Blogparade: Klassische Armbanduhren


Bei Ines meyrose läuft aktuell eine Blogparade, die klassische Zeit"messer" zum Thema hat. "Sind Armbanduhren out? Brauchen wir Armbanduhren noch?" fragt Ines. Fast jeder hat ein
Smartphone bei sich und kann darauf die Uhrzeit ablesen. Stimmt. Sage ich. Ihrer Meinung nach ist eine Armbanduhr mehr als ein Ding, was die Uhrzeit anzeigt. Wenn Euch interessiert, wie sich meine Meinung dazu darstellt, dann lest einfach weiter.

Ich habe relativ bald "die Uhr gelernt". Ich konnte sie schon, bevor ich zur Schule kam. Mein Sohn hat heut noch manchmal Schwierigkeiten.... *haha*.Zum Schulbeginn bekam ich deshalb von meinen Eltern eine schlichte, für Kinder wohl eher große, Automatikuhr (1.) geschenkt. Die habe ich gern getragen. Zur Firmung war es dann diese (2.)  - für mich "winzige" Damenuhr. Aber, ich hab mir die selbst ausgesucht. Ich war mir damals meiner Dimensionen wohl noch nicht so richtig bewusst. Firmung hat man mit 13. Mit 14 war ich schon so groß wie heute....*hehe*.


Lange Rede. Kurzer Sinn. Ich hab die Uhr vielleicht ein Jahr getragen. Danach hatte ich irgendwie einen esoterischen Trip und beschrieb mich selbst als zeitlos glücklich (im Prinzip war ich mir da selbst wohl vorraus - denn erst heute verstehe ich, was ich damals empfand. Zeit ist für nichts lineares, sie hat keinen Anfang und kein Ende. Ich "kenne/fühle" manchen anderen Menschen "länger" als es "die Zeit" geben kann. Die waren schon immer da und immer um mich herum. Später, früher und jetzt).

Von 14 bis 18 trug ich überhaupt keine Uhr und vermisste sie auch nicht. Zu Hause gabs in jedem Zimmer eine Uhr. In der Schule auch. Und sonst....? Wars mir eigentlich wurscht.

Mit 18 hab ich mir eine viel zu kleine Swatch (3.) vom Geburtstagsgeld gekauft. Obwohl ich die Machart mag und das Design schön finde, ist mir die Uhr zu klein. Von einer Freundin bekam ich die schwarz-silberne (4.) geschenkt, die sie als Werbegeschenk bekommen hatte und nicht tragen wollte. Zu meinen Klamotten passte sie eher, da hab ich sie eben geerbt.


Danach gab es eine schwarze und eine braune Pop-Swatch mit diversen Armbändern.Diese Modelle mochte ich gern. Sie waren groß und wandelbar. Zudem berührte die metallische Batterie den Unterarm nicht, wo ich zwischendrin gern mal einen Ausschlag bekam.

Man sieht allen Uhren an, ich habe sie getragen. Im Sinne eines Gebrauchsgegenstandes. Nicht im Sinne von Schmuck oder gar als Wertanlage. Bei der schwarzen bröselt das fluoreszierende Material unter dem Glas herum. Und was mir unbedingt wichtig ist. Keine Rateuhren. Die Uhr muss genau gehen. Und die Minuten anzeigen. Es macht durchaus einen Unterschied, ob es 13 Uhr 22 Minuten und 30 Sekunden ist. Oder vielleicht auch 13 Uhr 23 Minuten und 30 Sekunden.Das ist die Minute, die darüber entscheidet, ob Du die Bahn erwischt oder 40 Minuten warten musst.


Etwas später dann das Modell Music-Call (Swatch) mit Weckfunktion in Royalblau. Die Weckfunktion spielte irgendwann verrückt und so ersetzte ich die Swatch Ende der 90er durch eine Uhr mit knallblauem Armband von Stefanel.

Ich hatte noch eine kleine fliederfarbene, silberngefasste Uhr, eckig, mit fliedernem Schlangenlederprintarmband. Die habe ich nicht mehr gefunden. Keine Ahnung wo das Ding steckt.



Von Anfang bis Ende der 2000er Jahre war ich nur noch nachmittags mit Uhr unterwegs. Handy hab ich damals noch nicht immer mitgeschliffen, wenn ich Sportfahrdienst/Musikschulfahrdienst für die Kids hatte und mir die Zeit im Aldi vertrieb. Aus dieser Zeit stammen noch die pinke, eine hellblau-weiße und und eine türkise Uhr (vermutlich jeweils keine 20€ von AVON). Ebenfalls mit Gebrauchsspuren.


Und dann nutzte ich wirklich ganz, ganz lang gar keine. Bis ich mir Weihnachten 2014 diese Tamaris-Uhr in roségold- und silberfarben von meinem Mann gewünscht habe.Es ist definitiv eine erwachsene Uhr, die auch von der Größe gut zu mir passt.

Am Schreibtisch trage ich sie nicht. Da drückt sie mich einfach unterm Handgelenk. Aber es gibt durchaus Gelegenheiten, wo man eine Uhr braucht und ein Blick aufs Handy als nicht "stattlich" empfunden werden würde.  Weiß ja keiner, dass man "nur" die Uhrzeit "checkt" und nicht guckt ob über "social media" was reingekommen ist.

Die Wow-Uhr habe ich noch nicht gesehen. Herren-Uhren im 60er Jahre Design gefallen mir gut, allerdings sind die meist irgendwie golden. Das mag ich nicht so. Na, mal sehen, vielleicht läuft mir ja die richtige über den Weg. Sonst hab ich auf alle Fälle einen Fundus, auf den ich zur Not zurück greifen kann.

Wie ist Eure Meinung zu Uhren? Habt Ihr schon einen Beitrag zu diesem Thema verfasst? Lasst mir gern den Link hier oder schreibt einfach Eure Meinung in die Kommentare.

Kommt mir gut durch den Sonntag, lasst es Euch gut gehen und bleibts ma gsund
Sunny

Kommentare

  1. Wow du hast auch eine stattliche Uhrensammlung! Ich LIEBE Uhren! Trage sie nur zu selten! Im Beruf dürfen wir keinen Schmuck tragen - Zuhause benötige ich keine Uhr - Ausflüge sind im Winter eher selten, was mich aber nicht davon abhält mir immer mal wieder eine Uhr zu kaufen! Wo mir gerade einfällt ich sollte mal die Batterien wechseln lassen bei der ein oder anderen! So einen Uhrenbeitrag bekomme ich auch hin...
    LG Patricia

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    1. Dann mach bei der Blogparade bi szum 12.2.17 mit und verlinke Deinen Beitrag hier bei mir http://www.meyrose.de/2017/01/15/blogparade-klassische-armbanduhren/ . Ich freue mich, wenn Du dabei bist!

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    2. Darauf bin ich sehr gespannt. Ich glaube bei uns gibt es stilistisch viele Ähnlichkeiten. LG Sunny

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  2. Danke für Deine Uhrenhistorie! Deine Tamaris mag ich noch immer leiden und Deine allererste Uhr kann ich mir mit neuem Armband tatsächlich auch noch gut tragbar vorstellen. Deine Eltern haben Dich wohl eher erkannt als Du Dich, was die Dimensionen angeht.
    LG Ines

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    1. Sie ist mir viel zu klein. Aber die Automatikuhr funktioniert nach 40 Jahren noch tadellos.
      LG Sunny

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  3. Liebe Sunny, eine stattliche Sammlung hast Du da. Habs schon bei Ines geschrieben, dass ich im Moment kaum Uhren trage. Handy, Pc, auto, überall ist die Uhrzeit und zum Bus muss ich ja nicht.
    Aber ich mag es auch nicht wenn es so Rateuhren sind, ich hab auch so ein bis zwei....
    Wünsche einen schönen Sonntag, liebe Grüße Tina

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    1. Ja. So wie ich eben auch. Da bin ich ja schon froh, dass ich so Uhrenlos nicht alleine bin. LG Sunny

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  4. Finde deinen Beitrag mit den Geschichten zur jeweiligen Uhr toll!
    Selbst habe ich keine besonderen Geschichten zu meinen Uhren. Trage sie allerdings auch kaum. Bei der Blogparade habe ich mit einer selbstgekauften Armbanduhr mitgemacht.

    Liebe Grüße :)

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    1. Ich muss da die Tage mal reinschauen, ins Linkup, bin aktuell zeitlich ziemlich verplant. LG Sunny

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  5. Ui, so viele Uhren und jede hat eine Geschichte. Ich mag Uhren und trage eigentlich immer eine. Trotz Handy. Wenn ich es schaffe, schreibe ich auch noch einen Beitrag zu meiner Lieblingsuhr :-)
    Liebe Grüße
    Fran

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    1. Darauf wäre ich sehr gespannt. LG Sunny

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  6. Musstest Du von 14-18 Uhr nicht abends zu bestimmten Zeiten zu Hause sein? Schon dafür brauchte ich eine Uhr, in der Disco hing keine. *lach*

    Meine erste Uhr bekam ich zur Einschulung und seitdem trage ich so gut wie immer Uhr. Irgendwann kaufte ich mir billige Uhren auf dem Markt von Vietnamesen und meien Nickelallergie kam zum Vorschein. Also habe ich mir eine Swatch-Uhr gekauft. Ich staune, dass Du bei denen Auschlag bekommen hast, Sunny. Oder lag es an etwas anderem?

    Ich hab zwar nicht mehr alle Uhren, aber meine erste habe ich natürlich noch. In Kürze folgt auch mein Beitrag, ich hatte ihn schon fertig, aber nicht alle Uhren fotografiert. ;-) Ich mach das noch mal.

    Liebe Grüße,
    Moppi

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  7. Wahnsinn. Deine Sammlung ist echt beachtlich. Ich bin im Entsorgen von "alten Kram" ja ganz groß. Daher habe ich kaum noch alte Uhren, sondern nur noch meie aktuellen. Ohne Uhr würde ich mich "nackig" fühlen :)


    Liebe Grüße Sabine

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  8. Stimmt, eine "Wow-Uhr" hab' ich auch nie gehabt. Einige, die ich mochte (gern auch Swatch - von deren Farbenvielfalt fühlte ich mich lange sehr angezogen!) und früher sowieso IMMER mit Uhr. Ich weiß gar nicht, wann das aufgehört hat, aber es hat aufgehört. Seit bestimmt 15 Jahren trage ich nur noch an ca. 10 Tagen im Jahr 'ne Uhr. Letztes Jahr wollte ich es mir wieder angewöhnen, hat aber irgendwie nicht geklappt. Zu Hause und im Büro brauch ich auch keine, da muss ich nur den Kopf ein bisschen drehen und sehe eine an irgend 'ner Wand oder am PC. Und ansonsten bin ich auch mal "zeitlos glücklich". ;)

    Liebe Grüße
    Gunda

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  9. "Ich gehe wirklich nie ohne meine Armbanduhr raus. Ohne sie fühle ich mich total verloren, auch wenn ich den ganzen Tag nicht einmal einen Blick darauf werfen muss!" - das habe ich 2015 in diesen Blogpost geschrieben:
    http://claudialasetzki.com/armbanduhren-relogios-de-pulso/
    Vielleicht sollte ich noch einen Beitrag zu meiner Lieblingsuhr schreiben...Meine Lieblingsuhr? Eine gute Frage!
    Beeindruckend, schöne Sammlung hast du auch!
    Liebe Grüße,
    Claudia

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