwehren zu können.
1 mm sind 1000 μm, sind 1000 000 Nanometer. Ein Virus kann also nur 0,000 002 mm groß sein. Während ein Pollen sogar 0,015 mm groß ist. Vergleichsweise riesig.
Man stelle sich die Dimensionen vor: 1 000 000 Euro, zu 15 000 Euro, zu 2 Euro.
Welcher Stoff, der keine Plastiktüte ist, ist soooo feinmaschig? Genau: KEINER.
Vermutlich können wir in der Tat nichts anderes tun, als dabei mitzuhelfen die Infektionskurve zu verlangsamen. Und zwar, in dem
Und ja. Ich bin schon lange dafür, sich in Mäßigung und Verzicht zu üben. Das schadet Euch nicht, es weitet eher den Blick und lenkt ihn aufs Wesentliche.
Woher ich das weiß: Ich war in meinen jungen Jahren so viel "weg", das müsste für drei Leben reichen. Mich zieht es nicht mehr hinaus. Weil ich das, was ich suchte, nur in mir finden kann. Wenn ich mit mir bin, ist alles gut. Und da ich nicht wirklich viel plane, sondern einfach lebe, kommt es so wies kommt. Ich male es mir nie aus. Es kam bisher immer anders, als man es hätte vermuten können. Und diesmal habe ich nicht mal eine Vermutung. Wenn ich es überlebe, werde ich weiterleben. Wenn nicht? Tja. Dann bedauere ich nichts.
In diesem Sinne: Lasst es Euch gut gehen und bleibts ma gesund
Sunny
Selbstgenähte Mundschutze
Liebe Leute. Ich muss echt den Kopf schütteln. Die Hilfsbereitschaft der Menschen ist scheinbar genauso grenzenlos, wie ihre Unbedarftheit. Habt Ihr schon mal von einem selbstgehäkeltem Kondom gehört, das vor ungewollter Schwangerschaft, HIV-Infektion oder anderen Geschlechtskrankheiten schützt? Nein. Ich auch nicht. Ein OP Mundschutz, wie er auch vom Zahnarzt verwendet wird, schützt nicht vor dem Corona-Virus Covid 19.Ein effektiver Schutz vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus Covid 19 ist nur mit einer Maske möglich, die mindestens die Schutzstufe FFP2 aufweist. FFP3 wäre sogar noch besser. Die Maske tragen sollte die Person, die sich NICHT infizieren soll (also Arzt und Pflegepersonal). Aber am besten natürlich auch die, die schon infiziert ist. Dr. Nessy hat bereits Ende Februar darüber geschrieben.
Die Sprecherin eines Nähprojekts für selbstgenähte Mundschutze äußerte in einem Interview: „Deshalb sind Stoff- und Materialspenden natürlich herzlich willkommen!!! Außerdem interessieren wir uns auch brennend für geeignete Filterstoffe, um die Mundschutze noch effektiver zu machen.“
Ohne geeignete Filterstoffe sind diese Mundschutze niemals effektiv.
Viren sind winzig, nur rund 20 bis 300 Nanometer groß. Deshalb kann man sie unter einem gewöhnlichen Lichtmikroskop auch nicht erkennen, sondern benötigt ein Elektronenmikroskop. Also eine Zahnarztmaske oder etwas selbst genähtes, kann niemals so dicht sein, um Atemluft eindringen und Viren abwehren zu können.
Sandkörner, Pollen und Viren - im Vergleich
Ein Sandkorn hat einen Durchmesser von 1 mm. Pollen sind zwischen 15 μm und 40 μm groß und Viren können eine Größe zwischen 20 und 300 Nanometern haben1 mm sind 1000 μm, sind 1000 000 Nanometer. Ein Virus kann also nur 0,000 002 mm groß sein. Während ein Pollen sogar 0,015 mm groß ist. Vergleichsweise riesig.
Man stelle sich die Dimensionen vor: 1 000 000 Euro, zu 15 000 Euro, zu 2 Euro.
Welcher Stoff, der keine Plastiktüte ist, ist soooo feinmaschig? Genau: KEINER.
Vermutlich können wir in der Tat nichts anderes tun, als dabei mitzuhelfen die Infektionskurve zu verlangsamen. Und zwar, in dem
- wir möglichst viel zu Hause sind
- wir so gut es geht im Home Office arbeiten,
- wir immer nur die selben Menschen treffen (ob zu Hause oder beim Spaziergang in der abgeschiedenen Natur),
- möglichst immer die selbe Person für möglichst viele Menschen einkauft und
- hoffen, dass die Intensivbetten für alle schweren Fälle reichen werden.
Wie wird es weiter gehen?
Und selbst wenn wir diesen Virus überstehen. Es könnte bald einen neuen geben. Der wieder ganz anders ist. Das ist es ja nicht gewesen. Wenn die Leute nicht aufhören kreuz und quer über den Erdball zu fliegen, werden wir immer und immer wieder solche Epidemien bekommen.Und ja. Ich bin schon lange dafür, sich in Mäßigung und Verzicht zu üben. Das schadet Euch nicht, es weitet eher den Blick und lenkt ihn aufs Wesentliche.
Woher ich das weiß: Ich war in meinen jungen Jahren so viel "weg", das müsste für drei Leben reichen. Mich zieht es nicht mehr hinaus. Weil ich das, was ich suchte, nur in mir finden kann. Wenn ich mit mir bin, ist alles gut. Und da ich nicht wirklich viel plane, sondern einfach lebe, kommt es so wies kommt. Ich male es mir nie aus. Es kam bisher immer anders, als man es hätte vermuten können. Und diesmal habe ich nicht mal eine Vermutung. Wenn ich es überlebe, werde ich weiterleben. Wenn nicht? Tja. Dann bedauere ich nichts.
In diesem Sinne: Lasst es Euch gut gehen und bleibts ma gesund
Sunny





Kommentare
Wer selbst genähte Masken trägt schützt sein Umfeld vor Tröpfchen beim Sprechen, husten, niesen.
Bleib gesund Sunny, liebe Grüße Tina
Ist noch gar nicht so lange her das ich irgendwo gelesen habe, ...das ist doch NUR Corona !!
Und jetzt haben wir eine Weltweite Epidemie die sich über 172 Länder ausgebreitet hat. Und das in nur wenigen Wochen.
Mach den Flugpreis einfach um ein vielfaches höher und schon ist das Thema Geschichte. Mal eben von a nach b im Billig-Flieger um etwas Sonne zu tanken oder nur ein paar Bilder in einer fremden Metropole zu machen, würde dann kaum einer mehr machen. Zumindest würden die Zahlen drastisch schrumpfen.
Irgendwo habe ich jetzt eine Grafik gesehen das die Chinesen seid vielen Jahrzehnten zum ersten mal einen blauen Himmel sehen können. Das macht ebenfalls sehr nachdenklich.
Das der Virus sich verändern wird ist zu erwarten. Die Grippeviren an denen Jährlich viele Menschen erkranken und sterben zeigt uns wie schnell das geht. Jedes Jahr gibt´s neue Varianten.
LG Heidi .... die noch nie geflogen ist. Warum auch ? Ich habe im eigenen Land noch lange nicht alles gesehen was mich interessiert. Und unsere Nachbarländer sind auch immer eine Reise wert .... wenn es nur um die Erholung geht :)))
Liebe Grüße Sabine
mal sehen wo die reise der menschheit hingeht.
xxxx
Ich wünsche Dir das auch Patricia ;)
Trotzdem bin ich dafür, dass jede/r, der sich so sicherer fühlt, bitte eine Maske nähen soll, why not? Der rein "psychische" Schutz ist ja auch wichtig. Es ist mir z.B. schon seit langem klar, dass es überhaupt keine Sicherheit im Leben gibt. Aber es gibt ein Gefühl der Sicherheit. Und wenn eine Maske bei manchen das Gefühl auslöst - Bingo! (was ja jetzt nicht heißt, dass man alles andere außer acht lassen soll, klar!)
Und wer für ein Virus "verantwortlich" ist oder "Schuld" an dessen Verbreitung hat, stellt sich für mich ehrlich gesagt nicht. Die jetzige Zeit ist "schuld", wenn man so will. Die Menschen sind in der Lage, weite Strecken in kurzer Zeit zu fliegen (und somit Viren schnell zu verbreiten) aber z.B. auch Impfstoffe zu entwickeln. Alles eine Frage der Perspektive :-) In Zeiten der Pest hätt ich nicht so gerne gelebt :-) Dagegen ist Corona ein Luxusproblemchen...
Liebe Grüße Maren
Liebe Grüße und keine Sorge, wir werden das überleben, liebe Sunny!
Claudia
Und bei den FFP2 bzw. FFP3 Masken wäre man auch nur dann auf der "sicheren Seite", wenn man sie nach wenigen Stunden wechselt. Mein Sohn ist ja biologisch technischer Assistent. Das gehört das Wissen um solche "Schutzzeiten" natürlich zur Ausbildung. Wir haben tatsächlich eine FFP3 Maske hier, weil er die in der Ausbildung bekommen hat und nicht alle verwendet hat. Man muss ja auch die Handhabung üben. Und so wäre sie, einmal ausgepackt, nach wenigen Stunden kontaminiert und schon nicht mehr sicher. Der Luftaustausch, angesaugter Staub, Pollen usw. machen sie porös.
Deshalb finde ich Masken jeder Art auch super gefährlich, weil sich der Träger in einer Sicherheit wiegt, die er nicht beherrscht.
BG Sunny
BG und bleib gesund Sunny
Wenn Du andere nicht anstecken willst, finde ich das löblich. Aber diese "Dinger" suggerieren eine Sicherheit, die nicht da ist. Finde ich persönlich brandgefährlich.
BG Sunny
BG Sunny
BG Sunny
Um Schuld geht es mir nicht. Schuld ist sowieso ein gänzlich unnötiges Gefühl. Aber es ist Fakt, dass die Globalisierung nicht nur einen schnellen Warenaustausch ermöglicht. Sondern auch einen schnellen Virenaustausch. Aber ich denke das Ding wäre auch in den Zeiten der Seidenstraße zu uns gekommen. Es hätte einfach nur länger gebraucht. Und hätte sich langsamer ausgebreitet.
BG Sunny
BG Sunny
Ja, und wie es weitergeht? So wie immer. Solange es nicht ganz furchtbar rummst. Die derzeitige Solidarität ist schön. Aber das Wüten gegen alles, was vielleicht nicht ganz regelkonform ist, geht mir langsam auf die Nerven. Oh mein Gott, jemand drängelt im Supermarkt. Dann dreh ich mich um und sage ihm, dass er das bitte lassen soll. Hat bei mir gestern hervorragend funktioniert, ohne dass ich mich aufregen musste. Die gute Dame hinter mir hatte es einfach noch nicht verinnerlicht. Das kommt vor.
Und nein, ich habe nicht fertig mit Reisen. Ich möchte eigentlich noch viele Dinge sehen in meinem Leben. Ich war bisher viel unterwegs und wäre das gern weiterhin. Ob das möglich sein wird, weiß ich nicht. Ob sich die Welt nach Covid-19 ändern wird, auch nicht.
Liebe Grüße
Fran
Und wenn das was noch Vollzeit arbeiten kann wegen Magen- und Darmkrank, husten und schnupfen ausfällt. Dann würde ich vom Supergau sprechen. Weil wer soll es machen ? Wir die keine Ahnung haben ?
Meine Kollegin die gelernte Krankenschwester ist, hat mir erzählt das wir nicht nur Grippezeit haben, sondern das im Frühjahr gerne der Novovirus seine Runde dreht. Jetzt noch Corona dazu.Mich macht das nachdenklich. Und ich hoffe inständig das keiner von uns ins Krankenhaus muss ... und oder Pflege benötigt.
Im Moment hilft alles was schützt, um diese Menschen gesund zu halten. Und wir sollten alles mögliche tun das sie weiter machen können ;)
Krankenpfleger, Arzthelfer, Altenpfleger. Diesen Menschen wird viel abverlangt. Und ja, sie sind absolut unterbezahlt. Und deshalb unterbesetzt. Letztlich ist es nicht anders, wie bei den beschäftigten im öffentlichen Dienst. Gerade in Großstädten wie München. Die Bezahlung reicht nicht, um hier zu leben. Also sind viele Stellen frei, die anderen machen die Arbeit mit. Ein Teil wird krank davon, wenige übrige machen die ganze Arbeit. Haben so viele Überstunden, dass sie 5 Jahre früher "in Rente" gehen. Da sie aber nur die Überzeit abgleiten, kann die Stelle nicht besetzt werden. Ein anderer wird krank, der nächste macht Überstunden usw. Ich persönlich würde die Krankenkassenbeiträge und die Gehälter an die vorherrschenden Mieten anpassen. Sonst wird das nix.
Zu den Munschutzen: Du kennst mich. Ich würde mich Tag und Nacht hinsetzen und aus hauchfeinen Fäden Mundschutze klöppeln, wenn die Dinger Menschen vor Krankheiten schützen. Tun sie aber nicht.
BG Sunny
Ich mag momentan gar keine Prognose abgeben, was kommen wird. So einer komischen Situation habe ich mich noch nie gegenüber gesehen.
Ich hoffe, ich treffe niemand mit einer selbst geklöppelten Maske. Sonst frage ich ihn noch zynisch, ob er mich vor seinen Magen-Darm-Viren schützen will, oder weswegen er sich den Feudel um den Hals gebunden hat.
BG und bleib gesund
Sunny
Welche Solidarität. Wenn hier einer die Solidarität lobt, denke ich, ich stünde vor Brians Balkon. "Wir wollen Brian! Wir wollen Brian!" - "Na gut, aber nur 5 min." - "Ihr seid doch alle Individuen"- "Ich nicht!".
BG sunny
Liebe Grüße, Rena
www.dressedwithsoul.com
LG
Ari
Liebe Grüße
Sabine
die Maske gehört ab morgen fix zu unseren Stadtbild. Zumindest im Supermarkt müssen wir sie tragen. Ich überlege gerade wie ich online an meine Lebensmitteln komme :-)
LG Natascha
1. Parkplatz reservieren
2. 7 Uhr los fahren
3. Desinfektionsspray, Zewa, Einweghandschuhe einpacken.
Bevor ich da nicht einmal alles desinfiziert habe, lange ich da nix mehr an.
Und dabei sind wir morgen NUR zu 2. Es kommt eine neue Mitarbeiterin. Da muss der Chef ran, es hilft nix.
BG Sunny
BG Sunny
Bleib gesund
Sunny
BG Sunny
Nee, ist klar ... (hier ein Augenroll-Smiley einfügen, bitte)
Lieben Gruß und bleibt alle gesund,
Gunda
BG uns bleibt auch ihr gesund.
Sunny