Meine 6 Tipps für Deinen Kos-Besuch
Diesen Sommer haben wir den Club mal wieder verlassen, um uns den Wind auch an anderen Ecken der Insel um die Nase wehen zu lassen. Deshalb kommt hier heute mein 2. Tipp für Kos. Tipp Nr. 1 ist der Club selbst, den ich Euch hier nochmal verlinke. Die Insel Kos liegt in der südöstlichen Ägäis und ist der kleinasiatischen Küste der Türkei vorgelagert. Sie ist eine Dodekanes Insel und wird zu den südlichen Sporaden gezählt.
Die gleichnamige Hauptstadt Kos ist nicht nur touristisch, sondern auch kulturell das Zentrum der Insel. Die historische Stadt liegt dort an der schmalen, östlichen Küste. Von der Stadt Kos aus sind es übers Meer keine 5 km, und man ist in der Türkei.
Ob Kos gut 1000 Jahre vor Christi Geburt nun, wie ursprünglich angenommen, von Dorern besiedelt oder doch mykenisch geprägt war, ist aktuell nicht eindeutig geklärt. Fakt ist, Kos stand bis 1947 (letztes Jahrhundert) unter vielfältiger Herrschaft, bis es damals von Italien an Griechenland ging. Wie Michael Köhlmeier so schön sagt. Vieles ist in der griechischen Geschichte biologisich zweifelhaft, aber mythologisch einwandfrei.
In der Nacht vom 20. auf den 21. Juli 2017 gegen 1:30 Uhr Ortszeit ereignete sich ein Seebeben der Stärke 6,7 (nach der Momenten-Magnituden-Skala), das besonders in der Hauptstadt Kos Zerstörungen bewirkte und zwei Todesopfer sowie mindestens 100 Verletzte forderte. Ein kleiner Tsunami überschwemmte den Hafen. Die Schäden sind natürlich noch immer sichtbar. Deshalb konnten wir u.a. die Festung oder die Basilika Agia Paraskevi nicht von innen anschauen.
Kommt man die Haupstraße der Insel von Westen nach Kos herein gefahren (Straße: Leof. Grigoriou V 40-46), befinden sich auf der rechten Seite (nach dem Amphitheater) drei kostenfreie Parkplätze. Dort war es auch an einem Sonntag im September überhaupt kein Problem den Mietwagen loszuwerden.
Das Amphitheather (rechte Seite der Straße) haben wir uns geschenkt, denn ohne Führer ist so ein kleines römisches Theater, wie alle kleinen römischen Theater. Alte Steine in der Sonne. Wir haben uns dann auf die gegenüberliegenden Ausgrabungen konzentriert. Ich liebe solche alten Steine. Denn sie geben mir das Gefühl, dass mein kleines Leben nur einen winzig kurzen Augenblick währt, in den Strömen der Zeit.
Wie es sich für eine antike Stadt gehört, findet sich in der Stadt Kos neben einer Akropolis (Stadtfestung) ein antikes Gymnasium (Sportplatz), ein griechisches Gymnasium(Sportplatz) und ein öffentliches, antikes Bad, das Nymphäon - was für ein schönes Wort, aus römischer Zeit. Das Areal kann man morgens ab 8 Uhr betreten, Eintritt wird keiner fällig. Aber ohne Führung kann man eigentlich nur auf eine emotionale Erfahrung setzen. Und auf einen akustischen Großangriff. Die Zikaden haben dort ohrenbetäubenden Lärm gemacht.
Auf der Rückseite des Geländes gibt es einen Ausgang. Von dort sind es nur wenige Schritte in die Altstadt. Moderne, griechische Städte sind selten "schön", es sei denn, sie haben einen alten oder sogar einen antiken Stadtkern. Aber deutsche Plattenbausiedlungen besucht man ja auch nicht. Was in Deutschland der Krieg zerstörte, fiel in Griechenland der Zeit oder Naturkatastrophen zum Opfer.
Kos ist auf alle Fälle einen Besuch wert. Die Treppen hinunter an der Basilika Agia Paraskevi geht es über den gleichnamigen Platz, vorbei an den Markthallen der Stadt und unzähligen Geschäften zum Hafen. Nette Cafés und Kneipen laden zum Verweilen auf einen Frappé ein.
Wenn man an der Uferpromenade angekommen ist und sich rechts (Osten) hält, gelangt man zur Platane des Hippokrates, die ebenfalls von schönen Restaurants eingefasst wird. Leider ist das die Gegend, die das Erdbeben am meisten erschüttert hat.
Für einen Besuch der Stadt sollte man mindestens 2, wenn nicht sogar 3 Stunden einplanen. Für die, die jetzt schon hungrig sind, habe ich im nächsten Post einen kulinarischen Tipp parat. Ansonsten habe ich noch etwas anderes für Euch, das man bequem dazwischen schieben kann. Lasst Euch überraschen, im Laufe der nächsten Woche geht es damit weiter.
Heute abschließend noch ein paar kurze Worte zu meinem Urlaubskoffer. Teil 1 gab es bereits hier zu sehen. Neben dem schwarzen Maxikleid war auch die eigentlich rückenfreie Vichy-Variante mit im Koffer. Dieses Kleid habe ich an zwei Abenden getragen. Der einzige Unterschied liegt beim Styling in den Klammern, mit der ich mir die Haare windtauglich aus dem Gesicht gesteckt habe.
Alle Beiträge übers Reisen, Skiausflüge und Städtetouren findet Ihr hier.
Kommt mir gut durch den Sonntag, lasst es Euch gut gehen und bleibts ma gsund.
Sunny
Die gleichnamige Hauptstadt Kos ist nicht nur touristisch, sondern auch kulturell das Zentrum der Insel. Die historische Stadt liegt dort an der schmalen, östlichen Küste. Von der Stadt Kos aus sind es übers Meer keine 5 km, und man ist in der Türkei.
Ob Kos gut 1000 Jahre vor Christi Geburt nun, wie ursprünglich angenommen, von Dorern besiedelt oder doch mykenisch geprägt war, ist aktuell nicht eindeutig geklärt. Fakt ist, Kos stand bis 1947 (letztes Jahrhundert) unter vielfältiger Herrschaft, bis es damals von Italien an Griechenland ging. Wie Michael Köhlmeier so schön sagt. Vieles ist in der griechischen Geschichte biologisich zweifelhaft, aber mythologisch einwandfrei.
In der Nacht vom 20. auf den 21. Juli 2017 gegen 1:30 Uhr Ortszeit ereignete sich ein Seebeben der Stärke 6,7 (nach der Momenten-Magnituden-Skala), das besonders in der Hauptstadt Kos Zerstörungen bewirkte und zwei Todesopfer sowie mindestens 100 Verletzte forderte. Ein kleiner Tsunami überschwemmte den Hafen. Die Schäden sind natürlich noch immer sichtbar. Deshalb konnten wir u.a. die Festung oder die Basilika Agia Paraskevi nicht von innen anschauen.
Kommt man die Haupstraße der Insel von Westen nach Kos herein gefahren (Straße: Leof. Grigoriou V 40-46), befinden sich auf der rechten Seite (nach dem Amphitheater) drei kostenfreie Parkplätze. Dort war es auch an einem Sonntag im September überhaupt kein Problem den Mietwagen loszuwerden.
Das Amphitheather (rechte Seite der Straße) haben wir uns geschenkt, denn ohne Führer ist so ein kleines römisches Theater, wie alle kleinen römischen Theater. Alte Steine in der Sonne. Wir haben uns dann auf die gegenüberliegenden Ausgrabungen konzentriert. Ich liebe solche alten Steine. Denn sie geben mir das Gefühl, dass mein kleines Leben nur einen winzig kurzen Augenblick währt, in den Strömen der Zeit.
Wie es sich für eine antike Stadt gehört, findet sich in der Stadt Kos neben einer Akropolis (Stadtfestung) ein antikes Gymnasium (Sportplatz), ein griechisches Gymnasium(Sportplatz) und ein öffentliches, antikes Bad, das Nymphäon - was für ein schönes Wort, aus römischer Zeit. Das Areal kann man morgens ab 8 Uhr betreten, Eintritt wird keiner fällig. Aber ohne Führung kann man eigentlich nur auf eine emotionale Erfahrung setzen. Und auf einen akustischen Großangriff. Die Zikaden haben dort ohrenbetäubenden Lärm gemacht.
Auf der Rückseite des Geländes gibt es einen Ausgang. Von dort sind es nur wenige Schritte in die Altstadt. Moderne, griechische Städte sind selten "schön", es sei denn, sie haben einen alten oder sogar einen antiken Stadtkern. Aber deutsche Plattenbausiedlungen besucht man ja auch nicht. Was in Deutschland der Krieg zerstörte, fiel in Griechenland der Zeit oder Naturkatastrophen zum Opfer.
Kos ist auf alle Fälle einen Besuch wert. Die Treppen hinunter an der Basilika Agia Paraskevi geht es über den gleichnamigen Platz, vorbei an den Markthallen der Stadt und unzähligen Geschäften zum Hafen. Nette Cafés und Kneipen laden zum Verweilen auf einen Frappé ein.
Wenn man an der Uferpromenade angekommen ist und sich rechts (Osten) hält, gelangt man zur Platane des Hippokrates, die ebenfalls von schönen Restaurants eingefasst wird. Leider ist das die Gegend, die das Erdbeben am meisten erschüttert hat.
Für einen Besuch der Stadt sollte man mindestens 2, wenn nicht sogar 3 Stunden einplanen. Für die, die jetzt schon hungrig sind, habe ich im nächsten Post einen kulinarischen Tipp parat. Ansonsten habe ich noch etwas anderes für Euch, das man bequem dazwischen schieben kann. Lasst Euch überraschen, im Laufe der nächsten Woche geht es damit weiter.
Heute abschließend noch ein paar kurze Worte zu meinem Urlaubskoffer. Teil 1 gab es bereits hier zu sehen. Neben dem schwarzen Maxikleid war auch die eigentlich rückenfreie Vichy-Variante mit im Koffer. Dieses Kleid habe ich an zwei Abenden getragen. Der einzige Unterschied liegt beim Styling in den Klammern, mit der ich mir die Haare windtauglich aus dem Gesicht gesteckt habe.
Alle Beiträge übers Reisen, Skiausflüge und Städtetouren findet Ihr hier.
Kommt mir gut durch den Sonntag, lasst es Euch gut gehen und bleibts ma gsund.
Sunny








Kommentare
Bin gespannt was noch kommt!
Liebe Grüße <3
Bin gespannt auf Deinen nächsten Teil, wie schon erwähnt ich war ja noch nie in Griechenland.
Schönen Sonntag! liebe Grüße tina
Liebe Grüße
Fran
LG
Ari
erdbeben. schon berührend wenn man diese gerissenen mauern sieht, da ist man froh dass man woanders wohnt. obwohl kos echt malerisch ist auf deinen fotos!
xxxx
LG heidi
LG Sunn
Korfu ist vermutlich eine der am wenigsten "griechischen" griechischen Inseln. Wird wohl so sein wie Kiel und Bergdesgarden. Und Du weißt ja, warum die Götter die Inseln als Steine ins mehr geworfen haben? Sie wollten den Peleponnes für sich alleine haben und nicht mit den Touristen teilen.
LG Sunny
Liebe Grüße, Rena
www.dressedwithsoul.com