Von meinem Verhältnis zu Bewegung und Sport

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Bewegung und Sport ist nicht das Selbe. Bewegung, Stabilität und Flexibilät sind wichtig für einen gesunden Stütz- und Bewegungsapparat. Während ich auch unterjährig regelmäßig zum Sport gehe und versuche täglich auf meine Schritte zu kommen, ist das bei meinem Mann nicht ganz so leicht. Vor allem weil er auch fast doppelt so viele Stunden arbeitet wie ich. Und das von zu Hause. Ich mache die meisten Kilometer auf meinem Arbeitsweg.

Dabei würde ich mich jetzt nicht als übermäßig sportlich bezeichnen. Ich kann ein ziemliches Faultier sein. Bewegung gerne. Aber nur solche Sachen, die mir Spaß machen. Ich bin nicht der Typ, der gewillt ist, sich zu quälen. Und besonders ehrgeizig bin ich auch nicht. Früher habe ich viel Volleyball gespielt, war fast täglich im Freibad, am See. Bin nächtelang zur Musik herum gehüpft, mit dem Radel rumgekurvt und im Winter die Hänge hinunter gewedelt. Alles moderat. Kein Tourengehen. Kein Mountainbikefahren.

Fördert Sport orthopädische Probleme?

In meinen 20ern habe ich regelmäßig eine sogenannte "funktionale Gymnastik" besucht. Da sich die Trainingszeiten aber immer weniger mit meinen Frei-Zeiten zusammenbringen ließen, habe ich ins Fitnessstudio gewechselt, wo ich die letzten 20 Jahre regelmäßig hingehe um Gymnastik, Aerobic und Gerätetraining zu machen. Jahr ein, Jahr aus. Die weiter oben genannten Sachen mache ich natürlich auch noch. Aber viel, viel seltener. Meine Kondition könnte etwas besser sein. Aber auch schlechter. Von der Beweglichkeit her bin ich glaub ich ganz gut dabei. Ich habe nur eine keine, orthopädische Baustelle (nach der Schulter-OP) aber keine Beschwerden (Rückschmerzen, Knieprobleme) wie manch anderer, extrem sportlicher Schreibtischtäter. Aber ist das wirklich so? Liege ich mit meiner Selbsteinschätzung richtig? Oder habe ich da einen „trüben“ Fleck auf der Selbstwahrnehmungslinse?

Personal-Training mit einer Shentisports-Trainerin

Also haben mein Mann und ich uns im Urlaub eine Personal-Trainer-Stunde gegönnt. Bestandteil dieser Stunde war ein sogenanntes Body-Screening. Die Trainerin Christina arbeitet für SHENTISPORTS® - Health & Performance Coaching (E). Letztlich geht es dabei um ein funktionales Training, das sich um eine Ausgewogenheit von Beweglichkeit und Stabilität in den Gelenken und einer kräftigen, aber nicht verkürzten, verspannten oder verklebten Muskulatur bemüht.

Body-Screening

Zunächst durften wir in Strümpfen hüpfen und wurden dabei in Zeitlupe gefilmt, so konnte man sehen, ob in an Kniegelenken oder bei den Knöcheln Defizite vorhanden sind, die orthopädische Probleme verursachen können.

Es gab vier Übungen die wir ebenfalls in Strümpfen gemacht haben. In Strümpfen deswegen, weil der Fuß wirklich gerade auf dem Boden aufliegen sollte. In Turnschuhen geht es auch, wenn man entsprechende Einlagen drin hat (wie ich). Die Ferse darf nicht höher sein, als der Fußballen, denn das würde die Analyse verwässern.

Wie ist es um Deine Beweglichkeit bestellt?

Man sollte sich dazu nicht erst "aufwärmen", diese Bewegungen sind natürlich und "müssen" so gehen. Wenn man sich im Alltag verreißt, dann weil man eben nicht aufgewärmt war.
Es reicht also wenn man sich vorher bei Raumtemperatur "normal" bewegt hat. Und kann dann auch schon loslegen.


Übung Nr.1:

die Beine hüftbreit aufgestellt. Jetzt langsam nach vorne beugen und die Fingerspitzen auf dem Boden aufstellen.

Body-Screening: Bewegung ist alles - Übung 1 und 2

Übung Nr.2:

die Arme nach vorne strecken, die Beine hüftbreit aufgestellt. Jetzt so weit es geht in die Hocke gehen. Dabei bitte nicht nach hinten umfallen. Wer es jetzt noch schafft, sich umzuwenden und "quasi aus dem Sandkasten" der Mutter zuzuwinken... "ich komm gleich, Mama".... der ist wirklich fit und beweglich.

Sind Erwachsene beweglicher als Jugendliche?

Ihr werdet es nicht glauben, ein paar Tage später war ich nochmal im Fitnessstudio. Da hatte gerade ein vielleicht 14,15 Jähriger sein "Bodyscreening". Das arme "Kind" schaffte es mit den Fingerspitzen gerade mal bis Mitte Schienbein. Die Übung in der Hocke habe ich mir nicht mehr angeschaut. Ich war entsetzt. Dabei sah der Junge gar nicht mal unsportlich aus. Was machen denn die Kinder heute, dass sie so steif sind?

Übung Nr.3:

Auf dem Rücken liegend. Ein Bein am Boden ausgestreckt. Das andere wird jetzt mit angezogener Fußspitze im 90° Winkel nach oben gestreckt. Und zwar mit möglichst durchgedrückten Knien.

Body-Screening: Bewegung ist alles - Übung 3

Wenn das bei Euch auch so gut klappt, seid ihr (wenn ihr in meinem Alter seid) in einer super Startposition, um diesen ausgewogenen Zustand möglichst lange zu erhalten und beschwerdefrei zu bleiben. Das war letztlich auch das Ziel, das ich im Vorgespräch zum Screening angegeben hatte.

Übung Nr.4:

Wieder liegt ihr auf dem Boden und stellt die Füße hüftbreit und  angewinkelt ab. Dann wird der Hintern so hoch es geht nach oben zur Decke geschoben. Kopf und Schultergürtel stützen neben den Füßen "die Brücke" ab. In dieser Position sollte nur in einer einzigen Muskelgruppe eine Dehnung zu spüren sein. Vielleicht verratet Ihr mir in den Kommentaren, welche es bei Euch gewesen ist.

Body-Screening: Bewegung ist alles - Übung 4

Wer rastet, der rostet

Letztlich haben wir als Schreibtischtäter einen ebenso "ungesunden" Beruf, wie Fliesenleger, Bergmänner oder Zahnärzte. Der menschliche Körper ist für leichte, ausdauernde und abwechslungsreiche Bewegungen konzipiert. Gehen, hin und wieder laufen. Wer also einen Hund hat und den Rest des Tages einen Haushalt und den Garten schmeißt, hat gute Voraussetzungen 100 Jahre alt zu werden.

Das bekräftigt auch meine Theorie, warum Frauen ihre Männer oft überleben. Sie nutzen ein ausgewogenes Spektrum an Bewegungen bei freier Zeiteinteilung, wenig echtem Stress und sind ihr eigener Chef.



Wer dieses Glück nicht hat, oder diesen Weg für sich nicht gewählt hat, dem hilft vielleicht dieses Video, das Rudi von Christina machen konnte, damit er die kleinen Details nicht vergisst. Das passiert ja ganz oft, wenn man etwas einmal gezeigt bekommen hat. Da hilft dann auch das einmalige Selbermachen nicht wirklich viel. Es zeigt, wie man mit der knochenförmigen "Black-Role" (A),die Muskulatur seitlich der Wirbelsäule lockert und die Verklebungen in den Faszien lösen kann. Viel Spaß damit.

Muskeln brauchen Bewegung

Wer keine Zeit hat sich zu bewegen, kann Verspannungen, Verkürzungen und Verklumpungen rund um die Muskulatur kaum verhindern. Leider. Die Kugel, die bei dem Set dabei ist, ist super um den platt gesessenen Hintern durchzuwalken. Das ist ist ein bisschen tricky, aber im Video gut erklärt.

Die Nutzung dieser Black-Roles ist anfänglich kein Spaß. Ich habe im Urlaub mit einem Mann gesprochen, der seine Frau zum Training geschickt hat, weil er in der vorangegangenen Stunde bei Anwendung der Black-Roles die Tränen nicht zurück halten konnte. Im Prinzip massiert man sich selbst, mit dem eigenen Körpergewicht. Und eben auch an Stellen, wo man nur mit den Händen gar nicht hin kommt.

Kennt Ihr die Black-Roles? Nutzt ihr sie? Was habt Ihr für Erfahrungen damit?

Wenn Ihr die Gelegenheit habt, so eine Personal-Trainer Stunde mit Screening zu buchen, ich glaube es ist kein rausgeschmissenes Geld. Es schärft den Blick, vor allem was die eigene Körperwahrnehmung betrifft. Lenkt den Fokus auf Punkte, die man im Alltag gern vernachlässigt oder auch verdrängt. Shentisports sitzt in Bonn, man kann in ganz Deutschland (E) Coaches finden und auch in diesen Robinson Clubs (E) mit lizenzierten Trainerinnen (wie z.B. Christina, E) und Trainern (E) einen Termin vereinbaren.

Kommt mir gut und bewegt durch den Sonntag, lasst es Euch gut gehen und bleibts ma gsund
Sunny

Bisher erschienene Tipps für Kos (2017):
#1: Der Robinson auf Kos
#2: Die Stadt Kos
#3: Zia und die Tam-Tam-Bar

Aus der Reihe "Urlaubskoffer" (2017):
Den Blogpost #1, Ausgabe #2 und Beitrag #3 habe ich Euch hier nochmal verlinkt.

Kommentare

  1. Interessant :) Vor ein paar Jahren war ich in einem Studio, wo mein Trainer immer zwischendurch genau hingeguckt hat und mir viel nebenbei gesagt hat. Mein Studio in Süddeutschland hat leider nicht so engagierte Mitarbeiter, für die das kostenfrei dazu gehört, die Kundschaft zu beraten.
    Beweglichkeit ist nach meiner Erfahrung zum großen Teil angeboren. Ich komme problemlos in den Spagat, ohne das ich je viel dafür gemacht habe, meine Mutter ist auch so gelenkig. Mein Mann ist ungefähr so gelenkig wie der Tenager. Ebenso wie meine ältere Tochter, die zwar durch Karatetraining mehr Beweglichkeit bekommen hat aber immer noch nicht so gelenkig ist.
    Super, dass ihr euch im Urlaub die Zeit genommen habt, einmal richtig hingucken zu lasen.
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. Ja, es gibt bestimmt sehr mobile Menschen und welche die eher unbeweglicher sind. Ich denke ich liege da schon immer im Durchschnitt. Aber ich merke es ganz deutlich, dass ich drei Tage bis abends arbeite und 1,5 h länger in den "Öffentlichen" sitze. Sowohl was meinen Verbrauch, als auch meine Beweglichkeit betrifft. Vor 5 Jahren konnt ich noch bequem die ganze Hand am Boden ablegen.

      Und ja, es ist nötig, wenn man beim Training korrigiert und beobachtet wird. Selbst nach 20 Jahren können sich da noch "Schlampigkeiten" oder "ungesundes" einschleichen. Die Ausführung ist das Wichtigste, nicht das Gewicht o.ä.

      LG Sunny

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  2. Ein solches Screening ist ganz sicher sinnvoll, macht es doch die Baustellen bewusst, die man gern vergisst. Und Faszienrollen sind gemeine Dinger ;-) Ich habe ihre Bekanntschaft bei der Physiotherapie gemacht und hätte nicht gedacht, dass das so gemein weh tun kann.
    Liebe Grüße
    Fran

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    1. Ich werde mir nochmal Manuelle Therapie verschreiben lassen. Mein Schulter ist zwar fast so beweglich, wie die, die nicht operiert wurde. Und wenn jemand da etwas "hin-macht", legt sie sich brav wie die andere. Aber eben nicht mehr von selber.
      Also danach hoffentlich schon wieder. Mal sehen. LG Sunny

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  3. Ok! Ich bin verklebt, verspannt, körperlich älter als mein Geburtsdatum vorgibt/ oder jünger denn ich passe mit dem Teenager in einen Topf und zu tiefst erschrocken! Übung 1: durchgefallen! Übung 2: kann ich nicht. Übung 3: gerade und entspannt sieht anders aus. Übung 4: Lass ich mal ganz! Ich denke mein Leben wird sich morgen ändern - ich habe einen Termin in der Rheumaklinik und wenn mein Bauchgefühl mich nicht trübt werden die mich ganz schön in die Mangel nehmen. Schaun wir mal! Unbewegliche Grüße sendet dir Patricia

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    1. Ich drücke Dir die Daumen, dass Dir in der Rheumaklinik Dir weiter helfen können. Wenn das bewegen nicht schmerzfrei geht, ist es nur verständlich, dass man das einschränkt. Was natürlich nicht besser ist. LG Sunny

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  4. Aktuell darf ich nicht schwimmen und ich muss sagen es fehlt mir schon sehr . Den schwarzen Knochen habe ich auch .... und genau einmal benützt . Und ich finde ihn doof . Sorry aber wir beiden passen nicht zusammen . Mir hat es nur weh getan . Ich freu mich wieder wenn ich ok bin und zum gewohnten Schwimmen darf . Pilates steht auch noch auf meinem Zettel .Aber erst muss ich wieder heile sein . Dann gehts los
    LG Heidi ... die gar nicht gerne faul ist

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    1. Es tut auch weh. Aber letztlich ist es bei Epilieren. Man gewöhnt sich dran. Und letztlich ist der Vorteil größer als der Nachteil.
      Wenn ich nicht ganz korrekt schwimme, bekomme ich Rückenschmerzen. Und mit viel Gegenverkehr im Bekennen schwimme ich lieber nicht mit dem Gesicht auf dem Wasser.
      LG Sunny

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  5. Du bist toll beweglich, ich bin eher wie Patricia. Keine Bewegung ohne Schmerz. Leider.
    Du machst das total richtig und wenn Rudi da auch ein wenig mitmacht ist das doch super.
    Schönen Sonntag, liebe Grüße Tina

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    1. Ich denke auch, das passt. Trotzdem darf ich da nicht nachlassen. Das ist schlimm, wenn Du schmerzen hast. Rudi ist seit dem Urlaub wieder richtig motiviert. Und er muss auch was tun, sonst geht das mit dem 12 Std. sitzen nicht lange gut.
      LG Sunny

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  6. Oh ich musste mir gleich mal die Matte vornehmen und ja, passt... zwinker! Ich bin ja ein kleiner Bewegungsfreak, da bei uns in der Familie verstärkt Herz-Kreislaufschwierigkeiten vorliegen habe ich ja vor Jahren mit dem Laufen angefangen, aber auch daheim mache ich ständig Kraft und Beweglichkeitsübungen, meine Blackroll nutze ich allerdings seltener als ich es eigentlich wollte und inzwischen mache ich noch 1x die Woche vom Arbeitgeber organisiert Rückenfit Kurs... gezielt für den Rücken und Bauch... ich denke damit bin ich schon gut aufgestellt.
    Liebe Grüße Jacky

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    1. Ich denke auch. Man "muss" einfach in Bewegung bleiben. Ich bewege mich schon auch gern. Aber ich brauche feste Termine und Konstanz. LG Sunny

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  7. Hallo du Liebe,
    also ich hab ja manchmal (in den letzten zehn Jahren) das Gefühl, mir tut der gesamte Körper weh, aber wenn ich mir dann z.B. aktuell wieder bei der Gesundheitsgymnastik in der Physiotherapie anschaue, wie beweglich ich im Vergleich zu viel Jüngeren bin, kann's eigentlich gar nicht sooo schlimm um mich bestellt sein. Ich komme z.B. mit den gesamten Handflächen zum Boden und die Abfahrtshocke kriege ich auch noch hin. Die Beine rauf sowieso. Aber wie gesagt, es fühlt sich alles nicht mehr so gut an - ich sollte vermutlich wieder Bauchtanzen oder so, aber derzeit sind hier keine Kurse und für weiter weg fehlt mir die Zeit. Mein Physiotherapeut hat mir empfohlen, die Eigenmassage mit einem Tennisball an der Wand zu machen, ich finde den Tipp sehr brauchbar... Sortlichen Ehrgeiz habe ich auch nie gehabt, ich mache, was mir Freude bereitet, gestern z.B. wieder Nordic Walking...
    Hab einen schonen Sonntag und eine angenehme nächste Woche!
    Traude
    http://rostrose.blogspot.co.at/2017/10/island-kreuzfahrt-teil-8-vogelinsel.html
    PS: Gibt es keine Linkups mehr für Kopf und Kragen oder Schmuckkistl?


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    1. Das zu tun, was einem Spaß macht ist eh das beste. Nur fernsehen, essen und liegen ist nicht das beste, auch wenns jemand Spaß macht. Abfahrtshocke ist natürlich eine ganz andere Nummer. Die Hocke hier hat nichts mit Kraft zu tun. Eher mit der Beweglichkeit in den Sprunggelenken. Anstrengend sind die Übungen nicht.
      Linkup kommt zum Monatsrückblick.
      LG Sunny

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  8. Die 4 Übungen sind für mich kein Thema. Ich bin hypermobil in den Beinen und Rumpf. Ich komme mit geschlossenen Beinen mit flachen Händen auf den Boden ohne Aufwärmen. Aber frag nicht, wie der Herr hier neben mir dabei durchbrechen würde ...

    Bei der letzten Übung spanne ich Bauch und Po an. Wenn sich was dehnt, dann die Oberschenkelvorseite. Liegt das daran, dass ich gerade Walken war oder soll das so oder ist das falsch?

    Es ist immer gut, wenn ab und an mal ein Profi auf Bewegungen schaut. Da kann man auch im Alltag viel an der Haltung machen und sich einen Gefallen damit tun.

    Sport kann einen auch ganz schön kaputt machen. Siehe der Herr neben mir ... der war nämlich mal Leistungssportler. Und hat dann das gleiche wie vorher gegessen ... und minderwertige Muskeln in hochwertiges Fett umgewandelt ;) .

    Zur Kräftigung meiner Fußgelenke stelle ich mich jeden Morgen kurz auf ein Wackelgummiding. Hilft und geht fix.

    Einen schönen Sonntag wünscht Euch Ines

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    1. Ist das Wackelding so ein rundes Ding? Ich habe für die Fußknöchel ein Gummiband. Ein 2. für die Knie. Mache ich auch. Aber vermutlich zu selten.
      Aufgewärmt bekomme ich die Hände auch wieder auf den Boden, das konnte ich vor ein paar Jahren noch problemlos "aus dem Stand". Aber ich sitze einfach mehr. Und das mache ich dafür verantwortlich.

      Anspannen muss man bei der Brücke nichts, also der Körper muss nicht grade sein, darft auch noch oben durchgebogen sein. Eigentlich sollten die Gesäßmuskeln gedehnt werden. Aber mir gings wie Dir, ich habe die Dehnung in den oberen Ansätzen der vorderen Oberschenkel gespürt.
      LG Sunny

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    2. Ja, das Ding ist rund und man könnte es auch auf einen Stuhl für bewegtes Sitzen legen.

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  9. Ich denke so einfach kann man das nicht sehen. Ich dachte immer durch meine Erkrankung mit Fibro bin ich nicht mehr so gelenkig. Ein Osteopath hat mir gezeigt, wenn die inneren Organe nicht "richtig sitzen" dann ist man ungelenkiger. Ich war erstaunt wie gelenkiger ich nach der Behandlung war.
    LG Petra

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    1. Das kann gut sein. Aber ich rede jetzt nur von mir und Menschen, die ohne ernste Erkrankung, sich zu wenig bewegen und viel zu viel sitzen. Ich sitze am Frühstückstisch, im Auto, ne gute Stunde in den Öffentlich, bis abends am Schreibtisch, in den Öffentlichen, im Auto, am Esstisch, am Schreibtisch.

      Gut. Ich gehe dazwischen 8000 - 12000 Schritte, aber das Sitzen ist zu viel. Ich merke das, weil es in den letzten 5 Jahren mit meiner Beweglichkeit nicht besser wurde. Ich habe bisher keine sportbedingten Einschränkungen und OPs gebraucht, die aber in aller Regel durch Falsch und Überbelastung kommen.

      Und deshalb gefällt mir der Ansatz dieses Trainingskonzepts auch so gut. Eine Mischung aus Kraft und Beweglichkeit kommt mMn der menschlichen Körper entgegen.

      LG Sunny

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  10. Ich habe jetzt mit meinem Mann die Übungen zusammen gemacht :-)) und wir haben festgestellt, dass wir absolut beweglich sind, konnten alle Übungen. Finden die Übungen auch recht einfach, hätte für einen Beweglichkeitstest mehr erwartet, denn sogar ich mit steifer Hüfte und starker Arthrose hatte keine Schwierigkeiten. Traurig, dass der Schüler nicht mal Übung 1 konnte.

    Sport machen wir nicht und dass bisschen schwimmen kann man eigentlich auch nicht als aktive Bewegung ansehen. Aber an sich bewegt man sich schon mehr auf einem Boot, man läuft auch ständig Stufen. Vielleicht liegt es wirklich daran und an stundenlangen Spaziergängen jeden 2., 3. Tag im Urlaub.

    Liebe Grüße,
    Moppi

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    1. Die Übungen sollen ja auch nicht schwer sein, sondern für jeden selber reflektieren, wie es um die "normale" Beweglichkeit bestellt ist. Und 12 h oder mehr sitzen ist sch***. Und ich bin sicher, 99% der Leute die dieses Screening dort machen, sind Leute die wie wir den ganzen Tag nur vor der Kiste hocken.

      Sie werden angeregt, die kleinsten Zeitfenster, auch zu Hause für ein mehr an Bewegung zu nutzen. Denn alles ist besser als zur "rasten". LG Sunny

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  11. Die Übungen kriege ich hin. Immerhin komme ich bei der ersten Übung mit den Fingerspitzen auf den Fußboden. Das liegt aber nur daran, weil meine Arme zu kurz sind, haha :)))

    Kondition ist mein Schwachpunkt. Laufen könnte ich nicht, walken geht, auch ausdauernd. Wer rastet, der rostet. Sagt man ja nicht umsonst. So eine "Bestandsaufnahme" ist sicherlich nicht verkehrt.

    Liebe Grüße Sabine

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    1. Du fährst doch täglich radl, das ist sicher gut für Bewegung und Kondition.
      LG Sunny

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  12. Ich besitze zwar kein Black Role, aber so etwas ähnliches. Bisher kann ich den Black Role auch gar nicht. Das Witzige, ich habe zu Hause die günstige Variante. Vor Jahren gab mir meine Physiotherapeutin den Tipp, zwei Tennisbälle in eine Strumpfsocke zu legen. Die Socke habe ich dann natürlich zugeknotet und verwende meine White Role (weiße Socke ;-) mit den Tennisbällen schon seit Jahren zum Aufdehnen. Gerade, wenn ich stundenlang vor dem PC saß und durch Stress körperlich angespannt bin, tut das Aufdehnen wirklich gut. Ich liege dann genauso wie Christina auf dem Rücken und wechsel die Bälle, so dass der komplette Rucken im Wirbelbereich "bearbeitet" wird. Seit rund 2 Jahren springen mir leider immer mal wieder Wirbel heraus. Bei der Methode mit den Bällen hüpfen die herausgesprungenen Wirbel (meist 1-2) wieder rein. Das ist so deutlich zu hören. Die Methode ist unangenehm und angenehm zugleich. Ich habe mich daran inzwischen gewöhnt und würde es als einen Wohlfühlschmerz bezeichnen. Die Christina erklärt es richtig gut und ich konnte mir von dem Film noch ein paar Tipps dazuholen. Lieben Dank :-).
    LG
    Ari

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    1. Heraus gesprungene Wirbel sind sehr unangenehm. Ich kenne das von meinem Mann, da knackt und knirscht es auch gerne mal, wenn er die Wirbel wieder in Position schiebt. DAs ist kein Spaß nicht. Er hat sich früher immer mit Base-Bällen massiert, aber durch den Abstandshalter zwischen den 2 Kugeln wird die Wirbelsäule schon besser geschützt, und man "rollt" nur auf der Muskulatur herum. Freut mich, wenn für Dich da noch was sinnvolles dabei war.
      LG Sunny

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  13. Eine Freundin hat die Black-Roles, sie ist total begeistert und hat mir die Anwendung gezeigt! Ich denke, wenn man das richtig macht, wird es sicherlich eine positive Wirkung zeigen. Deswegen ich denke es ist besser sich von einem Trainer die Übungen zeigen zu lassen,bevor man etwas falsch macht!
    Sehr interessanter Beitrag, vielen Dank!
    Claudia

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  14. Schön, dass du uns auch direkt Übungen gezeigt hast, die muss ich unbedingt mal probieren. :)
    Ich war lange Zeit sportlich sehr ktiv, dann aheb ich aufgehört und promt 20 Kilo zugenommen :/
    ich sollte definitiv mal wieder anfangen.

    schau gerne auf meinem BLOG vorbei und auf INSTAGRAM

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    1. Tja, die Zeiten die man für Bewegung über hat, plus die hormonelle Umstellung die beim einen früher und beim anderen später einsetzt, verändert sich der Körper. Damit muss man einfach umgehen, es hilft nichts.
      LG sunny

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  15. Die Übungen krieg ich so einigermaßen hin. Ich war früher echt mal sportlicher bzw. ausdauernder... muss echt mal wieder was gegen die inneren Schweinehunde tun (das ist bei mir inzwischen ein ganzen Rudel...! ;-) Klar macht das Sinn, einen personal trainer zu engagieren, der einem sagt, woran's genau "hapert".
    Womit ich super Erfahrungen gemacht habe, ist ein Minitrampolin. Passt unters Bett und in jede noch so kleine Wohnung :-) Das mach ich nach wie vor ab und zu - hüpfen! Das macht gute Laune und kann richtig fordern - je nach Übung (eine Zeitlang bin ich täglich gesprungen, da war meine Kondition tatsächlich besser!)
    Liebe Grüße, Maren

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    1. Trampolin hört sich witzig an. Ich bin früher öfter bei den Nachbarn gesprungen, die haben so eins im Garten. LG Sunny

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  16. Bewegung brauche ich regelmäßig auf Sport könnte ich, ohne Not, verzichten. Bei der ersten Übung fehlen mir 10 cm, bei Übung zwei und drei mach ich gar keine gute Figur, nur Übung 4 gelingt mir gut. Die mach ich regelmäßig, um die Rückenmuskulatur zu stärken. Gedehnt wird bei mir der Hüftbeuger, die Oberschenkel und die Bauchdecke. Mach ich was falsch!? Ich werde mir das Filmchen angucken. Ich war noch nie sportlich, lege heute aber Wert darauf, mir die Beweglichkeit einigermaßen zu erhalten.
    Liebe Grüße
    Sabine

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    1. Bei mir war das auch eher so, also dass ich auf der Vorderseite eine leichte Dehnung spürte. Eigentlich sollte man dabei den Po spüren. Tja. Das passiert wohl bei den Wenigsten.
      LG Sunny

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  17. Übung Nr. 1: Mindestens 5 cm fehlen bis zum Boden. Konnte ich noch nie.
    Übung Nr. 2: Muss man auf den Fersen stehenbleiben? Falls nicht, kann ich diese Übung.
    Übung Nr. 3: 90 Grad?? Klappt nicht. Maximal 70. #hmpf
    Übung Nr. 4: merke ich in Hintern und Oberschenkel.
    Komme aber auch gerade vom Zumba - vielleicht spielt das eine Rolle.
    Eigentlich bin ich nicht wirklich fit - aber so ganz unfit auch nicht. ;)

    Liebe Grüße
    Gunda

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    1. Na, so lange sind Deine Beine doch auch nicht....
      Ja. Die Fersten müssen auf dem Boden sein. Also am besten ohne Schuhe machen.
      Hintern ist genau richtig.
      Zumba spielt bestimmt eine Rolle. LG Sunny

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    2. Nee, so lang sind die Beine nicht, aber erstens ist der Bauch im Weg und zweitens war ich immer schon extrem ungelenkig!

      Mit "auf den Fersen stehenbleiben" komme ich nicht ohne umzufallen nach unten. Also auch hier versagt ... grumpf.

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  18. Das habe ich bei viel Jüngeren auch schon erlebt, dass die nicht so weit hinunter gelangen. Ich schaffe es auch noch immer. Da zahlt sich aus, wenn man immer Sport gemacht hat.
    Allerdings glaube ich auch, wie Andrea, dass manches angeboren ist - da kann man 10 Kinder haben und einige Unbeweglichere sind darunter ...

    Und dann kenne ich auch genug Fälle, die alt wurden, aber Stubenhocker waren. Die Gene spielen hier sicherlich mit eine Rolle. Aber natürlich auch WIE man alt wird. Leistungssportler werden in vielen Fällen nicht gesund älter ... Stress ist natürlich immer von Übel. Heute macht der Mensch sich ja zusätzlich noch Stress mit all den internetten Aktivitäten im Sitzen ... zusätzlich zu seinem Sitz-Beruf. Bei mir hat das deutlich nachgelassen, denn ein gesundes bewegungsreiches Leben ist mir wichtiger.

    Faszien sind ja nichts anderes als Bindegewebe und das hat viel mit unserer Ernährung zu tun. Es nützt nicht viel, wenn wir uns übersäuern, im Bindegewebe also Schlacken anhäufen und daneben aber spezielle Trainings absolvieren und irgendwelches überteuertes Zeugs dafür kaufen, das danach in der Ecke herumliegt. Daher liegt mein Hauptaugenmerk auf gesunder basenreicher Ernährung, dann habe ich auch keine gravierenden Probleme.
    Und ansonsten ist der Mensch ein BewegungsTier, das vergessen viele heute leider ...
    Kommt bei mir derzeit aber leider auch zu kurz - meine Mutter geht im Moment vor!

    Ach so - ohne Aufwärmen würde ich aber nicht hinuntergehen! Das ist in keinem Alter gut!

    Liebe Grüße
    Sara

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