Bei Monatsrückblicken bin ich immer ein bisschen zwiegespalten. Man könnte da
unwahrscheinlich viel rein packen. Die Auswahl fällt mir nicht immer leicht.
In einem Monat passiert schließlich so viel. Was mir von Monat zu Monat,
Jahreszeit zu Jahreszeit und Jahr zu Jahr aber immer positiv auffällt, ist die
Natur, die ständig im Wandel ist. Und dazu ihre Schönheit. Die fasziniert mich
einfach.
Doppelter Crash-Monat
Was das heißt? Wir waren im Juni zweimal im Crash. Einmal zu Karins und Hassos
Ausstand und einmal zur regulären
Crash-Classics-Night. Ende dieser Juli-Woche steht schon wieder eine Ausgabe davon an. Der Juli
ist mein liebster Ausgeh-Monat. Ich glaube das ist jetzt mindestens das
dröflzigste Mal, dass ich das hier auf dem Blog schreibe. Die geneigte
Stammleserin kann es vermutlich nicht mehr hören. Der Sommer ist einfach meine
Jahreszeit. Er soll angeblich drei Monate dauern, aber für meinen Geschmack
ist er zu kurz und vor allem zu unstet, der Bruder.
Die von meinem Team in den letzten 27 Jahren "gebaute" und betreute
Software-Entwicklungs-Plattform nennt sich Koi. Da konnte ich natürlich nicht
widerstehen und musste für meine hochgeschätzten Koi-Kolleg*innen für den
Strategietag diese Woche natürlich einen großen, virtuellen Eimer Koi-Snacks
spendieren.
Das unstete Wetter mit sehr viel Regen und ordentlich Sonne, war im Juni vor
allem am Grab eine echte Herausforderung. Schnecken, die ganz bestimmte Blüten
rasieren, finde ich besonders nervig. Mal ab von den ganzen Schleimspuren mit
denen sie alles einhüllen. Ich bin überrascht, dass die Gerbera,
Lieblingsblumen meiner Ma, so gut durchhielt und zwischenzeitlich drei neue
Blüten produziert hat.
Rosen sind dagegen richtig zäh. Mit den tiefen Wurzeln haben sie eigentlich
immer genug Wasser und Schnecken wollen ihnen auch nichts anhaben. Große,
gelbe Staudenblumeninseln blühen selbst im Norden des Hauses mit den
Lavendelbüschen um die Wette. Völlig unbeeindruckt von den Schnecken.
Modisch habe ich mich im Juni von Sandra (@shoppix) auf Instagram zu einem
rot-weißen Look inspirieren lassen. Ihr könnt Euch sicher an das
rot gemustere Shirt
erinnern, das ich mir im letzten Frühjahr gekauft habe.
Krawatten sind 2026 definitiv auch ein heißes modisches Thema. Man kann sie
sich ganz klassisch eng, oder auch locker um den Hals binden. Ich habe schon
Ideen gesehen, bei denen ein der zwei Krawatten als Gürtel getragen werden.
Oder solche bei denen die Krawatten kürzer gefaltet und dann mit einer Brosche
fixiert werden. Hat den Vorteil, dass man nicht unbedingt einen Kragen haben
muss.
Wie gefallen Euch diese gefalteten Muster-Krawatten-Styling-Hacks? Da sind der
Kreativität wirklich keine Grenzen gesetzt. Man müsste wohl nur die
hauseigenen Krawatten- und Modeschmuckfundus (pl.) mal einer
genauen Prüfung unterziehen. Eine Kette oder ein Lederband durch die Schlaufe
oben oder mit Sicherheitsnadel hinten als Brosche an ein Blazer-Revers
gesteckt. Fertig.
Gelbe Zitronen oder grüne Limetten - zusammen mit Knallblau, Weiß und
Buntstiftgrün - sind aus meiner Sicht definitiv als Mainstream-Modeerscheinung
in 2026 angekommen. Zitronen hat man die letzten Jahre immer mal wieder
gesehen, aber jetzt dominieren sie alles. Rezepte, Wohntextilien und Deko,
Geschirr. Ich bin gespannt, wann es Autos in Zitronengelb oder Limettengrün zu
kaufen gibt. Aber natürlich auch Schals, Taschen und Sommermode, Kleider, Tops
oder Röcke.
Im Juni hatte ich drei Looks mit dieser wunderbaren Zoe Lu Taschenklappe für
Euch verbloggt. Ich finde Gelb und Blau zu Weiße und einer Prise Grün für den
Sommer einfach nur genial. Und wenn ich Eure Kommentare richtig interpretiere,
dann sind die drei Outfits bei Euch auch recht gut angekommen.
Wir hattens ja unlängst erst mit dem Wetter. Bei uns im Ort sollte eigentlich
am 13.06. das Postangerfest steigen. Und das Wetter war da auch so schlecht
nicht. Was man auf diesem Screenshot links allerdings nicht sieht ist, dass es
in der Woche zuvor jeden Tag kalt war und dass es wie aus Eimern geregnet hat.
Wären da 500 Leute ein paar Stunden über die Wiese gestapft, wäre das in einem
Rock-im-Park oder Wacken-Schlammbad geendet und die Grasnarbe wäre für Wochen
am Ende gewesen. Also ließ man dem Boden die Woche bis zum 20. Juni Zeit um
bei angenehmen Temperaturen zu trocknen.
Die Woche vom 20. Juni bis zum 27.06. war dann wirklich knalle heiß. Und ich
kann die Leute verstehen, die da raus mussten oder gar im Freien arbeiten, die
das nicht wirklich lustig fanden. Am 27. Juni. Zum Abschluss der heißen Woche,
stand dann die Familienfeier in Landshut im Kalender.
Ein recht interessanter You-Tube-Kanal von Kai Zorn (296.000 Abonnenten / 4334 Videos) aus unserem Nachbarlandkreis. Ich
schaue bzw. höre mir den seit einigen Monaten fast täglich an. Kann ich Euch
tatsächlich nur empfehlen. Rein wissenschaftlich, pragmatisch und nicht idiologisch
geprägt. Das Deutschlandwetter. Also nicht nur für uns im Süden relevant. In diesem Beitrag erzählt er von den gletscherfreien Bergen und dem Zug Hannibals über die Alpen, vor und um Christi Geburt, von der "kleinen Eiszeit" zwischen ca. 500 bis 1200 nach Christus und dem Aufkommen der Bauernregeln.
Ich hoffe der Mann "vom Wetter" hat recht, und der Siebenschläfer muss gar
nicht um 10 Tage verschoben werden (Kalenderkorrektur). Denn die
Siebenschläfer am 27. Juni als Bauernregel haben sich erst im 10. bis ins
13. Jahrhundert etabliert. Ziehen wir deshalb hier den Zeitraum 30. Juni bis
zu 4. Juli heran, wird der Sommer bei uns unbeständig und kühl.
Am Mittwoch den ersten Juli wars morgens noch schön, und dann hat es den
ganzen Tag durchgeregnet. Höchsttemperatur 16 Grad. Sogar Rudi ist abends
in einer Jacke (!!!) zu mir geradelt. In den Donnerstag sind wir dann
wenigstens mit einem blauen Himmel aber mit niedrigen 13 Grad gestartet.
Am Samstag den 4. Juli hatten wir dann wieder schönes, sonniges, aber
frisch-windiges Wetter und ein einen gelungenen Abend auf dem Weiherfest
bei uns am Ort. Ich hatte auf I
nstagram schon ein Reel einer Bekannten
davon als Story geteilt.

Im Juni wurde bei mir nicht nur am Postanger gefeiert. Wir hatten das Familientreffen Ende Juni, die Geburtstagsfeier meines Sohnes Mitte Juni, den Ausstand von Karin und Hasso (habe ich oben schon geschrieben) und Rudis Geburtstag zu Beginn des Monats. Bei Zahn- und Fußpflege bin ich auch gewesen. Es wird Euch nicht wundern, dass ich für die beiden Termine kein verblogbares Outfit parat habe. :-)
Außerdem lief am ersten Donnerstag im Monat wieder meine Radiosendung bei RadioStoneFM. Die letzte Ausgabe vor der Sommerpause mit dem Titel "
Ab in die 80er". Ist bei den Hörer*innen ziemlich gut angekommen und das hat mich sehr gefreut.
Ich hoffe, Ihr seid gut in den Juli gestartet und konntet die ersten 7 Tage schon genießen. Meine
Eltern hätten heute ihren 59. Hochzeitstag. Der Beitrag darüber ist übrigens der Post hier auf dem Blog, der mit knapp 21 000 Aufrufen am häufigsten gelesen worden ist.
Kommt mir gut durch den Dienstag, lasst es Euch gut gehen und bleibts ma gsund
Sunny
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